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Qualifzierungsoffensive Hessen- geförderte Weiterbildung für Mitarbeiter(innen) in kleinen und mittlere Unternehmen"


 
 
 
 
 
 
Aktuelle Informationen
 

13.08.2010

Mehr als ein Konjunkturprogramm
für die Region

Mit einem Kabelpflug und Spatenstich beginnt der Ausbau des Breitbandnetzes im Odenwaldkreis



Der offizielle Spatenstich für das Projekt Breitband im Odenwaldkreis wurde am 13.08.2010 durch den Kreistags-vorsitzenden Rüdiger Holschuh, Horst Schnur (Landrat a.D.), Landrat Dietrich Kübler, Regierungspräsident Johannes
Baron, OREG-Geschäftsführer Jürgen Walther, Horst Westerfeld, Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Finanzen und der Landtagsabgeordneten Judith Lannert vollzogen (v.l.n.r.)


Lützelbach/Hainhaus.
Horst Westerfeld, Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Finanzen und Bevollmächtigter der Hessischen Landesregierung für E-Government und Informationstechnologie, vollzog heute im Beisein des Landrats des Odenwaldkreises, Dietrich Kübler, dem Geschäftsführer der OREG mbH, Jürgen Walther und zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Hainhaus – Park
für grüne Technologie – den Spatenstich für den Ausbau des Breitbandnetzes im Odenwaldkreis.


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16.07.2010

Finanzminister Karlheinz Weimar übergibt Bürgschaftsurkunde für das Projekt
„Breitband für den Odenwald“

OREG-Gruppe startet den Aufbau einer zukunftsorientierten Breitband-Infrastruktur auf Basis von Glasfaser

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(V.l.n.r.) Vorstandessprecher der Volksbank Odenwald e.G. Rainer Eckert, Finanzminister Karlheinz Weimar, Landtagsabgeordnete Judith Lannert, Landrat Dietrich Kübler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Odenwaldkreis Karlheinz Ihrig und OREG-Geschäftsführer Jürgen Walther.

Erbach. Hessens Finanzminister Karlheinz Weimar hat heute im Beisein des Landrats des Odenwaldkreises, Herrn Dietrich Kübler, und dem Geschäftsführer der OREG mbH, Herrn Jürgen Walther, die Bürgschaftsurkunde für das Projekt „Breitband im Odenwald“ an den Sprecher des Vorstandes der Volksbank Odenwald e.G., Herrn Rainer Eckert, und den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Odenwaldkreis, Herrn Karlheinz Ihrig übergeben.

Das Land verbürgt ein Darlehen in Höhe von 20 Mio. Euro mit einer Quote von 80 Prozent für  die Realisierung dieses Investitionsvorhabens. Die Brenergo, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der OREG (Odenwald Regional-Gesellschaft mbH), plant im Odenwaldkreis die Errichtung eines flächendeckenden und leitungsgebundenen Glasfasernetzes. Dieses Netz soll anschließend an einen Betreiber vermietet werden, der das Netz auch anderen Telekommunikations-anbietern zur Verfügung stellt, um deren  Leistungspakete (Internet, Telefon, TV, Entertainment) an den Endkunden zu vertreiben. Das Ziel lautet, ein schnelles Breitbandnetz auch für jene Haushalte und Unternehmen zu schaffen, die bisher noch über keinen DSL-Anschluss verfügen.

Bei der Übergabezeremonie im Alten Rathaus von Erbach sagte der Finanzminister, die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft im ländlichen Raum in Hessen mit schnellen Breitbandverbindungen habe für die Landesregierung einen hohen Stellenwert. „Da die großen Kommunikationskonzerne Investitionen in dünn besiedelten Gebieten scheuen, weil sie dort zu wenig Rendite erwarten, will die Landesregierung mit dem Instrument der Bürgschaftsvergabe dazu beitragen, dass auch die Menschen in ländlichen Regionen in den Genuss von schnellen Hochleistungsnetzen kommen“, unterstrich Weimar.

Nach Angaben Weimars hat das Projekt „Breitband für den Odenwald“ im Hinblick auf die politischen Ziele der Landesregierung „Modellcharakter“.

Die gravierende Bedeutung einer flächendeckenden Breitbandversorgung für den Odenwaldkreis hob Landrat Dietrich Kübler hervor. Mit Hilfe des nun zu realisierenden Projektes können nach Angaben Küblers die avisierten Ziele erreicht werden: lückenlose leitungsgebundene Versorgung auf Glasfaser-Basis, Datenübertragung bis zu 50 Megabit/Sekunde bereits in der ersten Ausbaustufe, die Möglichkeit des weiteren Ausbaus bis zur Gigabit-Stärke und ein eigenes kommunales Netz auf der Grundlage einer einheitlichen Konzeption und keiner Mischlösung.

Jürgen Walther, Geschäftsführer der OREG mbH, spricht von mehr als nur einem Konjunkturprogramm für die Region. Nach seinen Angaben lässt sich noch nicht abschätzen, welcher Aufschwung mit der Breitbandversorgung bevorsteht. Für ihn stellt das Projekt einen revolutionären Vorgang in der Entwicklungsphase des Odenwaldkreises dar. Breitbandversorgung im ländlichen Raum ist für ihn einer der wichtigsten Rohstoffe für die Zukunft. Mit dem flächendeckenden Ausbau von Breitbandverbindungen nimmt der Odenwaldkreis eine Führungsrolle unter den ländlichen Regionen ein. Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde werden nicht länger den Ballungsräumen vorbehalten sein.

„Nach der Modernisierung der Odenwald-Bahn und dem Ausbau des Gesundheitszentrums Odenwaldkreis zur integrierten Versorgungseinheit ist die Breitbandversorgung eine weitere wichtige tragende Infrastruktursäule in der Entwicklungsperspektive des Kreises, so Walther.

„Wir werden schon im August diesen Jahres den offiziellen Spatenstich für das Projekt vornehmen und bis Sommer 2011 die notwendige Netzinfrastruktur schaffen.

Ab Sommer 2011 werden in den darauf folgenden Monaten die Kommunen ans Netz gebracht.

Mit einer avisierten Gesamtbauzeit von 18 Monaten soll gewährleistet sein, dass Ende 2011 das Breitbandnetz Odenwaldkreis flächendeckend allen potenziellen Teilnehmern im Odenwaldkreis zur Verfügung steht.

13.07.2010

Höchst i. Odw. erhält Auszeichnung
als Gründerfreundliche Kommune

Vielfältige Unterstützung von Seiten der Gemeinde
bei der Existenzgründermesse „Tag der Gründung“

Gabriele Seubert, Leiterin des Wirtschaftsservices der OREG (links) und Sebastian Everling, Koordinator des Kompetenznetzes (rechts) mit dem stellvertretenden Bürgermeister Günther Podzimek, der am 07.07.2010 die Urkunde, „Gründerfreundliche Kommune“ für die Gemeinde Höchst entgegennahm.

VON GABRIELE SEUBERT

Höchst i. Odw.. Die Existenzgründermesse „Tag der Gründung“ am 11.06.2010 im Bürgerhaus Höchst war ein voller Erfolg: Über 800 Gründer aus der gesamten Region Südhessen und darüber hinaus informierten sich bei den 32 Messe-ausstellern und in 21 Fachvorträgen über alle Bereiche der Gründung.

Die Veranstaltung fand 2010 erstmals außerhalb von Darmstadt statt. Dass sie in Höchst so viel Zuspruch fand, überraschte selbst die Organisatoren, das Kompetenznetz Gründungsberatung Darmstadt-Rhein-Main-Neckar und die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH positiv.

Der Eintritt war für Gründer kostenlos, so dass die Veran-staltung auf Sponsoren angewiesen war. Einen großen Teil zum Gelingen hatte die Gemeinde Höchst beigetragen, die die Räumlichkeiten für den Tag der Gründung kostenfrei zur Verfügung stellte. Zudem unterstützten kommunale Mitarbeiter unbürokratisch die Vorbereitungen sowie den Auf- und Abbau der Messe.

