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Aktuelle Informationen
 

Neues Mobilitätsportal für den Odenwaldkreis

OREG stellt Homepage www.odenwaldmobil.de vor

Odenwaldkreis. Der Geschäftsbereich Nahverkehr der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH stellt seine derzeitige Homepage auf ein modernes Content-Mana-
gement-System (CMS) um und ist ab sofort unter www.odenwaldmobil.de im Internet präsent.

Selbstverständlich werden Besucher der „alten“ Homepage oreg.de/nahverkehr künftig automatisch auf das neue Mobiportal odenwaldmobil.de umgeleitet.

Mit der Programmierung des neuen Internetauftritts schafft
die OREG als lokale Nahverkehrsorganisation für den Odenwaldkreis die optimale Voraussetzung, Kunden noch schneller und effizienter über mögliche Betriebsstörungen, Fahrplanänderungen oder Neuerungen im ÖPNV über das Internet zu informieren, als dies bislang der Fall war.

Neben aktuellen Meldungen bietet die neue Homepage natürlich auch weiterhin alle notwendigen Informationen von „A“ wie Anschlussfahrschein bis „Z“ wie Zeitkarte, die ÖPNV-Nutzer relevant sind.

Schülerinnen und Schüler finden so beispielsweise mit nur wenigen Klicks alle notwenigen Unterlagen rund um MobiTick oder MobiTickplus.

Übersichtlich präsentieren sich auch die verschiedenen Nahverkehrsangebote, die es im Odenwaldkreis gibt – vom Stadtverkehr Bad König, Erbach oder Michelstadt über den MondscheinBus bis zum NaTourBus.

Die komfortable Programmierung der Internetseite ermöglicht es den Mobiportal-Redakteuren, auftretende Betriebsstörungen sowie Änderungen wahlweise von einem PC oder einem modernen Smartphone aus zu veröffentlichen – Fahrgäste erhalten ihre Informationen damit ohne Umschweife!  

Die OREG legte bei der Gestaltung des neuen Mobiportals großen Wert auf Funktionalität und Übersichtlichkeit der Internetseite. „Die Fahrgäste sollen sich schnell über die wichtigsten und aktuellsten Vorkommnisse im ÖPNV informieren können ohne lange danach suchen zu müssen“,
so Nahverkehr-Bereichsleiter Peter Krämer anlässlich der Vorstellung des neuen Web-Auftritts.

Auch das, immer mehr an Bedeutung gewinnende, mobile Surfen wurde bei der Programmierung berücksichtigt. odenwaldmobil.de lässt sich auf allen internetfähigen Smartphones problemlos darstellen und unkompliziert bedienen.

Neu auf der Homepage ist auch die Integration des kostenlosen Social-Networks Twitter.com. Die OREG nutzt ab sofort die Dienste dieses Netzwerks, um interessierte Kunden über Betriebsstörungen oder interessante Angebote zu informieren. Internet-User, die die OREG-Infos abonnieren möchten, können sich kostenlos unter www.twitter.com registrierten und anschließend der OREG, alias „businfo_odw“, folgen. So erhalten sie fortan in unregelmäßigen Abständen die neusten ÖPNV-Infos.   

Als virtuelle Informations- und Vertriebsplattform ist das Mobilitätsportal der OREG die künftige Grundlage für die wichtigsten Aktionsfelder im ÖPNV. Informieren, buchen und bezahlen wird dadurch einfacher. Dazu bereiten die OREG
und die Odenwälder Verkehrsbetriebe GmbH verschiedene Ausbaustufen vor. In Verbindung mit dynamischen Anzeigetafeln an der Odenwald-Bahn soll es sog. Echt-zeitinformationen auch für Busabfahrten geben. An zentralen Umsteigepunkten, aber auch im Internet oder mobil über ein Smartphone kann sich der Fahrgast dann die jeweiligen Betriebszustände, Verspätungen oder Betriebsstörungen anzeigen lassen. Dadurch sehen die Kunden sofort, ob ihr
Bus pünktlich ist oder Verspätung hat. Im Rahmen des Mobilitäts-portals soll es auch möglich werden, RufBus-Bestellungen über das Internet vorzunehmen und die Bestellung direkt auf das zuständige Fahrzeug zu leiten

Als zentralen Schwerpunkt der nächsten Jahre sieht die OREG die Umsetzung des vom RMV vorgesehenen ElectronicTicketing an, das völlig neue tarifliche und vertriebliche Möglichkeiten bieten wird. Voraussetzung dafür ist der Umstieg auf eine  neue Geräte- und Kommunikationstechnik in den Fahrzeugen, die die OREG und die Odenwälder Busunternehmen auf der Basis des Mobilitätsportals vorbereiten.



