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Aktuell


09.01.2012

Die Odenwälder BerufsInformationsTage (OBIT) gehen im Februar wieder an allen Schulen an den Start.

Vom 07.02.2012 bis 29.02.2012 finden auch in diesem Jahr wieder an allen sieben weiterführenden Schulen des Odenwaldkreises die Odenwälder BerufsInformationsTage (OBIT) statt. Die OBIT, ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftsförderung Odenwaldkreis unter dem Dach der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH und der Industrievereinigung Odenwaldkreis (IVO), geht damit bereits in ihre vierte Runde.

Über 40 Unternehmen gehen während der diesjährigen OBIT wieder in die Schulen und informieren vor Ort die Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulzweige über die Berufsbilder, in denen sie ausbilden. Ziel der OBIT ist, die jungen Menschen in der Phase ihrer Berufsorientierung zu unterstützen und sie mit potenziellen Ausbildungsbetrieben in Kontakt zu bringen. Dank der professionellen Vorbereitung des Aktionstages in den Schulen können sich die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer persönlichen Interessen in die jeweiligen Angebote der Unternehmen einwählen. Sie können so gezielt ihr Spektrum möglicher Ausbildungsberufe erweitern sowie konkrete Hinweise zu Berufsvoraussetzungen und Tipps für ihre Bewerbung erhalten.

Viele der teilnehmenden Betriebe sind bereits seit Beginn der OBIT dabei und jedes Jahr kommen neue Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Gastgewerbe und Dienstleistung hinzu. Ob kleiner Familienbetrieb oder großes Industrie-Unternehmen - sie alle schätzen die OBIT als wichtiges Instrument bei ihrer Suche nach engagierten Auszubildenden und damit für ihre betriebliche Personalentwicklung. Nicht wenige Betriebe haben die OBIT auch als Einstieg in eine feste Zusammenarbeit mit „ihrer“ Schule vor Ort genutzt und weitere Angebote für die Berufsorientierung entwickelt.

Wirtschaftsförderung Odenwaldkreis
Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH
Rebecca Drews
Marktplatz 1, 64711 Erbach
Telefon: 06062 94 33-68
Fax: 06062 94 33-66
Mail: drews@oreg.de

31.10.2011

Duales Studium an der
Hochschule Darmstadt

Informationsveranstaltung für Unternehmen
am 23.11.2011 in Erbach


Das Duale Studium – in dem praxisorientierte Ausbildungsphasen mit einem Studium kombiniert werden –
ist ein innovatives Instrument für Unternehmen, um ihren zukünftigen Fachkräftebedarf zu decken.

Das Duale Studium bietet insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen große Vorteile:

  • Sie sichern sich frühzeitig leistungsbereite und flexible Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Unternehmen und seinen Markt von Grund auf kennen

  • Durch die Ergänzung von Praxis und Theorie aus der Hochschule erhalten sie wertvolle Impulse aus der Wissenschaft

  • Sie reduzieren Kosten für aufwendige Personalgewinnung und Einarbeitung

Mit der Hochschule Darmstadt (h_da) gibt es auch einen starken Partner in der Region, der attraktive Duale Studien-gänge unter anderem in den Bereichen Maschinenbau, Kunststofftechnik, Mechatronik, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen anbietet.

Um die regionalen Unternehmen über das System des Dualen Studiums an der h_da zu informieren und ihnen Wege zur Sicherung ihres zukünftigen Fachkräftebedarfs aufzuzeigen, lädt die Wirtschaftsförderung Odenwaldkreis unter dem Dach der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) in Kooperation mit der Abteilung „Strategische Planung, Regionalentwicklung und Europa“ des Landratsamtes des Odenwaldkreises sowie dem Hessenkampus Odenwaldkreis zu einer Informations-veranstaltung am

23.11.2011, 17.00 – 19.00 Uhr,
in das Landratsamt des Odenwaldkreises,
Michelstädter Straße 12, 64711 Erbach,
im Sitzungssaal „Falkirk/Odenwald“


ein.

Nach Begrüßung durch Landrat Dietrich Kübler wird Professorin Dr. Katja Lenz, Vizepräsidentin der h_da die Systematik des Dualen Studiums erläutern. Im Anschluss werden die Dualen Studiengängen in den Fachbereichen Maschinenbau, Kunststofftechnik, Mechatronik und Elektrotechnik durch die Dekane und Fachbereichsleiter der h_da vorgestellt.
Nach den Vorträgen besteht für die Unternehmen die Möglichkeit, sich mit den Fachbereichsleitern der h_da in Einzelgesprächen auszutauschen.

Die Teilnahme für Unternehmen aus dem Odenwaldkreis an dieser Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen erbeten unter:

Wirtschaftsförderung Odenwaldkreis
Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH
Rebecca Drews
Marktplatz 1, 64711 Erbach
Telefon: 06062 94 33-68
Fax: 06062 94 33-66
Mail: drews@oreg.de


16.10.2011

Netzwerk Weiterbildungspartner Odenwaldkreis am 14.09.2011 bei RESO Recycling und Entsorgungs Service GmbH zu Gast



Mitarbeiterinnen sollen über den Tellerrand hinausschauen und weitere Fähigkeiten offenlegen“ - unter diesem Leitmotto präsentierten Frau Dr. Seitz und Herr Huber beim Treffen des Netzwerksweiterbildungspartner am 14.09.11 im Hause der RESO GmbH, Michelstadt, die Ziele des Kompetenzhandbuches, dass das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft (BHWH) gemeinsam mit sechs Unternehmen aus Mittel- und Südhessen entwickelt hat. Auftraggeber waren das hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung HMWVL und der Europäische Sozialfonds ESF.