Zum Dank hierfür überreichten Gabriele Seubert, Leiterin des Wirtschaftsservices der OREG, und Sebastian Everling, Koordinator des Kompetenznetzes, dem stellvertretenden Bürgermeister Günther Podzimek am 07.07.2010 eine Urkunde, die die Gemeinde Höchst als „Gründerfreundliche Kommune“ auszeichnet.

Die Veranstalter bedankten sich bei den Verantwortlichen und Mitarbeitern der Gemeinde für deren Unterstützung beim Tag der Gründung. Die Beteiligten waren sich einig: Das war nicht die letzte Gründerveranstaltung in Höchst – wir kommen wieder.

17.06.2010

„4. Tag der Gründung“ gut besucht

Auch Höchst i. Odw. als Veranstaltungsort akzeptiert

Rosemarie Lück, stellv. Landrätin des Kreises Darmstadt-Dieburg (2.v.l), Dietrich Kübler, Landrat des Odenwaldkreises, (3. v.l.) und Günther Podzmiek, Erster Beigeordneter der Gemeinde Höchst (3.v.l.) beim Besuch des Messestandes des Wirtschaftsservice der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbh vertreten durch Alfred Guntschnigg und Gabriele Seubert, Geschäftsbereichs-leiterin des Wirtschaftsservice der OREG, und Rainer Sens von der Wirtschaftsförderung Bergstraße.

Höchst i.Odw.
 Mit der am 11. Juni stattgefunden Messe „Tag der Gründung“ fand das Ausstellungs- und Informationsangbot für Exsistenzgründer erstmals im Odenwaldkreis statt. Die Veranstalter, das Kompetenznetz Gründungsberatung Darmstadt Rhein Main Neckar, verständigten sich wegen der kürzlich stattgefunden und in enger Verbindung stehenden Preisverleihung des Gründerwettbewerbs aus der Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwaldkreis auf diesen Veranstaltungsort. Hier wurden besonders pfiffige Ideen beim Schritt in die Selbstständigkeit durch die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH und die Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH ausgezeichnet. Üblicherweise findet der „Tag der Gründung“ in Darmstadt statt.

Die Messe für Existenzgründer wurde von einem informativen Begleitprogramm mit Fachvorträgen zu den Themen Marketing, Finanzierung und Förderung sowie Grundlagen der Gründung begleitet. Aber auch Zeit für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch wurde eingeräumt. Neben den Fachvorträgen bestand die Möglichkeit, mit ausgewiesenen Experten ins Gespräch zu kommen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist eine objektive Entscheidungsfindung für oder gegen den Schritt in die Selbstständigkeit unerlässlich. Unterstützt wurde die Messe von der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, den Existenz-gründungsstellen der Hochschulen, der Bundesagentur für Arbeit, der Wirtschaftsförderungen der Kreise und Kommunen, der Finanzinstitute und Förderstellen des Bund und des Landes sowie durch Gründungsberater.

Die Existenzgründer fanden umfassende und koordinierte Beratungs- und Serviceleistungen sowie eine Vielzahl von Kontakten. Diese Informations- und Beratungsquellen waren für die Interessierten innerhalb kurzer Zeit und ohne großen Aufwand erreichbar, was auch die rund 800 Messebesucher zu schätzen wussten. Ein weiterer Anreiz bot der freie Eintritt zu den Fachvorträgen und zur Messe. Auch der Landrat des Odenwaldkreises, Dietrich Kübler, die stellvertretende Landrätin des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Rosemarie Lück und der erste Beigeordnete der Gemeinde Höchst, Günther Podzmiek, waren unter den Messebesuchern zu finden und erkundigten sich über die vielfältigen Angebote der Messeaussteller bei einem Rundgang.

Ausgerichtet wurde die Messe vom Kompetenznetz Gründungsberatung Darmstadt Rhein Main Neckar mit Unterstützung der Sparkasse Odenwaldkreis, der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH, der Gemeinde Höchst, der Volksbank Odenwald eG, der R+V-Versicherungen, der Succeed GmbH und Alexandra Kroner.

Ansprechpartner für Existenzgründer im Odenwald ist:

Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH
Gabriele Seubert
Marktplatz 1
64711 Erbach

Tel.: 06062 9433-62
Fax: 06062 9433-66
E-Mail: seubert@oreg.de


17.06.2010

Durchbruch zur flächendeckenden
Breitbandversorgung im Odenwaldkreis


Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH baut Infrastruktur für schnelles Internet

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Grund zum Freuen über die Unterstützung des
Landes Hessen für das Projekt Flächendeckendes
Breitband für den Odenwaldkreis haben OREG-
Geschäftsführer Jürgen Walther (links) und
Landrat Dietrich Kübler.

Odenwaldkreis. Die Brenergo, 100%ige Tochtergesellschaft der OREG (Odenwald Regional-Gesellschaft mbH), errichtet ein flächendeckendes und leistungsstarkes Glasfasernetz mit einer Übertragungsrate von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s).

Dieses Netz wird anschließend an einen Betreiber vermietet werden, der sicherstellt, dass sämtliche Telekommunikations-anbieter dieser Einrichtung für ihre Endkunden (z.B. Internet, Telefon, TV, Entertainment) nutzen können (OPEN ACCESS). Das bedeutet, schnelles Breitbandnetz für alle privaten, öffentlichen und gewerblichen Nutzer im Odenwaldkreis.

Die Landesregierung unterstützt das Projekt, wie Finanz-minister Karlheinz Weimar am 11. Juni 2010 in Wiesbaden mitteilte. Das Land übernimmt eine Bürgschaft zu Gunsten der OREG-Tochter, die das Projekt „Flächendeckendes Breitband für den Odenwaldkreis“ verwirklicht. Für die Realisierung dieses Investitionsvorhabens erhält das Unternehmen von den beiden regionalen Kreditinstituten Sparkasse Odenwaldkreis und Volksbank Odenwald e.G. ein Darlehen von 20 Millionen Euro. Das Land Hessen gewährt hierfür eine Bürgschaft in Höhe von 80 Prozent.

Modellcharakter

„Da die großen Kommunikationskonzerne Investitionen in dünn besiedelten Gebieten scheuen, weil sie dort zu wenig Rendite erwarten, will die Landesregierung mit dem Instrument der Bürgschaftsvergabe dazu beitragen, dass auch die Menschen in ländlichen Regionen in den Genuss von schnellen Hochleistungsnetzen kommen“, unterstrich Finanzminister Weimar. Nach seinen Angaben hat das Projekt „Flächendeckendes Breitband für den Odenwaldkreis“ im Hinblick auf die politischen Ziele der Landesregierung Modellcharakter.

„Mit unserem Projekt generieren wir eine Infrastruktur, die in ihren möglichen Ausbaustufen dem ständig wachsenden Datenvolumen gerecht werden wird. Wichtig ist dabei der Schulterschluss mit der Politik. Weil auf diesem Sektor im ländlichen Raum der Markt versagt, gehört die Breitbandversorgung hier in die Daseinsvorsorge der kommunalen Familie. Dafür hat die Politik die Voraussetzungen auf Landes- und Kreisebene geschaffen“, so Dietrich Kübler, Landrat des Odenwaldkreises. „Hierzu gilt der Hessischen Landesregierung und dem Regierungspräsidium Darmstadt unser besonderer Dank.“

Wichtiger Standortfaktor

„Die Verfügbarkeit von schnellen Breitband-Internetverbindungen ist heute einer
der wichtigsten Standortfaktoren“, so Jürgen Walther, Geschäftsführer der OREG mbH. „Ob in den Bereichen Wirtschaft und Handwerk, im Bildungs- und Gesundheitswesen, in der Verwaltung, im privaten Haushalt oder im Immobilienbereich - die Nutzung von Informationstechnologien erfasst alle Lebens- und Arbeitsbereiche der modernen Gesellschaft.

Schon in der Amtszeit von Horst Schnur haben wir die Wichtigkeit dieses Projektes erkannt und mit der Planung begonnen.

Mit der Errichtung unseres eigenen, kommunal getragenen Breitbandnetzes durch die OREG mbH, wird der Odenwaldkreis diesem wichtigen Standortfaktor schon heute gerecht und entspricht bereits jetzt den zukünftigen Entwicklungsanforderungen“.