11.03.2010

Beerfelder Betriebe finden zu einem Netzwerk zusammen

Impulsveranstaltung mit Unternehmensvertretern weckt großes Interesse – Lebendiges Referat der Reinheimer Expertin Monika Kilb

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Betrieblicher Blickpunkt Kundengewinnung, so ließ sich die Impulsveranstaltung skizzieren, bei der Monika Kilb aus Reinheim, Expertin für Coaching und Kommunikation, in Beerfelden mit dort angesiedelten Unternehmen die Voraussetzungen für erfolgreiche Kundenbetreuung erörterte.

Auf Einladung der Stadt Beerfelden und der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH kamen kürzlich rund 20 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Stadt Beerfelden im dortigen Bürgerhaus zusammen. Bürgermeister Gottfried Görig begrüßte sie und zeigte sich sehr zufrieden über den beachtlichen Zuspruch aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Dienstleistungen und Handel. Geweckt hatte dieses Interesse die Impulsveranstaltung unter dem Titel „Die Kunden, deren Erwartungen wird übertreffen, kommen wieder“. Referentin Monika Kilb (Reinheim) hatte dafür mit Lothar Beck von der Firma BBK GmbH, dem Bürgermeister und dem Qualifizierungs-beauftragten Hans Schlipf (OREG - Geschäftsbereich Wirtschaftsservice) die inhaltliche Gestaltung des Informationstreffens gezielt vorbereitet.

Als Diplom-Ingenieurin (Fachgebiet Fertigungstechnik) verfügt die Fachfrau für Kommunikation und Kooperation über vieljährige Erfahrungen unter anderem in der Industrie und im Handel, wo sie als Führungskraft wirkte. Zusatzausbildungen in den Bereichen Training und Business-Coaching für interne und externe Kommunikation, Führungskräfteentwicklung und Vertrieb runden ihre Kompetenzen ab. In ihrem lebendigen Vortrag bezog sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv mit in die Aufgabe ein, die Voraussetzungen für Kunden-zufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit herauszufinden.
Sie traf dabei auf rege Beteiligung.

Als wesentliche Erkenntnis hielt Kilb fest: „Kundenzufriedenheit entsteht aus dem subjektiv empfundenen Nutzen, den der Kunde erwartet. Der kommunikative Umgang mit Reklama-tionen sollte immer eine positive Betrachtung einschließen,
das heißt, das kritische Anliegen des Kunden sollte stets in eine Empfehlung umgewandelt werden“. Insofern sollte der Kunde sozusagen als Unternehmensberater und Ideengeber soviel Wertschätzung erfahren, dass er sich als Stammkunde gewinnen lässt.

Der zweiten Teil der Veranstaltung war der Absicht gewidmet, ein lokales Netzwerk zu schaffen. Monika Kilb entwickelte anhand der Wünsche und Interessen der Unternehmens-vertreter ein Leitbild für eine solche Einrichtung auf lokaler Ebene wie sie unter Mitwirkung aktiver Unternehmerinnen und Unternehmer in Beerfelden entstehen kann. Die ersten Ziele umfassen einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer, gegenseitige Firmenbesuche, das Sammeln von Ideen für gemeinsame betriebsbezogene Aktionen sowie die Entwicklung, das Zusammenführen  und Umsetzen von Maßnahmen zur Weiterbildung.

Im Mittelpunkt der Zusammenkünfte soll jeweils unter fachlicher Moderation ein Kernthema stehen, das für alle Beteiligten im betrieblichen Alltag Bedeutung hat. Vereinbart wurde, sich bis auf weiteres vierteljährlich zu treffen, wenn möglich im Wechsel bei Partnern aus dem Netzwerk.  Auf Wunsch der beteiligten Betriebe und der Stadt Beerfelden wird OREG-Qualifizierungsbeauftragter Hans Schlipf das Netzwerk organisatorisch betreuen und als Berater in allen Fragen betrieblicher Weiterbildung zur Verfügung stehen.

Der Termin für die nächste Zusammenkunft steht bereits fest; sie wird am Mittwoch, 09. Juni 2010, 20:00Uhr bei der Firma BBK GmbH stattfinden.

Die Veranstaltung wurde gefördert aus Mitteln des Landes Hessen und der Europäischen Union sowie des Odenwald-kreises.

