Tochterunternehmen:
 
 
     
 


 
Qualifzierungsoffensive Hessen- geförderte Weiterbildung für Mitarbeiter(innen) in kleinen und mittlere Unternehmen"

Qualitätsnetz Weiterbildung Südhessen
Weiterbildung in unserer Region
 


 
 
 
 
 
 
Aktuelle Informationen
 

04.05.2012

Windrad in kommunaler und privater Hand

Strom für rund 2.000 Haushalte



Schlüsselübergabe: Christian Breunig (Vorstandssprecher der Energiegenossenschaft Odenwald eG), Landrat Dietrich Kübler, OREG-Geschäftsführer Jürgen Walther, Lützelbachs Bürgermeister Uwe Olt und Gerhard Wannemacher von der Firma whs Enertec GmbH & Co. Windenergie K. (v. l.).  Im Hintergrund die neue VESTAS V112 mit 3 Megawatt Leistung.

VON RAINER KAFFENBERGER

Lützelbach. Sichtlich erfreut zeigten sich am Freitag, dem 04. Mai 2012 Landrat Dietrich Kübler, Lützelbachs Bürgermeister Uwe Olt, OREG-Geschäftsführer Jürgen Walther, Christian Breunig (Vorstandssprecher der Energiegenossenschaft Odenwald eG) bei der feierlichen Übergabe der neuen Windenergie-Anlage 7 (WEA 7) im Park für grüne Technologien am Hainhaus an die Windpark Hainhaus GmbH & Co. KG.

Die neue Windenergie-Anlage vom Typ VESTAS V112 hat eine max. Nenn-Leistung von 3 Megawatt und wurde von der Firma whs Enertec GmbH & Co. Windenergie KG aus Erzhausen projektiert und nun an die Windpark Hainhaus GmbH & Co. KG übergeben. Das Investitionsvolumen zum Bau der Anlage beträgt 5,12 Millionen Euro. Finanziert wurde die Anlage durch die regionalen Geldinstitute Volksbank Odenwald eG und Sparkasse Odenwaldkreis. Die Anlage hat eine Narbenhöhe von 119 Metern und einen Rotoren-Durchmesser von 112 Meter. Die Anlage produziert ca. 7,6 Millionen kWh Energie pro Jahr und wird damit rund 2.000 Haushalte mit Strom versorgen.

Landrat Dietrich Kübler: „Eines der gemeinsamen Ziele bei der Windenergienutzung muss dabei sein, eine möglichst hohe Wertschöpfung in der Region zu erzielen und zum anderen den Abfluss der Erträge an anonyme Investoren von Außerhalb zu verhindern. Hier ist das Betreibermodell der Windpark Hainhaus GmbH & Co. KG durch eine kommunale und private Beteiligung der richtige Schritt in die richtige Richtung“.
 
„Die Windenergie-Anlage wird gemeinsam durch die Anteilseigner Gemeinde Lützelbach, der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH und der Energiegenossenschaft Odenwald eG betrieben. Hierzu wurde eigens die Windpark Hainhaus GmbH & Co. KG gegründet. Der Betrieb dieser Windenergie-Anlage durch kommunale und private Investoren ist bislang die einzige im Odenwaldkreis“, erläutert Jürgen Walther das Modellprojekt.

„Die Standortgemeinde Lützelbach hat sich bei dem Betreibermodell beteiligt, weil wir hiermit als Gemeinde einen wichtigen Teil zur Energiewende beisteuern und durch die Gewinne aus Stromerlösen unsere Gemeindekasse in einigen Jahren aufbessern können. Wenn schon Windenergie, dann sollte die Standortkommune auch die Chancen haben vom Ertrag zu partizipieren“, erläutert Bürgermeister Uwe Olt. 

„Über die Energiegenossenschaft Odenwald eG (EGO) können sich die Bürger aus der Region an dieser Windkraftanlage beteiligen, die sich nun über jeden windigen Tag besonders freuen können. Dabei kann jeder Bürger mit individuellen Geldbeträgen und zeitlich flexibel, sich an der Windkraftanlage wie auch an allen weiteren Projekten der EGO beteiligen. Frei nach dem Motto "Wer auf das Windrad drauf schaut, soll auch den Nutzen haben können“, so Christian Breunig von der EGO. 

