Tochterunternehmen:
 
 


Informationen zum
aktuellen Busverkehr
im Odenwaldkreis


>> weiter
 
     
 


 
Qualifzierungsoffensive Hessen- geförderte Weiterbildung für Mitarbeiter(innen) in kleinen und mittlere Unternehmen"


 
 
 
 
 
 
Aktuelle Informationen
 

11.02.2010

Der Odenwaldlimes


Neueste Forschungsergebnisse

Wissenschaftliches Kolloquium und Exkursion

19. und 20. März 2010 in der Odenwaldhalle, Erbacher Straße 33 in 64720 Michelstadt

In Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landesamt für Denkmalpflege, dem Odenwaldkreis und der Stadt Michelstadt veranstaltet die Interessengemeinschaft Odenwald e.V. (IGO) ein zweitägiges Kolloquium mit anschließender Exkursion am 19. und 20. März 2010 in der Odenwaldhalle in Michelstadt.

>> weiter




11.02.2010

Stoffe trennen, Werte gewinnen oder: Umweltschutz in der Praxis

Berufliches Schulzentrum nutzt Sammelsystem für leere Druckerpatronen – Weitere Institutionen sollen folgen

Die Freude über eine die Umwelt schonende Maßnahme steht ihnen ins Gesicht geschrieben: Peter Schug (rechts), Leiter des Beruflichen Schulzentrums Odenwaldkreis sowie (weiter nach links) Jürgen Walther, Geschäftsführer der Odenwald-Regional-Gesellschaft, Integra-Geschäftsführer Detlev Blitz und dem Leiter der Schulverwaltung des Odenwaldkreises Oliver Grobeis, dem Vertreter der Firma Leergutdepot Rene Penzel und Rainer Hotz vom gleichnamigen Kommunikations- und Datenservice-Unternehmen in Bad König.


Kräfte bündeln, so lautet die Devise – wie oft ist dieser Satz in der Welt der modernen Kommunikationstechnologie zu lesen oder zu vernehmen. Der Odenwaldkreis geht hier gern mit gutem Beispiel voran und setzt dieses Gebot um, wo immer die Chance dazu gegeben ist. Praktisches Beispiel gefällig: Umweltschutz. Die gebündelten Kräfte: Der Odenwaldkreis
als Schulträger, die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG), das Bad Königer Unternehmen Hotz Kommunikations- und Datenservice als Ideengeber und -träger und die das Equipment stellende Firma Leergutdepot aus Mühlheim im Kreis Offenbach.

Den Ausgangspunkt fürs aktuelle Handeln bildet dieses Basiswissen: Im Jahr 2008 wurden in Europa insgesamt  428 Millionen Tintenpatronen, 84 Millionen monochrome und 22 Millionen farbige Tonerkartuschen durch einzelne Hersteller verkauft. Deutschland ist der größte Absatzmarkt in Europa mit einem Anteil von mehr als 25 Prozent. Dies entspricht 107 Millionen Tintenpatronen, 21 Millionen monochromen und 5,5 Millionen farbigen Tonerkartuschen pro Jahr.

Die deutsche Gesetzgebung verlangt im Allgemeinen wie im Besonderen zur Schonung natürlicher Ressourcen die Kreislaufwirtschaft zu fördern und die umweltverträgliche Beseitigung von Abfällen sicherzustellen. Genau darauf lenken die Initiatoren einer individuellen, aber wirkungsvollen Umweltschutz-Aktion ihr Augenmerk: Zur Entlastung der Umwelt entsorgen sie Tintenpatronen und Tonerkartuschen. Wie? Ja, eben: nach Kräften gebündelt.

Die von dem Bad Königer Unternehmen Hotz Kommunikations- und Datenservice in Verbindung mit ihrem Partnerunternehmen Leergutdepot aufgegriffene Idee wurde von Geschäftsführer Rainer Hotz dem Geschäftsbereich Wirtschaftsservice der OREG vorgestellt. Deren Geschäftsführer Jürgen Walther und Bereichsleiterin Gabriele Seubert waren sofort davon angetan und unterstützten das Vorhaben in den zurückliegenden Wochen. Abgerundet wurde das Ganze durch die Zusage von Integra-Geschäftsführer Detlev Blitz: Die Integra üernimmt für dieses Umwelt-Projekt die Logistik, sprich das Einsammeln der vollen Behälter.

Als erste Kommune hat bereits die Stadt Bad König mit Bürgermeister Uwe Veith zugesagt, im Rathaus künftig eine Sammelbox zu platzieren. Der Prototyp des Sammelbehälters ging jetzt an das Berufliche Schulzentrum Odenwaldkreis (BSO) in Michelstadt. Viele weitere Boxen, vor allem an Schulen, aber auch in den Rathäusern für die Bürger im Kreisgebiet sollen folgen. Dies bestätigten bei einem Ortstermin am BSO in Michelstadt Integra-Geschäftsführer Blitz und der Leiter der Schulverwaltung des Odenwaldkreises Oliver Grobeis, als Rainer Hotz für das gleichnamige Unternehmen und Rene Penzel von der Firma Leergutdepot einen Sammelbehälter,
der kostenlos zur Verfügung steht, an Schulleiter Peter Schug übergaben.