11.02.2010

Der Odenwaldlimes


Neueste Forschungsergebnisse

Wissenschaftliches Kolloquium und Exkursion

19. und 20. März 2010 in der Odenwaldhalle, Erbacher Straße 33 in 64720 Michelstadt

In Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landesamt für Denkmalpflege, dem Odenwaldkreis und der Stadt Michelstadt veranstaltet die Interessengemeinschaft Odenwald e.V. (IGO) ein zweitägiges Kolloquium mit anschließender Exkursion am 19. und 20. März 2010 in der Odenwaldhalle in Michelstadt.

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11.02.2010

Stoffe trennen, Werte gewinnen oder: Umweltschutz in der Praxis

Berufliches Schulzentrum nutzt Sammelsystem für leere Druckerpatronen – Weitere Institutionen sollen folgen

Die Freude über eine die Umwelt schonende Maßnahme steht ihnen ins Gesicht geschrieben: Peter Schug (rechts), Leiter des Beruflichen Schulzentrums Odenwaldkreis sowie (weiter nach links) Jürgen Walther, Geschäftsführer der Odenwald-Regional-Gesellschaft, Integra-Geschäftsführer Detlev Blitz und dem Leiter der Schulverwaltung des Odenwaldkreises Oliver Grobeis, dem Vertreter der Firma Leergutdepot Rene Penzel und Rainer Hotz vom gleichnamigen Kommunikations- und Datenservice-Unternehmen in Bad König.


Kräfte bündeln, so lautet die Devise – wie oft ist dieser Satz in der Welt der modernen Kommunikationstechnologie zu lesen oder zu vernehmen. Der Odenwaldkreis geht hier gern mit gutem Beispiel voran und setzt dieses Gebot um, wo immer die Chance dazu gegeben ist. Praktisches Beispiel gefällig: Umweltschutz. Die gebündelten Kräfte: Der Odenwaldkreis
als Schulträger, die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG), das Bad Königer Unternehmen Hotz Kommunikations- und Datenservice als Ideengeber und -träger und die das Equipment stellende Firma Leergutdepot aus Mühlheim im Kreis Offenbach.

Den Ausgangspunkt fürs aktuelle Handeln bildet dieses Basiswissen: Im Jahr 2008 wurden in Europa insgesamt  428 Millionen Tintenpatronen, 84 Millionen monochrome und 22 Millionen farbige Tonerkartuschen durch einzelne Hersteller verkauft. Deutschland ist der größte Absatzmarkt in Europa mit einem Anteil von mehr als 25 Prozent. Dies entspricht 107 Millionen Tintenpatronen, 21 Millionen monochromen und 5,5 Millionen farbigen Tonerkartuschen pro Jahr.

Die deutsche Gesetzgebung verlangt im Allgemeinen wie im Besonderen zur Schonung natürlicher Ressourcen die Kreislaufwirtschaft zu fördern und die umweltverträgliche Beseitigung von Abfällen sicherzustellen. Genau darauf lenken die Initiatoren einer individuellen, aber wirkungsvollen Umweltschutz-Aktion ihr Augenmerk: Zur Entlastung der Umwelt entsorgen sie Tintenpatronen und Tonerkartuschen. Wie? Ja, eben: nach Kräften gebündelt.

Die von dem Bad Königer Unternehmen Hotz Kommunikations- und Datenservice in Verbindung mit ihrem Partnerunternehmen Leergutdepot aufgegriffene Idee wurde von Geschäftsführer Rainer Hotz dem Geschäftsbereich Wirtschaftsservice der OREG vorgestellt. Deren Geschäftsführer Jürgen Walther und Bereichsleiterin Gabriele Seubert waren sofort davon angetan und unterstützten das Vorhaben in den zurückliegenden Wochen. Abgerundet wurde das Ganze durch die Zusage von Integra-Geschäftsführer Detlev Blitz: Die Integra üernimmt für dieses Umwelt-Projekt die Logistik, sprich das Einsammeln der vollen Behälter.

Als erste Kommune hat bereits die Stadt Bad König mit Bürgermeister Uwe Veith zugesagt, im Rathaus künftig eine Sammelbox zu platzieren. Der Prototyp des Sammelbehälters ging jetzt an das Berufliche Schulzentrum Odenwaldkreis (BSO) in Michelstadt. Viele weitere Boxen, vor allem an Schulen, aber auch in den Rathäusern für die Bürger im Kreisgebiet sollen folgen. Dies bestätigten bei einem Ortstermin am BSO in Michelstadt Integra-Geschäftsführer Blitz und der Leiter der Schulverwaltung des Odenwaldkreises Oliver Grobeis, als Rainer Hotz für das gleichnamige Unternehmen und Rene Penzel von der Firma Leergutdepot einen Sammelbehälter,
der kostenlos zur Verfügung steht, an Schulleiter Peter Schug übergaben.