26.04.2012

Preisverleihung im Gründerwettbewerb Bergstraße-Odenwald in Reichelsheim

Hauptredner war Dr. Reinhard Cuny, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung




Landrat Dietrich Kübler (3. v.r.) gratuliert den diesjährigen Preisträgern des Gründerwettbewerbs: v.l.n.r. Jan Schmitt, Thomas Sadler, Martin Jakob, Benjamin Droste, Gordon Bock, Sebastian Eckerlin, Oliver Nagel und Carsten Struzina.

Reichelsheim. Im Frühjahr 2011 hatte Staatssekretär Steffen Saebisch, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, den Förderbescheid zur Fortsetzung der Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald an die Wirtschaftsregion Bergstraße/Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) und die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH übergeben.

Am 25.04.2012 konnten beide Institutionen die dritte Preisverleihung im Rahmen des Gründerwettbewerbs in Reichelsheim feiern. Gekommen waren rund 120 Gründer, Unternehmer und Persönlichkeiten aus dem Kreis Bergstraße und dem Odenwaldkreis sowie aus den Institutionen der Metropolregionen Rhein-Neckar und Rhein-Main.

Mit der Gründungsoffensive möchten die WFB und die OREG seit 2009 alle Gründer und Gründungswilligen im Kreis Bergstraße und dem Odenwaldkreis ermutigen, ihre Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ein Gründerwettbewerb, der im Zentrum der Initiative steht, bietet die Chance, nicht nur Preise, sondern zudem jede Menge Aufmerksamkeit und wichtige Kontakte zu erhalten.

Auch diesmal haben die innovativen und pfiffigen Ideen der Preisträger die Jury überzeugt. Wie das Gremium aus namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft entschieden hatte, ging der erste Platz im Odenwaldkreis an Gordon Bock aus Brensbach für sein Geschäftsvorhaben, Polychäten (Seeringelwürmer) für die artgerechte Ernährung von Meeresfischen aus Aquakulturen und Aquaristik im Inland zu züchten. Den zweiten Platz belegte Sebastian Eckerlin, Erbach, für die Übernahme und Digitalisierung der Erbacher Lichtspiele, der dritte Platz ging an Carsten Struzina, ebenfalls Erbach, für die Eröffnung der CarWashKing-Autowaschstraße. Der Kreis Bergstraße hat die ersten drei Plätze an seine Gewinner getrennt vergeben.

Der von der Handwerkskammer Rhein-Main gesponserte Sonderpreis „Gründung im Handwerk“ ging im Odenwaldkreis an Oliver Nagel, Reichelsheim, der einen Meisterfachbetrieb für ökologische Altbausanierung gegründet hat.

Hinzu kam 2012 erstmalig ein Ideenwettbewerb für Schülerinnen und Schüler, um junge Menschen bereits in der schulischen Ausbildung für das Thema Gründung zu begeistern. Die Fachklasse der Holztechniker-Schule am Beruflichen Schulzentrum Odenwaldkreis beteiligte sich mit vier Beiträgen. Von der Jury wurden Jan Schmitt, Thomas Sadler, Benjamin Droste und Martin Jakob für ihr Konzept Schießbogenzentrum JTBM mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

Die Gäste begrüßten die beiden Landräte des Odenwaldkreises bzw. des Kreises Bergstraße, Dietrich Kübler, Aufsichtsratsvorsitzender der OREG sowie Matthias Wilkes, Aufsichtsratsvorsitzender der WFB.

Landrat Kübler betonte, dass der Odenwaldkreis im Rahmen der Gründungsoffensive auf nachhaltige Gründerförderung setzt, bei der Qualität vor Quantität steht. Seit 2009 habe man hierbei große Erfolge erzielen können, erläuterte er die Bedeutung dieser Initiative und dankte gleichzeitig dem Land Hessen und der EU für die finanzielle Unterstützung. Landrat Wilkes unterstrich: „Mit der Gründungsoffensive betreiben die WFB und die OREG Wirtschaftsförderung über Kreisgrenzen hinweg.“ Das Gemeinschaftsprojekt habe zur Aufbruchstimmung in der Region seit 2009 beigetragen. Erfolgreiche Gründungen hätten den Unternehmergedanken als Lebensphilosophie verinnerlicht und grenzten sich vom reinen Jobdenken ab, so Landrat Wilkes.