Die Firmen Hotz und Leergutdepot führen die leeren Druckerpatronen einer fachgerechten Entsorgung zu, legen den Schwerpunkt dabei aber auf Rohstoff-Sicherung durch Trennung der Bestandteile und Wiederverwendung. Wie Rene Penzel erläuterte, ist erstes Ziel seiner Firma nicht die Entsorgung gebrauchter Tonerkartuschen und Tintenpatronen, sondern die Rückführung wertvoller Rohstoffe an die Recycling-Industrie zur Wiederaufbereitung. Er versicherte: „Alle von
uns angenommenen leeren Toner und Tinten werden wieder-verwendet“. Angestrebt wird, an den Odenwälder Schulen
50 bis 70 der bunten Sammelbehälter aufzustellen und allenthalben Schulsekretärinnen sowie Hausmeister für die Aktion zu sensibilisieren und als aktive Mitstreiter zu gewinnnen.

Die weiterführende Vermittlerrolle im Odenwaldkreis obliegt der Bad Königer Firma Hotz Kommunikations- und Datenservice. Geschäftsführer Rainer Hotz nahm im Beruflichen Schulzentrum etliche Anregungen der Start-Beteiligten mit, zum Beispiel jene, an den größeren Bildungseinrichtungen jeweils direkte Ansprechpartner mit dem konstruktiven Entsorgungsangebot vertraut zu machen – damit die Bündelung der Kräfte beispielhaft weitergeführt werden kann.

Interessierte finden weitere Informationen im Internet unter www.druckerpatrone-ade.de sowie – montags bis freitags von 08.00 bis 18.00 Uhr - über die eigens eingerichtete Service-Line 0180 5009985.



11.02.2010

Wie das Leben nach der Schule aussehen könnte

Ausbildung: Bei Berufsinformationstagen an vier Bildungseinrichtungen kommen Jugendliche und Firmen in Kontakt

VON MANFRED GIEBENHAIN


ERBACH. Heidi Adam sieht es nicht gerne, wenn Menschen
,,in Schubladen gesteckt werden". Konkret bedeutete dies an diesem Morgen, dass alle Schüler aus den drei Schulformen Haupt- und Realschule sowie Förderklassen ,,nach Neigungen und Interesse" selbst auswählen durften, an welchen Veranstaltungen sie teilnehmen möchten. Möglich war dies bei den Odenwälder Berufsinformationstagen (Obit), die am Dienstag an der Schule am Sportpark eröffnet wurden.
Bevor es richtig losging, versammelten sich alle in der Aula,
wo Schulleiterin Adam die Vertreter der beteiligten Firmen vorstellte. Zum dritten Mal mobilisierte die Industrievereinigung Odenwald (IVO) ihre Mitglieder, das Ausbildungs- und Berufsangebot dem potenziellen Nachwuchs hautnah vorzustellen.

Genau dies unterscheide die Obit von Ausbildungsmessen oder der Berufsberatung, betonte IVO-Geschäftsführer Hermann Braun. ,,Außer der IHK weiß niemand, wer in welchen Berufen ausbildet", bedauerte er, und aus Gründen des Datenschutzes seien diese Informationen öffentlich nicht zugängig. Die IVO verfolge daher das Ziel, auf mehreren Wegen junge Leute über ihre beruflichen Perspektiven in der Region aufmerksam zu machen.

Teil des Netzwerks sind die Schulen, die am Beispiel Erbach ihrerseits die Kontakte zur lokalen Wirtschaft pflegen. So ist Heidi Adam davon überzeugt, ,,dass alle Schüler, die wollen, hier einen Ausbildungsplatz finden können." Die Informationstage nähmen daher einen sehr hohen Stellenwert ein: ,,Die Firmenvertreter stellen Euch vor, wie das Leben nach der Schule aussehen kann", kündigte Adam den rund 140 Schülern aus den achten und neunten Klassen an. Neun namhafte Partner aus der Region waren mit Personal-, Ausbildungsleitern und Auszubildenden erschienen, um in mehreren Workshops Rede und Antwort zu stehen. Sie kommen aus den Sparten Industrie, Verwaltung, Soziales, Banken, Gastronomie und Handel. Lediglich das Handwerk sei schwer zu mobilisieren, räumten Adam, Braun und Gabriele Seubert vom Wirtschaftsservice der Odenwald-Regionalgesellschaft (Oreg) ein. Die Oreg hat zum zweiten Mal die Organisation der Obit übernommen.