Die Firmen Hotz und Leergutdepot führen die leeren Druckerpatronen einer fachgerechten Entsorgung zu, legen den Schwerpunkt dabei aber auf Rohstoff-Sicherung durch Trennung der Bestandteile und Wiederverwendung. Wie Rene Penzel erläuterte, ist erstes Ziel seiner Firma nicht die Entsorgung gebrauchter Tonerkartuschen und Tintenpatronen, sondern die Rückführung wertvoller Rohstoffe an die Recycling-Industrie zur Wiederaufbereitung. Er versicherte: „Alle von
uns angenommenen leeren Toner und Tinten werden wieder-verwendet“. Angestrebt wird, an den Odenwälder Schulen
50 bis 70 der bunten Sammelbehälter aufzustellen und allenthalben Schulsekretärinnen sowie Hausmeister für die Aktion zu sensibilisieren und als aktive Mitstreiter zu gewinnnen.

Die weiterführende Vermittlerrolle im Odenwaldkreis obliegt der Bad Königer Firma Hotz Kommunikations- und Datenservice. Geschäftsführer Rainer Hotz nahm im Beruflichen Schulzentrum etliche Anregungen der Start-Beteiligten mit, zum Beispiel jene, an den größeren Bildungseinrichtungen jeweils direkte Ansprechpartner mit dem konstruktiven Entsorgungsangebot vertraut zu machen – damit die Bündelung der Kräfte beispielhaft weitergeführt werden kann.

Interessierte finden weitere Informationen im Internet unter www.druckerpatrone-ade.de sowie – montags bis freitags von 08.00 bis 18.00 Uhr - über die eigens eingerichtete Service-Line 0180 5009985.



11.02.2010

Wie das Leben nach der Schule aussehen könnte

Ausbildung: Bei Berufsinformationstagen an vier Bildungseinrichtungen kommen Jugendliche und Firmen in Kontakt

VON MANFRED GIEBENHAIN


ERBACH. Heidi Adam sieht es nicht gerne, wenn Menschen
,,in Schubladen gesteckt werden". Konkret bedeutete dies an diesem Morgen, dass alle Schüler aus den drei Schulformen Haupt- und Realschule sowie Förderklassen ,,nach Neigungen und Interesse" selbst auswählen durften, an welchen Veranstaltungen sie teilnehmen möchten. Möglich war dies bei den Odenwälder Berufsinformationstagen (Obit), die am Dienstag an der Schule am Sportpark eröffnet wurden.
Bevor es richtig losging, versammelten sich alle in der Aula,
wo Schulleiterin Adam die Vertreter der beteiligten Firmen vorstellte. Zum dritten Mal mobilisierte die Industrievereinigung Odenwald (IVO) ihre Mitglieder, das Ausbildungs- und Berufsangebot dem potenziellen Nachwuchs hautnah vorzustellen.

Genau dies unterscheide die Obit von Ausbildungsmessen oder der Berufsberatung, betonte IVO-Geschäftsführer Hermann Braun. ,,Außer der IHK weiß niemand, wer in welchen Berufen ausbildet", bedauerte er, und aus Gründen des Datenschutzes seien diese Informationen öffentlich nicht zugängig. Die IVO verfolge daher das Ziel, auf mehreren Wegen junge Leute über ihre beruflichen Perspektiven in der Region aufmerksam zu machen.

Teil des Netzwerks sind die Schulen, die am Beispiel Erbach ihrerseits die Kontakte zur lokalen Wirtschaft pflegen. So ist Heidi Adam davon überzeugt, ,,dass alle Schüler, die wollen, hier einen Ausbildungsplatz finden können." Die Informationstage nähmen daher einen sehr hohen Stellenwert ein: ,,Die Firmenvertreter stellen Euch vor, wie das Leben nach der Schule aussehen kann", kündigte Adam den rund 140 Schülern aus den achten und neunten Klassen an. Neun namhafte Partner aus der Region waren mit Personal-, Ausbildungsleitern und Auszubildenden erschienen, um in mehreren Workshops Rede und Antwort zu stehen. Sie kommen aus den Sparten Industrie, Verwaltung, Soziales, Banken, Gastronomie und Handel. Lediglich das Handwerk sei schwer zu mobilisieren, räumten Adam, Braun und Gabriele Seubert vom Wirtschaftsservice der Odenwald-Regionalgesellschaft (Oreg) ein. Die Oreg hat zum zweiten Mal die Organisation der Obit übernommen.