09.06.2010

Preisverleihung des Gründerwettbewerbs Bergstraße-Odenwald am 08.06.2010


Gewinner der ersten Runde des Businessplan-Wettbewerbs in Reichelsheim ausgezeichnet



 

 

 




Feierliche Preisverleihung: Moderatorin Petra Pfeifer vom Hessischen Rundfunk, 1. Preisträger Frank Petermann aus Erbach, Carl-Christian Beckmann von der Wirtschaftsregion Bergstraße/Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH und OREG-Geschäftsführer Jürgen Walther (v.l.n.r)


Reichelsheim. Im September fiel der Startschuss der Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald in Heppenheim,
und nun feierten die Initiatoren, die Odenwald Regional-gesellschaft (OREG) mbH und die Wirtschaftsregion Bergstraße/Wirtschafts-förderung Bergstraße GmbH (WFB)
die Preisverleihung der ersten Runde des Businessplan-Wettbewerbs in Reichelsheim.

Nach dem Entscheid der Jury, in der namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft vertreten sind, belegen im Odenwaldkreis Frank Petermann aus Erbach, Michael Walter aus Reichelsheim und Rainer Kurleto aus Michelstadt die ersten drei Plätze. Der Kreis Bergstraße vergab seine ersten drei Plätze getrennt. „Insgesamt wurden 12 Wettbewerbsbeiträge in die Juryauswahl genommen, was unsere Erwartungen sogar übertroffen hat, erläuterte Jürgen Walther, Geschäftsführer der OREG. „Insgesamt 18.500 Euro bekommen die Gewinner aus der ersten Runde für ihre pfiffigen und zukunftsweisenden Gründungsideen“, fügt WFB-Geschäftsführer Dr. Carl-Christian Beckmann hinzu. Wie die Auftaktveranstaltung bietet auch die Preisverleihung nicht nur Informationen über die Gründungs-offensive Bergstraße-Odenwald, sondern ebenso reichlich Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und die Möglichkeit, wichtige Kontakte zu knüpfen. Denn die umfangreiche Gästeliste umfasste neben rund 60 Gründerinnen und Gründern auch bedeutende Unternehmer und Persönlichkeiten aus dem Kreis Bergstraße und dem Odenwaldkreis sowie aus den Institutionen der Metropolregionen Rhein-Neckar und Rhein-Main.

Die Gäste begrüßen Detlev Blitz, Erster Kreis Beigeordneter des Odenwaldkreises, und Thomas Metz, Erster Kreis-beigeordneter des Kreises Bergstraße. Die Hauptrede sprach Johannes Baron, Regierungspräsident des Regierungs-präsidiums Darmstadt. Dr. Beckmann und Walther übernahmen die Preisübergabe. Mit der Entscheidung über die Preisträger beginnt gleichzeitig die zweite Runde im Gründerwettbewerb, bei der erneut alle Existenzgründer aus dem Kreis Bergstraße sowie dem Odenwaldkreis aufgerufen sind, sich mit ihren Erfolg versprechenden Geschäftsideen an der Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald zu beteiligen. Sonderpreise werden diesmal für „Gründung im Handwerk“ sowie für „Service/Qualität/Dienstleistung“ vergeben.


04.06.2010

Macher des Jahres 2009/2010

Acht Unternehmen aus dem Odenwaldkreis erfahren Würdigung für besondere unternehmerische Leistungen



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V.l.n.r.: Landrat Dietrich Kübler, Herr Hanst (Sparkasse Odenwaldkreis) Staatssekretär Steffen Saebisch, Rainer Eckert von der Volksbank Odenwald, Andrea Fritz , Firma Möbel und Raum, Stefan Scharmann von der Jacob Maul GmbH, Gabriele Seubert von der OREG, Till Alvermann, Odenwald-Früchte GmbH, Irmtraut Germann, German GmbH, Daniel Graulich vom Edeka Aktivmarkt, Werner Germann, Germann GmbH, Ralf Beisel und Thomas Reeg von der Firma Möbel und Raum.

Erbach. Am Montag, den 31.05.2010 war es wieder soweit. Rund 80 Gäste aus dem Odenwälder Wirtschaftsleben und der regionalen Politik fanden sich im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach ein, um die Auszeichnung der Macher 2009/2010 mit zu erleben. So konnte Landrat Dietrich Kübler die Ehrengäste Staatssekretär Steffen Saebisch, Rüdiger Holschuh (Vorsitzender des Kreistags), Horst Schnur Landrat a.D., Herrn Heckwolf, Bundesagentur für Arbeit, Regional-direktion Südhessen in Vertretung für Birgit Förster, die Mitglieder des Wirtschaftsbeirats und Jürgen Walther als neuer Vorsitzender der IVO (Industrie-vereinigung Odenwald e.V.) auf das Herzlichste begrüßen.

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04.06.2010

Mit Energieeffizienz zur
Gewinnsteigerung und CO2-Einsparung


Auftaktveranstaltung des ersten Energieeffizienz-Netzwerks Südhessens am 01.06.2010



Erbach.
Energieeffizienz bedeutet Gewinnsteigerung und Energieoptimierung – zu dieser Erkenntnis sind mittlerweile viele Unternehmer aus den unterschiedlichsten Branchen gekommen. Aus diesen Gründen haben sich elf namhafte Unternehmen der Region zum ersten Energieeffizienz-Netzwerk Südhessen (EEN) zusammengeschlossen. Das Netzwerk wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Das Ziel des Netzwerkes ist die Ausarbeitung eines individuellen Energieoptimierungskonzeptes für alle teilnehmenden Betriebe.

Die Grußworte zur Auftaktveranstaltung übernahm Landrat Dietrich Kübler, der sich über die Erkenntnis, dass es immer noch Möglichkeiten zur Energieoptimierung gibt, besonders freut, zumal die Akteure im Odenwaldkreis auf diesem Gebiet schon sehr aktiv sind, wie zum Beispiel mit dem CLEO-Netzwerk (CLEO - Das Kompetenznetz für neue Energie!) oder der Gründung der Energiegenossenschaft Odenwald eG.

Ein Team, bestehend aus der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH vertreten durch Gabriele Seubert, Quint sdi GmbH vertreten durch Matthias Volk, Arqum GmbH vertreten durch Carmen Kolonko und der HEAG Südhessische Energie AG vertreten durch Zijad Lemes koordinieren das EEN und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Unterstützt wird das Quartett von der Wirtschaftsregion Bergstraße/Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH. Der Vorteil dieses Netzwerkes ist die bereits positiv erprobte und klare Struktur, die wissenschaftliche Unterstützung des renommierten Frauenhofer Instituts, die zielstrebigen Umsetzungsmöglichkeiten der Maßnahmen und die finanzielle Förderung. Die Projektdauer ist bis Ende Juni 2013 festgelegt. In dieser Zeit gilt es, die spezifischen Zielvereinbarungen mit den elf Unternehmen umzusetzen. In der ersten Phase geht es darum, eine fachkundige Energieanalyse bei den einzelnen Unternehmen durchzuführen. Daraus resultieren die Zielvereinbarungen und ein Monitoring der Ergebnisse. Besonders interessant für die Teilnehmer ist der Erfahrungsaustausch, der in regelmäßigen Treffen stattfindet.

Die Möglichkeit von Expertenvorträgen zu spezifischer Themen wird ebenso gewährleistet wie eine Hotline für die Netzwerkpartner, bei der sie unkompliziert, fachkundig und schnell bei aktuellen Problemen geholfen bekommen. Aber auch bei formalen Dingen, wie zum Beispiel der Erstellung von Fördermittelanträgen werden die Unternehmen durch den auf diesem Gebiet bereits erfahrenen Geschäftsbereich Wirtschaftsservice der OREG mbH unterstützt. Um von dem Netzwerk partizipieren zu können, muss man Energiekosten über 150.000 Euro pro Jahr nachweisen können, eine schriftliche Willenserklärung zur Einbringung des Engagements unterzeichnen, die aktive Teilnahme am Erfahrungsaustausch bekunden und natürlich einem seriösen Umgang mit allen vertraulichen Daten zustimmen. Ein jährlicher Statusbericht und der Vergleich des Analysejahres mit dem Basisjahr erfolgt unter Kooperation mit der Firma Arqum, der die Moderation des Netzwerkes unterliegt. Bis Ende August können sich noch weitere drei Unternehmen dem Netzwerk anschließen.
Somit erhält die Region Unterstützung bei ihrem Ziel der CO2-Reduktion und beteiligt sich aktiv an der Verbesserung des globalen Klimawandels. Umwelttechnologien werden zu einem der wichtigsten Zukunftsmärkte des 21. Jahrhunderts und die Verknappung der fossilen Ressourcen auf unserer Erde sind die großen Herausforderungen dieses Jahrhunderts.