Dr. Reinhard Cuny, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, überbrachte Grüße des hessischen Wirtschaftsminister Dieter Posch. In seinem Redebeitrag skizzierte Dr. Cuny die Wettbewerbswirtschaft, für die der Staat durch seine ordnende, korrigierende Funktion einen äußeren Rahmen setze. Der Vorteil dieses Systems gegenüber der Planwirtschaft bestünde in der Konkurrenz und dem ständigen Wandel bzw. der Weiterentwicklung, der die soziale Marktwirtschaft auszeichne. Die Summe der Einzelentscheidungen, die jede Unternehmensgründung darstelle, sichere den Wohlstand des Landes. „Trauen Sie sich, nutzen Sie das Beratungsangebot und die positiven Standortbedingungen“, richtete Dr. Cuny das Wort an die anwesenden Gründer. „Hier lohnt sich Ihr Engagement.“

Anschließend übernahmen Jürgen Walther, Geschäftsführer der OREG, und Dr. Matthias Zürker, Geschäftsführer der WFB, die Preisübergabe. Durch das Programm führte Karin Abenhausen, hr Südhessen.

„Die rege Teilnahme am Gründerwettbewerb belegt die Wichtigkeit des Projekts. Zusammen haben wir der Jury 36 Wettbewerbsbeiträge präsentiert“, erklärte WFB-Geschäftsführer Dr. Matthias Zürker. „Insgesamt 10.000 Euro erhalten die Gewinner aus beiden Kreisen für ihre Erfolg versprechenden Gründungsvorhaben“, fügte OREG-Geschäftsführer Jürgen Walther hinzu.

Mit der dritten Preisverleihung fiel gleichzeitig der Startschuss zu einer neuen Runde im Gründerwettbewerb, mit dem die WFB und die OREG erneut alle Gründer und Gründungswilligen aus dem Kreis Bergstraße sowie dem Odenwaldkreis aufrufen, sich mit ihren Erfolg versprechenden Geschäftsideen zu beteiligen.

13.04.2012

Ausbildungspreis
„Ausbildungs-Macher“ 2011/2012

Bewerber für Auszeichnung des Kreises gesucht – Vergabe in drei Kategorien: Kleine, mittlere, große Unternehmen

Die seit dem Jahr 2005 jährlich vergebene Auszeichnung des Odenwaldkreises, die früher unter dem Titel „Ausbildungs-Sigi“ lief und seit 2010/2011 unter dem Namen „Ausbildungs-Macher“ weitergeführt wird, soll Leistungen von Unternehmen aus der Region würdigen, die sich mit großem Einsatz, mit Kreativität und Beharrlichkeit der beruflichen Ausbildung in ihrem Betrieb und darüber hinaus widmen. Die damit verbundene öffentliche Würdigung ist nicht finanziell dotiert. Sie erfolgt durch das Überreichen einer Urkunde und der Ausbildungsplakette des Odenwaldkreises.

Seit 2009 wird die Auszeichnung in drei Kategorien vergeben, so dass sich auch die Ausschreibung für das Jahr 2011/2012 in drei Sparten aufteilt – kleine Unternehmen (bis 50 Mitarbeiter), mittlere (bis 250 Beschäftigte) und große Unternehmen (mit mehr als 250 Mitarbeitern). Auch in der siebten Auflage verfolgt sie das Ziel, das Interesse von Unternehmen und Öffentlichkeit verstärkt auf das Thema Ausbildung zu lenken, Einblicke in die Ausbildung der regionalen Unternehmen zu vermitteln, Ausbildungsberufe und ihre erfolgreichen Konzepte vorzu-stellen sowie den Stellenwert des dualen Ausbildungssystems zu verdeutlichen. Auch bei Betrieben, die bisher noch nicht ausbilden, soll Interesse für das Thema geweckt werden. Bei der Auswahl der auszuzeichnenden Betriebe stehen dauer-hafte Qualität und Quantität der Ausbildungsbemühungen im Vordergrund.

Die Auszeichnung wird an Unternehmen vergeben, die Ausbildungsplätze in Anzahl (Ausbildungsquote) und Qualität (Prüfungsergebnisse) über das vergleichbare Niveau hinaus geschaffen haben, Auszubildende durch spezifische und innerbetriebliche Ausbildung (Schulung, Seminare) fordern und fördern, durch den betrieblichen Verbund mit anderen Unternehmen zusätzliche Ausbildungsplätze anbieten und damit Jugendlichen eine qualifizierte Berufsausbildung ermöglichen sowie andere Unternehmen anregen, selbst Ausbildungsstellen zu schaffen. Voraussetzung für eine Nominierung ist, dass die Firma ihren Sitz im Odenwaldkreis hat. Für den Bewertungszeitraum 2011/2012 hat der Kreisausschuss gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH nun öffentlich dazu aufgerufen, Unternehmen als „Ausbildungs-Macher“ zu benennen. Gefragt sind dabei nicht nur Firmen, sondern auch und vor allem Auszubildende selbst sowie deren Eltern, die nach eigenen Erfahrungen den Einsatz der Betriebe für eine gute Ausbildung als besonders beachtenswert betrachten. Auch die Wirtschaftskommission des Odenwaldkreises kann Nominierungen aussprechen. Eigennominierungen bleiben ausgeschlossen.