Interesse und Nutzen lägen auf beiden Seiten, bestätigte Wolfgang Fröhlich, Ausbildungsleiter der Jakob Maul GmbH (Zell), der von Beginn an maßgeblich an der Umsetzung der Idee mitgewirkt hat: ,,Die Obit hat uns zuletzt fünf bis sechs brauchbare Bewerbungen beschert." Seubert äußerte sich optimistisch, dass an diesem Tag auch viele persönliche Kontakte geknüpft werden, die schon bei der Auswahl von Praktikumsplätzen im März ihre Früchte tragen werden.
Zu diesem Zweck seien die Schüler bereits vor Wochen auf die Obit vorbereitet worden, was sich an der zielgerichteten Auswahl in die Veranstaltungen bezahlt gemacht habe, ergänzte Adam. Sie wünscht sich, dass sich auch die Eltern mit dem Infotag und den damit verbundenen Chancen beschäftigen. Denn: ,,Die meisten Menschen wissen gar nicht, welche innovativen Betriebe im Odenwaldkreis Ausbildungs-plätze zur Verfügung stellen", unterstrich Braun. Die IVO unterstütze daher die Ausbildungsplatzsuche und Kontaktpflege durch die eigens hierfür eingerichtete Internetseite www.ivo-ausbildung.de, auf der die Mitgliedsunternehmen ihre Ausbildungsberufe und freien Plätze vorstellen. Weit über die Landesgrenzen hinaus dürfte dieses Engagement seines Gleichen suchen, betonte Seubert.
Fortgesetzt wird die Obit an der Theodor-Litt-Schule (Michelstadt), an der Oberzentschule (Beerfelden) und an der Georg-August-Zinn-Schule in Reichelsheim. Die anderen weiterführenden Schulen haben sich diesmal für ein anderes Verfahren, einen Berufsparcour, entschieden.


Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) knüpft Energie-Effizienz-Netzwerk für Südhessen

Energieeffizienz ist für Unternehmen bekanntlich die einfachste und wirtschaftlichste Form, um die Belastung durch die steigenden Energiekosten zu reduzieren und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.Der OREG ist es gelungen, den Zuschlag für die Durchführung eines Energieeffizienz- und Klimaschutznetzwerks für Südhessen zu erhalten. Dies wird im Rahmen eines Pilotvorhabens des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) initiiert und gefördert. Ziel des Netzwerks – an dem maximal 15 Unternehmen teilnehmen können - ist, bei den beteiligten Unternehmen Möglichkeiten zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Energiekosten zu erkennen und zu nutzen. Erfahrungen aus der Schweiz und Süddeutschland zeigen, dass teilnehmende Betriebe ihre Energiekosten pro Jahr um circa 10 Prozent senken können. In der Summe wurden in einzelnen Netzwerken pro Jahr drei Millionen Euro an Energiekosten eingespart. Ein Drittel der Kosten des Energie-Effizienz-Netzwerks Südhessen werden vom BMU getragen, für die teilnehmenden Unternehmen entsteht ein Eigenanteil von ca. 5.000 Euro pro Jahr.Das Energie-Effizienz-Netzwerk Südhessen wird zunächst über drei Jahre bestehen. In diesem Zeitraum finden alle drei Monate Workshops für alle Netzwerkteilnehmer statt. In diesen Workshops werden den beteiligten Unternehmen von ausgewählten Fachleuten Empfehlungen zur Steigerung der Energieeffizienz unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gegeben und der Austausch zwischen den Unternehmen angestoßen. Parallel wird in jedem Unternehmen eine individuelle Analyse des Energieverbrauchs durchgeführt. Auf dieser Basis werden wirtschaftliche Maßnahmen zur Reduzierung des Verbrauchs erarbeitet. Unternehmen, die sich am Energie-Effizienz-Netzwerk-Südhessen beteiligen wollen, erhalten weitere Informationen bei:

Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH

Wirtschaftsservice
Gabriele Seubert
Marktplatz 1
64711 Erbach
Tel.: 06062 9433-62
E-Mail: seubert@oreg.de

Das Energie-Effizienz-Netzwerk Südhessen wird gefördert durch:

bund_klima

Weitere Informationen:

leen www.leen-system.de   

30pilot www.30pilot-netzwerke.de

 

 

 

 
 
 




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