Deutschland und das Land Hessen haben sich das ehrgeizige Ziele gesetzt den Verbrauch endlicher Rohstoffe und die hohe Abhängigkeit von Importen, die mit den fossilen Rohstoffen verbunden ist, zu reduzieren. Hierfür soll zum einen der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch bis zum Jahr 2050 von derzeit ca. 8 Prozent auf 50% erhöht und zum anderen sollen die eingesetzten Energien effizienter genutzt werden, womit die Bildung dieses Netzwerkes ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist.

Informationen:

Odenwald-Regional-Gesellschaft
(OREG) mbH
Gabriele Seubert
Marktplatz 1
64711 Erbach
Tel.: 06062 9433-62
E-Mail: seubert@oreg.de




27.05.2010

Weiterbildung für Mitarbeiter gefragt


Impulsveranstaltung für Mitgliedsbetriebe des Gewerbevereins Reichelsheim

Reichelsheim. Am 27. April fand in der Reichenberghalle in Reichelsheim im Rahmen der Qualifizierungsoffensive Hessen im Odenwaldkreis ein Impulsreferat statt, das sich speziell an Inhaber und Führungskräfte im Einzelhandel aus Reichelsheim richtete. Veranstalter war der Geschäftsbereich „Wirtschaftsservice“ der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH in Kooperation mit dem Gewerbeverein Reichelsheim.

Die Erwartungen der Teilnehmer(innen) der Veranstaltung wurden nach deren eingefangener Meinung zum überwiegenden Teil erfüllt. Nach einer vorausgegangenen Veranstaltung im Dezember 2009 trafen sich wieder 16 Inhaber(innen) aus dem Gewerbeverein Reichelsheim, um nun konkrete Vereinbarungen bezüglich der eigenen und der Weiterbildung der Mitarbeiterinnen in ihren Firmen zu treffen. Unter der Moderation von Referentin Daniela Mann wurden
aus einer im Dezember 2009 erarbeiteten Themen-Zusammenstellung nun für Mitarbeiter der Reichelsheimer Betriebe zwei Schwerpunktthemen für eine entsprechende Weiterbildungsmaßnahme festgelegt:

„Identifikation mit dem Unternehmen“ und „Beschwerden als Chance (Umgang mit Konflikten)“.

Aus dieser Veranstaltung heraus entwickelte sich der Plan, diese Themen durch eine Schulungsmaßnahme für Mitarbeiter(innen), die modular an drei halben Tagen stattfinden soll, weiterzuentwickeln. Diese soll für die Beschäftigten in Handels- und Dienstleistungsbetrieben auf
der Basis theoretischer Grundlagen und praktischer betrieblicher Situationen von einer kompetenten Trainerin angeleitet werden.

Teilnehmen können weitestgehend alle Angestellten einschl. Teilzeitkräfte auf Minijob-Basis aus oben genannten Betrieben. Die Einzelheiten werden noch bekannt gegeben. Die Teilnahme kann im Rahmen der Qualifizierungsoffensive Hessen mittels eines Qualifizierungsschecks gefördert werden. Die Förderhöhe beträgt 50 % der Seminarkosten bis max. 500,00 Euro pro Person und Kalenderjahr. 

Im Rahmen weiterer Netzwerktreffen in Reichelsheim im laufenden Jahr werden die Inhaber(innen) noch die Themen Kundengewinnung, Kundenbindung sowie Selbstbild und Fremdbild aufarbeiten. Ein zusätzliches Anliegen ist dabei eine Rückkopplung der Interessen durch gegenseitigen Austausch von betrieblichen Themen und Informationsaustausch über die Produkte/ Dienstleistungen der Teilnehmer(innen). Die Veranstaltungsreihe wird im Rahmen der Qualifizierungsoffensive Hessen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), des Landes Hessen sowie des Odenwaldkreises gefördert.

Informationen:

Odenwald-Regional-Gesellschaft
(OREG) mbH
Geschäftsbereich Wirtschaftsservice
Ansprechpartner der
Qualifizierungsoffensive
Hans Schlipf
Tel.: 06062 9433 63
Fax: 06062 9433 66
E-Mail: schlipf@oreg.de
Internet: www.oreg.de/qualifizierung





03.05.2010

4. Tag der Gründung –
Freitag, 11. Juni in Höchst

Existenz- und Unternehmensgründung als Chance

Höchst i. Odw. Vom Hausmeister-Service über das Elektrikerhandwerk bis zum High-Tech Spin-Off: Existenz- und Unternehmensgründung ist ein vielseitiges Thema. Es erfordert je nach Branche und Fragestellung eine spezielle Beratung. Um Gründern in ihrem Informations- und Beratungsbedarf zu unterstützen, wurde das Kompetenznetz Gründungsberatung Darmstadt Rhein Main Neckar geschaffen.

Zu diesem Netzwerk haben sich etwa 25 regionale Non-Profit-Institutionen aus dem Bereich der Gründungsförderung zusammengeschlossen. Koordiniert wird das Kompetenznetz seit 2004 von Sebastian Everling vom Career Center der Hochschule Darmstadt. Everling: „Hauptziel unseres Netz-werks ist es, Gründern umfassende und koordinierte Beratungs- und Serviceleistungen sowie eine Vielzahl von Kontakten anzubieten. Dies erspart Gründern viel Zeit und Aufwand und hilft, Fehler bei der Gründung zu vermeiden.“
Zu den gemeinsamen Aktivitäten des Kompetenznetzes zählt die Gründermesse „Tag der Gründung“. Nach drei zurück-liegenden Veranstaltungen in Darmstadt wird der Tag der Gründung am Freitag, dem 11. Juni 2010 erstmalig in Höchst
im Odenwald ausgerichtet. Gründungsinteressierte und Jungunternehmer können sich hier kostenlos über alle Fragen und Details der Selbstständigkeit informieren.

In drei Themensträngen bieten Experten 21 Kurzvorträge zu den Grundlagen der Gründung, zu Finanzierung und Förderung sowie zu Marketing. Im Strang „Grundlagen“ werden das Finden einer geeigneten Geschäfts-idee, die Erstellung
von Businessplänen und die Risikoabsicherung durch Versicherungen und Rechtsformwahl behandelt. Die „Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten“ werden von Finanzinstituten, den Förderbanken und von der Arbeits-agentur erläutert. Dem wichtigen Thema „Marketing“ sind ebenfalls sieben Vorträge von ausgewiesenen Experten gewidmet. Alle Vorträge bieten auch Raum für Fragen und Diskussion.

Die Messe bietet Gründern und Interessierten die ideale Gelegenheit, auf nur einer Veranstaltung gleich mit vielen Experten aus den verschiedenen Themenbereichen der Gründung in Kontakt zu treten und sich wertvolle Informationen, Kontakte und Beratung zu verschaffen.

Alle gründungsrelevanten Akteure werden da sein: Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Existenzgründungs-stellen der Hochschulen, die Bundesagentur für Arbeit, Wirtschaftsförderungen von Kreisen und Kommunen, Finanzinstitute und Förderstellen und Gründungsberater.
Der diesjährige Tag der Gründung in Höchst ist hervorragend erreichbar mit der Odenwaldbahn, stündlich von Darmstadt über Ober-Ramstadt, Reinheim, Lengfeld. Der Veranstaltungs-ort, das Bürgerhaus Höchst, ist nur fünf Fußminuten vom Bahnhof entfernt. Höchst ist zudem über die B 45 schnell mit dem Pkw erreichbar. Parkplätze befinden sich direkt am Bürgerhaus.