Bewerbungen nimmt die OREG bis Freitag, 29. Juni 2012, entgegen. Ein eigens dafür erstellter Nominierungsbogen kann bei Rebecca Drews, Marktplatz 1, 64711 Erbach, Telefon 06062 943368, E-Mail: drews@oreg.de angefordert, aber auch im Internet abgerufen werden: www.oreg.de

>> Ausschreibung Ausbildungsmacher 2011_2012

>> Nominierung Ausbildungs-Macher 2010_2012


13.12.2011

Der Auftrag für das Klimaschutzkonzept ist vergeben

Kreisverwaltung koordiniert externe Erstellung durch Strommanagement-Institut des Umwelt-Campus Birkenfeld

ss

Freude über ein nach Möglichkeit für den Odenwaldkreis einträgliches Papier: Der Auftrag für die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Region ist am 12. Dezember 2012 vergeben worden. An der Umsetzung beteiligt sind (von rechts) Gerhard Didion von der Hauptabteilung Ländlicher Raum, Veterinärwesen und Verbraucherschutz (LRVV) bei der Kreisverwaltung, Stephan Kelbert (Michelstadt) als Vertreter der Bürgermeister-Kreisversammlung, Michael Müller vom Instititut für angewandtes Strommanagement (IfaS) des Umwelt-Campus Birkenfeld, Landrat Dietrich Kübler sowie Florian Voigt von der Gesellschaft für Breitband und regenerative Energien (Brenergo).

Die 15 Städte und Gemeinden des Odenwaldkreises haben, koordiniert durch die Kreisverwaltung, einen Zuschlag im Förderprogramm „Klimaschutzinitiative für Kommunen“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) erhalten. Landrat Dietrich Kübler und Michelstadts Bürgermeister Stephan Kelbert als Vertreter der Bürgermeister-Kreisvversammlung vergaben am 12. Dezember 2011 den Auftrag zur Umsetzung dieses Programms an Michael Müller vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) des Umwelt-Campus Birkenfeld (Rheinland-Pfalz).

Bei der Klimaschutzinitiative wird die externe Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für die Region gefördert, um die Potenziale für Erneuerbare Energien, Energie-Einsparungen und einen nachhaltigen Ressourcen-Verbrauch zu analysieren. Entscheidend für die spätere Umsetzung ist zudem die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs mit Handlungsfeldern der Kreis- und Kommunalverwaltungen
sowie Multiplikationseffekten für private Haushalte und Unternehmen. Denn um die ambitionierten Klimaschutzziele der Kreis-, Landes- und Bundespolitik zu erreichen,
müssen alle Verbraucher ihr Energie-Verhalten anpassen und Effizienzmaßnahmen im eigenen Einflussbereich umsetzen.

Das IfaS hat nun ein Jahr Zeit, um über Analysen, Workshops und Interviews ein umsetzungsorientiertes Klimaschutz-konzept zu erstellen. Hierbei werden neben den
Kreis- und Kommunalverwaltungen auch die themenrelevanten Institutionen und Verbände, Unternehmen, Experten und Multiplikatoren eingebunden. Die bereits bestehenden regionalen Initiativen wie die Energiegenossenschaft Odenwald (EGO), die EnergieSparkasse oder die aktuellen kommunalen Planungen zum Thema Windkraft werden eng mit der Konzepterstellung verzahnt.

Das fertige Konzept soll dann der Kreis- und Kommunalpolitik als Grundlage für die strategische Planung zur Verfügung stehen sowie die praktische Umsetzung von Klimaschutz-
maßnahmen im öffentlichen, privaten und gewerblichen Bereich vorantreiben. Zudem soll es der Region auch den Zugriff auf weitere Fördertöpfe zur Unterstützung lokaler Klimaschutzaktivitäten ermöglichen.



 
 
 

Hainhaus - Park für grüne Technologien

>> weiter
 




Sie interessieren sich für eine bestimmte Kommune als Standort Ihrer unter-nehmerischen Aktivitäten? Hier finden Sie detaillierte Informationen über unsere Städte und Kommunen in der Odenwald-Region!

>> weiter





Gesellschaft für Breitband und
regenerative Energien mbH


>> weiter