Interesse und Nutzen lägen auf beiden Seiten, bestätigte Wolfgang Fröhlich, Ausbildungsleiter der Jakob Maul GmbH (Zell), der von Beginn an maßgeblich an der Umsetzung der Idee mitgewirkt hat: ,,Die Obit hat uns zuletzt fünf bis sechs brauchbare Bewerbungen beschert." Seubert äußerte sich optimistisch, dass an diesem Tag auch viele persönliche Kontakte geknüpft werden, die schon bei der Auswahl von Praktikumsplätzen im März ihre Früchte tragen werden.
Zu diesem Zweck seien die Schüler bereits vor Wochen auf die Obit vorbereitet worden, was sich an der zielgerichteten Auswahl in die Veranstaltungen bezahlt gemacht habe, ergänzte Adam. Sie wünscht sich, dass sich auch die Eltern mit dem Infotag und den damit verbundenen Chancen beschäftigen. Denn: ,,Die meisten Menschen wissen gar nicht, welche innovativen Betriebe im Odenwaldkreis Ausbildungs-plätze zur Verfügung stellen", unterstrich Braun. Die IVO unterstütze daher die Ausbildungsplatzsuche und Kontaktpflege durch die eigens hierfür eingerichtete Internetseite www.ivo-ausbildung.de, auf der die Mitgliedsunternehmen ihre Ausbildungsberufe und freien Plätze vorstellen. Weit über die Landesgrenzen hinaus dürfte dieses Engagement seines Gleichen suchen, betonte Seubert.
Fortgesetzt wird die Obit an der Theodor-Litt-Schule (Michelstadt), an der Oberzentschule (Beerfelden) und an der Georg-August-Zinn-Schule in Reichelsheim. Die anderen weiterführenden Schulen haben sich diesmal für ein anderes Verfahren, einen Berufsparcour, entschieden.


Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) knüpft Energie-Effizienz-Netzwerk für Südhessen

Energieeffizienz ist für Unternehmen bekanntlich die einfachste und wirtschaftlichste Form, um die Belastung durch die steigenden Energiekosten zu reduzieren und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.Der OREG ist es gelungen, den Zuschlag für die Durchführung eines Energieeffizienz- und Klimaschutznetzwerks für Südhessen zu erhalten. Dies wird im Rahmen eines Pilotvorhabens des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) initiiert und gefördert. Ziel des Netzwerks – an dem maximal 15 Unternehmen teilnehmen können - ist, bei den beteiligten Unternehmen Möglichkeiten zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Energiekosten zu erkennen und zu nutzen. Erfahrungen aus der Schweiz und Süddeutschland zeigen, dass teilnehmende Betriebe ihre Energiekosten pro Jahr um circa 10 Prozent senken können. In der Summe wurden in einzelnen Netzwerken pro Jahr drei Millionen Euro an Energiekosten eingespart. Ein Drittel der Kosten des Energie-Effizienz-Netzwerks Südhessen werden vom BMU getragen, für die teilnehmenden Unternehmen entsteht ein Eigenanteil von ca. 5.000 Euro pro Jahr.Das Energie-Effizienz-Netzwerk Südhessen wird zunächst über drei Jahre bestehen. In diesem Zeitraum finden alle drei Monate Workshops für alle Netzwerkteilnehmer statt. In diesen Workshops werden den beteiligten Unternehmen von ausgewählten Fachleuten Empfehlungen zur Steigerung der Energieeffizienz unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gegeben und der Austausch zwischen den Unternehmen angestoßen. Parallel wird in jedem Unternehmen eine individuelle Analyse des Energieverbrauchs durchgeführt. Auf dieser Basis werden wirtschaftliche Maßnahmen zur Reduzierung des Verbrauchs erarbeitet. Unternehmen, die sich am Energie-Effizienz-Netzwerk-Südhessen beteiligen wollen, erhalten weitere Informationen bei:

Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH

Wirtschaftsservice
Gabriele Seubert
Marktplatz 1
64711 Erbach
Tel.: 06062 9433-62
E-Mail: seubert@oreg.de

Das Energie-Effizienz-Netzwerk Südhessen wird gefördert durch:

bund_klima

Weitere Informationen:

leen www.leen-system.de   

30pilot www.30pilot-netzwerke.de

 

 

 

 
 
 




Sie interessieren sich für eine bestimmte Kommune als Standort Ihrer unter-nehmerischen Aktivitäten? Hier finden Sie detaillierte Informationen über unsere Städte und Kommunen in der Odenwald-Region!

>> weiter





Gesellschaft für Breitband und
regenerative Energien mbH


>> weiter



Vor 50, 100 oder gar 200 Jahren … - wie haben die Bauern und ihr Gesinde, die Kinder und die Alten im Odenwald gelebt und gearbeitet? Tauchen Sie ein
in diese vergangene Welt
und besuchen Sie das Freilandmuseum Keilvelterhof in Unter-Ostern.


>> weiter

 
 
       
         
           
 
 
© 2007 Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH (OREG)