Ort: Bürgerhaus Höchst im Odenwald, Montmelianer Platz 4, Termin: 11.06.2010, 9.30 bis 16.00 Uhr.

Der Eintritt ist frei – ermöglicht durch den Hauptsponsor Sparkasse Odenwaldkreis, und folgenden weitere Sponsoren: Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH, die Stadt Höchst, Volksbank Odenwald eG, R+V-Versicherungen, Succeed und Alexandra Kroner.

Weitere Informationen unter www.tag-der-gruendung.de <<

Kontakte:

Infos zum Tag der Gründung
Dr. Iris Allmendinger
Handwerkskammer Rhein Main
Hindenburgstraße 1
64295 Darmstadt
Tel: 069 97172 – 296
E-Mail: allmendinger@hwk-rhein-main.de
Internet: www.tag-der-gruendung.de

Infos zum Kompetenznetz
Gründungsberatung Darmstadt
Rhein Main Neckar

Sebastian Everling
Hochschule Darmstadt - Career Center
Haardtring 100
64295 Darmstadt
Tel.: 06161 / 16-80 21
Fax: 06151 / 16-80 35
E-Mail: career.center@h-da.de
Internet:www.kompetenznetz-gruendung.de

 

07.04.2010

Vier Faktoren drehen das Schwungrad
des betrieblichen Erfolgs

Experten sprechen bei Odenwald-Regional-Gesellschaft und Volksbank – „Temp“-Methode und Teamgeist im Blickpunkt


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V.l.n.r.: Achim Kopp, Fa. Kopp GmbH), Jürgen Frey. Fa. Tempus, Kerstin Fess, VOBA Odenwald und Prof. Dr.Jörg Knoblauch,
Fa. Tempus im Rahmen einer Fragerunde mit den Teilnehmer(Innen).


„Machen Sie Ihr Unternehmen fit mit der ,Temp-Methode’: Unter diesem Motto hatten die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH und die Volksbank (Voba)
Odenwald eG Unternehmenskunden zu einer abendlichen Informationsveranstaltung nach Michelstadt eingeladen. Markus Göbel, Mitglied im Voba-Vorstand, begrüßte dazu
mehr als 100 Gäste und freute sich über diese große Resonanz. Sein Dank galt OREG-Geschäftsführer Jürgen Walther für sehr gute Zusammenarbeit.

Professor Dr. Jörg Knoblauch als Geschäftsführer sowie
Jürgen Frey als Vertriebsleiter der Tempus Consulting
(Giengen bei Ulm) rückten ein Schwungrad mit vier betrieblichen Erfolgsfaktoren nach der „TEMP“-Methode
in den Mittelpunkt ihres lebendigen Vortrags. „TEMP“
steht für Teamchef (Führung und Bewertung des eigenen Unternehmens), Erwartungen (der Kunden und Geschäftspartner), Mitarbeiter (sowie Technik) und Prozesse.
Bei den Erwartungen der Kunden müsse das Ziel des Unternehmens lauten: „Begeistern Sie ihre Kunden nicht
nur, verblüffen Sie diese“. Der Kunde bestimme, ob das Unternehmen langfristig am Markt eine Daseinsberechtigung hat oder nicht. Deshalb müsse stetige  Kundenzufriedenheit
für den Betrieb zur obersten Leitlinie werden. Der
Teamchef sollte sein eigenes Unternehmen bewerten und
es zielgerichtet führen. Der Unternehmer prägt und leitet ein Team – etwa vergleichbar mit dem Leistungssport.
Gemeinsam mit dem Team richtet er das Unternehmen auf langfristige Ziele und den Erfolg aus.

Das Thema Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfasste unter anderem das Gewinnen motivierter und eigenverantwortlich arbeitender Kräfte - besonders wichtig, um die ständig wachsenden Wünsche der Kunden erfüllen zu können. Jede Firma brauche Mitarbeiter, die diesen Wünschen und Ansprüchen mit hoher Qualifikation und vor allem flexibel begegnen. Prozesse – sie müssten möglichst fehlerfrei verlaufen, kostengünstig und ohne Verzögerungen. Ob Deckungsbeiträge erwirtschaftet werden können, hängt entscheidend von der Qualität der betrieblichen Abläufe ab – dies machten die Berater in ihrem Vortrag deutlich.

Achim Kopp (Kopp Schleiftechnik, Lindenfels) als Vertreter eines „Best-Practice“-Unternehmens war seitens der Veranstalter als Ko-Referent zum Abend-Thema gewonnen worden. Er hatte sich schon vor rund zehn Jahren der „TEMP“-Methode zugewandt. Den Hintergrund für seine Entscheidung bildete damals die Erkenntnis: „Als wir unser Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen“. Heute folgt Kopp dem Leitsatz: „Sorge dafür, dass im Unternehmen positive Energie herrscht. Das ist viel wichtiger, als im Tagesgeschäft mitzuwirken.“ Das Hauptaugenmerk müsse auf der Weiterentwicklung der Mitarbeiter-Fähigkeiten liegen mit der Maßgabe, dass ihr Arbeitgeber Kunde ist und nicht Chef. Für die Mitarbeiter-Entwicklung müssten als selbstverständliche Elemente regelmäßige Wertschätzung sowie das Erkennen ihrer Bedürfnisse und Wünsche gehören.

Der Unternehmer solle bestrebt sein, seinen Beschäftigten „höherwertige“ Aufgaben zu übertragen und sie so weit wie möglich sozusagen zum Mit-Unternehmer zu profilieren. Das Übertragen besonderer Verantwortung fördere die Identifikation mit dem Betrieb und die Arbeitszufriedenheit.
Ein transparentes Informationssystem begünstige ein angenehmes Arbeitsklima. Eigenständige Organisation solle
an die Stelle des Überwachens der Mitarbeitertätigkeit treten. Achim Kopps stetiges Vorankommen beruht auch darauf, dass seine Belegschaft nach einem festgelegten Schlüssel regelmäßig am Erfolg des Unternehmens beteiligt wird. Durch den Einsatz modernster Technik behauptet sich die Firma auf dem Markt. Begleitender Schritt: Eine gesundheitsfreundliche Raumgestaltung führte zu einer Atmosphäre, in der die Mitarbeiter sich wohlfühlen. Innerhalb von acht Jahren verzeichnete Kopp keine Mitarbeiterfluktuation mehr – auch ein Grund dafür, dass ihm 2008 der „Temp Award“ verliehen wurde. Ein Jahr später gab’s auch noch den „Bester-Kunden“-Award.

Fred Schweikert (Bereichsleiter Firmenkunden der Volksbank) moderierte abschließend eine Publikumsrunde, in der Achim Kopps Erfahrungen hinterfragt wurden. Interessante Erkenntnis: Der Einsatz für und das Vertrauen auf die Mitarbeiter haben sich gelohnt. Bester Beweis dafür, so der Unternehmer, sei die Tatsache, dass er den Wiedereinstieg nach der Rückkehr vom Jahresurlaub an gut einem Tag schafft. Bevor er sich der  ganzheitlichen Unternehmens-entwicklung zugewandt hatte, waren dafür „mindestens zwei Wochen“ erforderlich.


Strahlemann erhält Zusage für neues
JOBSTARTER-Projekt bis 2013

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Helge Braun
übergibt Fördermittelbescheid

Erfolgreiche Begleitung von Jugendlichen in die Berufsausbildung




Das Foto zeigt den Vorstandsvorsitzenden der Strahlemann-Stiftung, Franz-Josef Fischer (links) und Staatsekretär
Dr. Helge Braun bei der Übergabe des Förderbescheids.


Seit dem Freitag, den 12. März 2010 ist es offiziell: Die heimische Strahlemann-Initiative nahm erfolgreich an der Ausschreibung der 5. Förderrunde des Bundesprojektes „JOBSTARTER“ teil. Das neue Förderprojekt wird bis März 2013 laufen. Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Helge Braun, überreichte am Freitag im Rahmen einer Feierstunde in der Alten Sparkasse Heppenheim den Förderbescheid an die Strahlemann-Vertreter. Die weitere Gesamtförderung des beispielhaften Projektes beläuft sich auf exakt 439.592 Euro.

Die neue JOBSTARTER-Förderung gilt dem Strahlemann-Projekt „Talent2Go“. Ziel ist es, in der Projektlaufzeit bis März 2013 80 zusätzliche Ausbildungsplätze in den Branchen/Bereichen mit Fachkräftemangel in der Region Südhessen, Bergstrasse und Odenwald, zu schaffen und zwar im Handwerk, im gewerblich-technischen Bereich, in der Gastronomie und der Branche der Erneuerbaren Energie. Bei der Besetzung der Ausbildungs-plätze fokussiert das Projekt vor allem auf junge Frauen, deren Potenziale auch für Berufe erschlossen werden, die bislang als frauenuntypisch gelten.
 
Mit Hilfe des Online-Talentchecks „Talent2Go“, das von Strahlemann selbst entwickelt und betrieben wird, können ab der 8. Klasse Talente für gewerblich-technische Berufe identifiziert werden. Betriebe in den genannten Branchen sollen gezielt durch Ausbildungslotsen aufgesucht werden, um vor Ort Profile der zu besetzenden Ausbildungsstellen aufzunehmen.

Im derzeitigen Förderprojekt, das noch bis 15. September 2010 läuft, konnte Strahlemann mit messbaren Erfolgen überzeugen: Alleim im vergangenen Jahr ist es gelungen, rund 50 zusätzliche Ausbildungsplätze zu akquirieren und zu besetzen. Davon waren zwei Drittel so genannte Altbewerber, also Jugendliche, die seit einem Jahr und länger einen Ausbildungsplatz suchen.

Ergänzend zum Verein Strahlemann e.V. wurde im August 2008 die Strahlemann-Stiftung von insgesamt 51 Gründungsstiftern gegründet. Heute zählt die Stiftung bereits 58 Stifter, darunter als offiziellen Botschafter auch den Bundesliga-Torwart Timo Hildebrand (TSG Hoffenheim).


Neues Mobilitätsportal für den Odenwaldkreis

OREG stellt Homepage www.odenwaldmobil.de vor

Odenwaldkreis. Der Geschäftsbereich Nahverkehr der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH stellt seine derzeitige Homepage auf ein modernes Content-Mana-
gement-System (CMS) um und ist ab sofort unter www.odenwaldmobil.de im Internet präsent.

Selbstverständlich werden Besucher der „alten“ Homepage oreg.de/nahverkehr künftig automatisch auf das neue Mobiportal odenwaldmobil.de umgeleitet.

Mit der Programmierung des neuen Internetauftritts schafft
die OREG als lokale Nahverkehrsorganisation für den Odenwaldkreis die optimale Voraussetzung, Kunden noch schneller und effizienter über mögliche Betriebsstörungen, Fahrplanänderungen oder Neuerungen im ÖPNV über das Internet zu informieren, als dies bislang der Fall war.

Neben aktuellen Meldungen bietet die neue Homepage natürlich auch weiterhin alle notwendigen Informationen von „A“ wie Anschlussfahrschein bis „Z“ wie Zeitkarte, die ÖPNV-Nutzer relevant sind.

Schülerinnen und Schüler finden so beispielsweise mit nur wenigen Klicks alle notwenigen Unterlagen rund um MobiTick oder MobiTickplus.

Übersichtlich präsentieren sich auch die verschiedenen Nahverkehrsangebote, die es im Odenwaldkreis gibt – vom Stadtverkehr Bad König, Erbach oder Michelstadt über den MondscheinBus bis zum NaTourBus.

Die komfortable Programmierung der Internetseite ermöglicht es den Mobiportal-Redakteuren, auftretende Betriebsstörungen sowie Änderungen wahlweise von einem PC oder einem modernen Smartphone aus zu veröffentlichen – Fahrgäste erhalten ihre Informationen damit ohne Umschweife!  

Die OREG legte bei der Gestaltung des neuen Mobiportals großen Wert auf Funktionalität und Übersichtlichkeit der Internetseite. „Die Fahrgäste sollen sich schnell über die wichtigsten und aktuellsten Vorkommnisse im ÖPNV informieren können ohne lange danach suchen zu müssen“,
so Nahverkehr-Bereichsleiter Peter Krämer anlässlich der Vorstellung des neuen Web-Auftritts.

Auch das, immer mehr an Bedeutung gewinnende, mobile Surfen wurde bei der Programmierung berücksichtigt. odenwaldmobil.de lässt sich auf allen internetfähigen Smartphones problemlos darstellen und unkompliziert bedienen.

Neu auf der Homepage ist auch die Integration des kostenlosen Social-Networks Twitter.com. Die OREG nutzt ab sofort die Dienste dieses Netzwerks, um interessierte Kunden über Betriebsstörungen oder interessante Angebote zu informieren. Internet-User, die die OREG-Infos abonnieren möchten, können sich kostenlos unter www.twitter.com registrierten und anschließend der OREG, alias „businfo_odw“, folgen. So erhalten sie fortan in unregelmäßigen Abständen die neusten ÖPNV-Infos.   

Als virtuelle Informations- und Vertriebsplattform ist das Mobilitätsportal der OREG die künftige Grundlage für die wichtigsten Aktionsfelder im ÖPNV. Informieren, buchen und bezahlen wird dadurch einfacher. Dazu bereiten die OREG
und die Odenwälder Verkehrsbetriebe GmbH verschiedene Ausbaustufen vor. In Verbindung mit dynamischen Anzeigetafeln an der Odenwald-Bahn soll es sog. Echt-zeitinformationen auch für Busabfahrten geben. An zentralen Umsteigepunkten, aber auch im Internet oder mobil über ein Smartphone kann sich der Fahrgast dann die jeweiligen Betriebszustände, Verspätungen oder Betriebsstörungen anzeigen lassen. Dadurch sehen die Kunden sofort, ob ihr
Bus pünktlich ist oder Verspätung hat. Im Rahmen des Mobilitäts-portals soll es auch möglich werden, RufBus-Bestellungen über das Internet vorzunehmen und die Bestellung direkt auf das zuständige Fahrzeug zu leiten

Als zentralen Schwerpunkt der nächsten Jahre sieht die OREG die Umsetzung des vom RMV vorgesehenen ElectronicTicketing an, das völlig neue tarifliche und vertriebliche Möglichkeiten bieten wird. Voraussetzung dafür ist der Umstieg auf eine  neue Geräte- und Kommunikationstechnik in den Fahrzeugen, die die OREG und die Odenwälder Busunternehmen auf der Basis des Mobilitätsportals vorbereiten.


11.03.2010

Beerfelder Betriebe finden zu einem Netzwerk zusammen

Impulsveranstaltung mit Unternehmensvertretern weckt großes Interesse – Lebendiges Referat der Reinheimer Expertin Monika Kilb

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Betrieblicher Blickpunkt Kundengewinnung, so ließ sich die Impulsveranstaltung skizzieren, bei der Monika Kilb aus Reinheim, Expertin für Coaching und Kommunikation, in Beerfelden mit dort angesiedelten Unternehmen die Voraussetzungen für erfolgreiche Kundenbetreuung erörterte.

Auf Einladung der Stadt Beerfelden und der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH kamen kürzlich rund 20 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Stadt Beerfelden im dortigen Bürgerhaus zusammen. Bürgermeister Gottfried Görig begrüßte sie und zeigte sich sehr zufrieden über den beachtlichen Zuspruch aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Dienstleistungen und Handel. Geweckt hatte dieses Interesse die Impulsveranstaltung unter dem Titel „Die Kunden, deren Erwartungen wird übertreffen, kommen wieder“. Referentin Monika Kilb (Reinheim) hatte dafür mit Lothar Beck von der Firma BBK GmbH, dem Bürgermeister und dem Qualifizierungs-beauftragten Hans Schlipf (OREG - Geschäftsbereich Wirtschaftsservice) die inhaltliche Gestaltung des Informationstreffens gezielt vorbereitet.

Als Diplom-Ingenieurin (Fachgebiet Fertigungstechnik) verfügt die Fachfrau für Kommunikation und Kooperation über vieljährige Erfahrungen unter anderem in der Industrie und im Handel, wo sie als Führungskraft wirkte. Zusatzausbildungen in den Bereichen Training und Business-Coaching für interne und externe Kommunikation, Führungskräfteentwicklung und Vertrieb runden ihre Kompetenzen ab. In ihrem lebendigen Vortrag bezog sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv mit in die Aufgabe ein, die Voraussetzungen für Kunden-zufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit herauszufinden.
Sie traf dabei auf rege Beteiligung.

Als wesentliche Erkenntnis hielt Kilb fest: „Kundenzufriedenheit entsteht aus dem subjektiv empfundenen Nutzen, den der Kunde erwartet. Der kommunikative Umgang mit Reklama-tionen sollte immer eine positive Betrachtung einschließen,
das heißt, das kritische Anliegen des Kunden sollte stets in eine Empfehlung umgewandelt werden“. Insofern sollte der Kunde sozusagen als Unternehmensberater und Ideengeber soviel Wertschätzung erfahren, dass er sich als Stammkunde gewinnen lässt.

Der zweiten Teil der Veranstaltung war der Absicht gewidmet, ein lokales Netzwerk zu schaffen. Monika Kilb entwickelte anhand der Wünsche und Interessen der Unternehmens-vertreter ein Leitbild für eine solche Einrichtung auf lokaler Ebene wie sie unter Mitwirkung aktiver Unternehmerinnen und Unternehmer in Beerfelden entstehen kann. Die ersten Ziele umfassen einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer, gegenseitige Firmenbesuche, das Sammeln von Ideen für gemeinsame betriebsbezogene Aktionen sowie die Entwicklung, das Zusammenführen  und Umsetzen von Maßnahmen zur Weiterbildung.

Im Mittelpunkt der Zusammenkünfte soll jeweils unter fachlicher Moderation ein Kernthema stehen, das für alle Beteiligten im betrieblichen Alltag Bedeutung hat. Vereinbart wurde, sich bis auf weiteres vierteljährlich zu treffen, wenn möglich im Wechsel bei Partnern aus dem Netzwerk.  Auf Wunsch der beteiligten Betriebe und der Stadt Beerfelden wird OREG-Qualifizierungsbeauftragter Hans Schlipf das Netzwerk organisatorisch betreuen und als Berater in allen Fragen betrieblicher Weiterbildung zur Verfügung stehen.

Der Termin für die nächste Zusammenkunft steht bereits fest; sie wird am Mittwoch, 09. Juni 2010, 20:00Uhr bei der Firma BBK GmbH stattfinden.

Die Veranstaltung wurde gefördert aus Mitteln des Landes Hessen und der Europäischen Union sowie des Odenwald-kreises.

11.02.2010

Der Odenwaldlimes


Neueste Forschungsergebnisse

Wissenschaftliches Kolloquium und Exkursion

19. und 20. März 2010 in der Odenwaldhalle, Erbacher Straße 33 in 64720 Michelstadt

In Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landesamt für Denkmalpflege, dem Odenwaldkreis und der Stadt Michelstadt veranstaltet die Interessengemeinschaft Odenwald e.V. (IGO) ein zweitägiges Kolloquium mit anschließender Exkursion am 19. und 20. März 2010 in der Odenwaldhalle in Michelstadt.

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11.02.2010

Stoffe trennen, Werte gewinnen oder: Umweltschutz in der Praxis

Berufliches Schulzentrum nutzt Sammelsystem für leere Druckerpatronen – Weitere Institutionen sollen folgen

Die Freude über eine die Umwelt schonende Maßnahme steht ihnen ins Gesicht geschrieben: Peter Schug (rechts), Leiter des Beruflichen Schulzentrums Odenwaldkreis sowie (weiter nach links) Jürgen Walther, Geschäftsführer der Odenwald-Regional-Gesellschaft, Integra-Geschäftsführer Detlev Blitz und dem Leiter der Schulverwaltung des Odenwaldkreises Oliver Grobeis, dem Vertreter der Firma Leergutdepot Rene Penzel und Rainer Hotz vom gleichnamigen Kommunikations- und Datenservice-Unternehmen in Bad König.


Kräfte bündeln, so lautet die Devise – wie oft ist dieser Satz in der Welt der modernen Kommunikationstechnologie zu lesen oder zu vernehmen. Der Odenwaldkreis geht hier gern mit gutem Beispiel voran und setzt dieses Gebot um, wo immer die Chance dazu gegeben ist. Praktisches Beispiel gefällig: Umweltschutz. Die gebündelten Kräfte: Der Odenwaldkreis
als Schulträger, die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG), das Bad Königer Unternehmen Hotz Kommunikations- und Datenservice als Ideengeber und -träger und die das Equipment stellende Firma Leergutdepot aus Mühlheim im Kreis Offenbach.

Den Ausgangspunkt fürs aktuelle Handeln bildet dieses Basiswissen: Im Jahr 2008 wurden in Europa insgesamt  428 Millionen Tintenpatronen, 84 Millionen monochrome und 22 Millionen farbige Tonerkartuschen durch einzelne Hersteller verkauft. Deutschland ist der größte Absatzmarkt in Europa mit einem Anteil von mehr als 25 Prozent. Dies entspricht 107 Millionen Tintenpatronen, 21 Millionen monochromen und 5,5 Millionen farbigen Tonerkartuschen pro Jahr.

Die deutsche Gesetzgebung verlangt im Allgemeinen wie im Besonderen zur Schonung natürlicher Ressourcen die Kreislaufwirtschaft zu fördern und die umweltverträgliche Beseitigung von Abfällen sicherzustellen. Genau darauf lenken die Initiatoren einer individuellen, aber wirkungsvollen Umweltschutz-Aktion ihr Augenmerk: Zur Entlastung der Umwelt entsorgen sie Tintenpatronen und Tonerkartuschen. Wie? Ja, eben: nach Kräften gebündelt.

Die von dem Bad Königer Unternehmen Hotz Kommunikations- und Datenservice in Verbindung mit ihrem Partnerunternehmen Leergutdepot aufgegriffene Idee wurde von Geschäftsführer Rainer Hotz dem Geschäftsbereich Wirtschaftsservice der OREG vorgestellt. Deren Geschäftsführer Jürgen Walther und Bereichsleiterin Gabriele Seubert waren sofort davon angetan und unterstützten das Vorhaben in den zurückliegenden Wochen. Abgerundet wurde das Ganze durch die Zusage von Integra-Geschäftsführer Detlev Blitz: Die Integra üernimmt für dieses Umwelt-Projekt die Logistik, sprich das Einsammeln der vollen Behälter.

Als erste Kommune hat bereits die Stadt Bad König mit Bürgermeister Uwe Veith zugesagt, im Rathaus künftig eine Sammelbox zu platzieren. Der Prototyp des Sammelbehälters ging jetzt an das Berufliche Schulzentrum Odenwaldkreis (BSO) in Michelstadt. Viele weitere Boxen, vor allem an Schulen, aber auch in den Rathäusern für die Bürger im Kreisgebiet sollen folgen. Dies bestätigten bei einem Ortstermin am BSO in Michelstadt Integra-Geschäftsführer Blitz und der Leiter der Schulverwaltung des Odenwaldkreises Oliver Grobeis, als Rainer Hotz für das gleichnamige Unternehmen und Rene Penzel von der Firma Leergutdepot einen Sammelbehälter,
der kostenlos zur Verfügung steht, an Schulleiter Peter Schug übergaben.

Die Firmen Hotz und Leergutdepot führen die leeren Druckerpatronen einer fachgerechten Entsorgung zu, legen den Schwerpunkt dabei aber auf Rohstoff-Sicherung durch Trennung der Bestandteile und Wiederverwendung. Wie Rene Penzel erläuterte, ist erstes Ziel seiner Firma nicht die Entsorgung gebrauchter Tonerkartuschen und Tintenpatronen, sondern die Rückführung wertvoller Rohstoffe an die Recycling-Industrie zur Wiederaufbereitung. Er versicherte: „Alle von
uns angenommenen leeren Toner und Tinten werden wieder-verwendet“. Angestrebt wird, an den Odenwälder Schulen
50 bis 70 der bunten Sammelbehälter aufzustellen und allenthalben Schulsekretärinnen sowie Hausmeister für die Aktion zu sensibilisieren und als aktive Mitstreiter zu gewinnnen.

Die weiterführende Vermittlerrolle im Odenwaldkreis obliegt der Bad Königer Firma Hotz Kommunikations- und Datenservice. Geschäftsführer Rainer Hotz nahm im Beruflichen Schulzentrum etliche Anregungen der Start-Beteiligten mit, zum Beispiel jene, an den größeren Bildungseinrichtungen jeweils direkte Ansprechpartner mit dem konstruktiven Entsorgungsangebot vertraut zu machen – damit die Bündelung der Kräfte beispielhaft weitergeführt werden kann.

Interessierte finden weitere Informationen im Internet unter www.druckerpatrone-ade.de sowie – montags bis freitags von 08.00 bis 18.00 Uhr - über die eigens eingerichtete Service-Line 0180 5009985.



11.02.2010

Wie das Leben nach der Schule aussehen könnte

Ausbildung: Bei Berufsinformationstagen an vier Bildungseinrichtungen kommen Jugendliche und Firmen in Kontakt

VON MANFRED GIEBENHAIN


ERBACH. Heidi Adam sieht es nicht gerne, wenn Menschen
,,in Schubladen gesteckt werden". Konkret bedeutete dies an diesem Morgen, dass alle Schüler aus den drei Schulformen Haupt- und Realschule sowie Förderklassen ,,nach Neigungen und Interesse" selbst auswählen durften, an welchen Veranstaltungen sie teilnehmen möchten. Möglich war dies bei den Odenwälder Berufsinformationstagen (Obit), die am Dienstag an der Schule am Sportpark eröffnet wurden.
Bevor es richtig losging, versammelten sich alle in der Aula,
wo Schulleiterin Adam die Vertreter der beteiligten Firmen vorstellte. Zum dritten Mal mobilisierte die Industrievereinigung Odenwald (IVO) ihre Mitglieder, das Ausbildungs- und Berufsangebot dem potenziellen Nachwuchs hautnah vorzustellen.

Genau dies unterscheide die Obit von Ausbildungsmessen oder der Berufsberatung, betonte IVO-Geschäftsführer Hermann Braun. ,,Außer der IHK weiß niemand, wer in welchen Berufen ausbildet", bedauerte er, und aus Gründen des Datenschutzes seien diese Informationen öffentlich nicht zugängig. Die IVO verfolge daher das Ziel, auf mehreren Wegen junge Leute über ihre beruflichen Perspektiven in der Region aufmerksam zu machen.

Teil des Netzwerks sind die Schulen, die am Beispiel Erbach ihrerseits die Kontakte zur lokalen Wirtschaft pflegen. So ist Heidi Adam davon überzeugt, ,,dass alle Schüler, die wollen, hier einen Ausbildungsplatz finden können." Die Informationstage nähmen daher einen sehr hohen Stellenwert ein: ,,Die Firmenvertreter stellen Euch vor, wie das Leben nach der Schule aussehen kann", kündigte Adam den rund 140 Schülern aus den achten und neunten Klassen an. Neun namhafte Partner aus der Region waren mit Personal-, Ausbildungsleitern und Auszubildenden erschienen, um in mehreren Workshops Rede und Antwort zu stehen. Sie kommen aus den Sparten Industrie, Verwaltung, Soziales, Banken, Gastronomie und Handel. Lediglich das Handwerk sei schwer zu mobilisieren, räumten Adam, Braun und Gabriele Seubert vom Wirtschaftsservice der Odenwald-Regionalgesellschaft (Oreg) ein. Die Oreg hat zum zweiten Mal die Organisation der Obit übernommen.

Interesse und Nutzen lägen auf beiden Seiten, bestätigte Wolfgang Fröhlich, Ausbildungsleiter der Jakob Maul GmbH (Zell), der von Beginn an maßgeblich an der Umsetzung der Idee mitgewirkt hat: ,,Die Obit hat uns zuletzt fünf bis sechs brauchbare Bewerbungen beschert." Seubert äußerte sich optimistisch, dass an diesem Tag auch viele persönliche Kontakte geknüpft werden, die schon bei der Auswahl von Praktikumsplätzen im März ihre Früchte tragen werden.
Zu diesem Zweck seien die Schüler bereits vor Wochen auf die Obit vorbereitet worden, was sich an der zielgerichteten Auswahl in die Veranstaltungen bezahlt gemacht habe, ergänzte Adam. Sie wünscht sich, dass sich auch die Eltern mit dem Infotag und den damit verbundenen Chancen beschäftigen. Denn: ,,Die meisten Menschen wissen gar nicht, welche innovativen Betriebe im Odenwaldkreis Ausbildungs-plätze zur Verfügung stellen", unterstrich Braun. Die IVO unterstütze daher die Ausbildungsplatzsuche und Kontaktpflege durch die eigens hierfür eingerichtete Internetseite www.ivo-ausbildung.de, auf der die Mitgliedsunternehmen ihre Ausbildungsberufe und freien Plätze vorstellen. Weit über die Landesgrenzen hinaus dürfte dieses Engagement seines Gleichen suchen, betonte Seubert.
Fortgesetzt wird die Obit an der Theodor-Litt-Schule (Michelstadt), an der Oberzentschule (Beerfelden) und an der Georg-August-Zinn-Schule in Reichelsheim. Die anderen weiterführenden Schulen haben sich diesmal für ein anderes Verfahren, einen Berufsparcour, entschieden.


Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) knüpft Energie-Effizienz-Netzwerk für Südhessen

Energieeffizienz ist für Unternehmen bekanntlich die einfachste und wirtschaftlichste Form, um die Belastung durch die steigenden Energiekosten zu reduzieren und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.Der OREG ist es gelungen, den Zuschlag für die Durchführung eines Energieeffizienz- und Klimaschutznetzwerks für Südhessen zu erhalten. Dies wird im Rahmen eines Pilotvorhabens des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) initiiert und gefördert. Ziel des Netzwerks – an dem maximal 15 Unternehmen teilnehmen können - ist, bei den beteiligten Unternehmen Möglichkeiten zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Energiekosten zu erkennen und zu nutzen. Erfahrungen aus der Schweiz und Süddeutschland zeigen, dass teilnehmende Betriebe ihre Energiekosten pro Jahr um circa 10 Prozent senken können. In der Summe wurden in einzelnen Netzwerken pro Jahr drei Millionen Euro an Energiekosten eingespart. Ein Drittel der Kosten des Energie-Effizienz-Netzwerks Südhessen werden vom BMU getragen, für die teilnehmenden Unternehmen entsteht ein Eigenanteil von ca. 5.000 Euro pro Jahr.Das Energie-Effizienz-Netzwerk Südhessen wird zunächst über drei Jahre bestehen. In diesem Zeitraum finden alle drei Monate Workshops für alle Netzwerkteilnehmer statt. In diesen Workshops werden den beteiligten Unternehmen von ausgewählten Fachleuten Empfehlungen zur Steigerung der Energieeffizienz unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gegeben und der Austausch zwischen den Unternehmen angestoßen. Parallel wird in jedem Unternehmen eine individuelle Analyse des Energieverbrauchs durchgeführt. Auf dieser Basis werden wirtschaftliche Maßnahmen zur Reduzierung des Verbrauchs erarbeitet. Unternehmen, die sich am Energie-Effizienz-Netzwerk-Südhessen beteiligen wollen, erhalten weitere Informationen bei:

Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH

Wirtschaftsservice
Gabriele Seubert
Marktplatz 1
64711 Erbach
Tel.: 06062 9433-62
E-Mail: seubert@oreg.de

Das Energie-Effizienz-Netzwerk Südhessen wird gefördert durch:

bund_klima

Weitere Informationen:

leen www.leen-system.de   

30pilot www.30pilot-netzwerke.de

 

 

 

 
 
 

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