Hintergrund für das Kompetenzhandbuch sind die zu erwartenden Veränderungen bei der Verfügbarkeit von Fachkräften. Am Anfang steht die Ermittlung des Ist-Stands: Wo stehen die Mitarbeiter/innen, welche Potenziale haben sie?

Diese Erhebung erfolgt im Rahmen der praktischen betrieblichen Situation. Als Vorgesetzter stellt sich dabei die Frage: Welche berufliche Weiterbildung wird für die Mitarbeiter/innen notwendig sein, um die erkannten Potenziale zu erschließen? Voraussetzung hierfür ist ein Meinungsaustausch der Vorgesetzten mit den Mitarbeiter/innen über eine ehrliche Mitwirkungsbereitschaft ihrerseits.

Im Anschluss an diese Grundlagenarbeit, begleiten die Trainer des BWHW die Mitarbeiter/innen bei der unmittelbaren Kompetenz-Erfassung, die u.a. Wissen und Fähigkeiten offenlegen. Eine Zielsetzung kann dabei sein: „Wie passen Kompetenzen, Stärken und betriebliche Ziele zusammen?“.

Nach diesem sehr praxisnahen Vortrag stellten Herr Ralf Mai und Frau Marion Mai, Inhaber der RSO Recycling und Entsorgungs Service GmbH den Teilnehmern des Netzwerktreffens die Besonderheiten des Unternehmens vor. Die RESO GmbH, mit heute 137 Mitarbeiter/Innen, hat sich in den letzten Jahren zu einem kompetenten Dienstleistungsunternehmen im Bereich Entsorgung von Wertstoffen im Odenwaldkreis und Teilen des Landkreises Darmstadt-Dieburg sowie Landkreis Miltenberg entwickelt.
RESO ist seit 1997 als erstes Entsorgungsunternehmen in Südhessen nach DIN ISO 9002 sowie zum Entsorgungsfachbetrieb nach Kreislaufwirtschaftsgesetz geprüft worden bzw. zugelassen. Entsorgt wird der Abfall aus dem Odenwaldkreis und Teilgebieten aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg: Vom Restmüll über die Gelben Säcke, bis hin zu Bioabfall sowie Altpapier und Altmetall. Wenn jemandem der Abfall über den Kopf wächst, dann hilft die RESO GmbH. Der Odenwälder Müllentsorger hat sein Betriebsgelände an der Michelstädter Relystraße zum Dienstleistungszentrum für alle Reststoffe bei der Bewirtschaftung von Haushalt, Haus und Garten ausgebaut. „Die Bürger finden nun an ein und derselben Anlaufstelle gleich dreimal die Woche die Gelegenheit vor, ihren Grünschnitt zu beseitigen“, macht Geschäftsführer Ralf Mai deutlich. Möglich macht dies eine Vereinbarung zwischen dem Privatunternehmen einerseits sowie den beiden Standort-Städten Erbach und Michelstadt andererseits: Die Kommunen nutzen den hergerichteten Platz des Privatunternehmens mit, wofür jede von ihnen einmal pro Woche Mitarbeiter entsendet. Den dritten Termin hält die RESO-Belegschaft vor.

Für alle Teilnehmer wurde es besonders interessant, als Herr Mai über die Umstellung  des Energieträgers der Zentralheizung  von Heizöl auf einen alternativen Energieträger berichtete.  Durch Kooperation mit der Odenwald-Früchte GmbH in Breuberg stehen RESO jährlich rund 40 T Pflaumenkerne  als Brennstoff zur Verfügung. Mit Hilfe dieses neuen Energieträgers  anstelle von Heizöl tritt für die Firma RESO eine wesentliche Kostenentlastung  und eine teilweise Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen ein.  Teilbereiche der Unternehmensimmobilien werden noch mit Gas beheizt.
  
   

10.10.2011

Macher 2010/2011


Vier Betriebe aus dem Odenwaldkreis für herausragende unternehmerische Leistungen gewürdigt

Am 21. September 2011 trafen sich zum bereits sechsten Mal rund 60 Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik im Hüttenwerk in Michelstadt zum „Macher-Dinner“, um die Preisträger „Macher 2010/2011“ und „Ausbildungs-Macher“ auszuzeichnen.


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Die „Macher 2010/2011“ (v.l.n.r.): Jürgen Walther und Gabriele Seubert, OREG mbH/ Wirtschaftsförderung Odenwaldkreis,, Loni Emig, Kurt Haag und Franz Röchner von der Bosch Rexroth AG, Erbach, Martin und Christina Schlingmann, Schreinerei Schlingmann aus Bad König, Landrat Dietrich Kübler, Andrea Armbrüster-Hohenstein und Uwe Hohenstein von der ITG-Management GmbH & Co. KG aus Erbach, Günther Schubert, Herbert Mantel und Ingmar Pfarre von der Trelleborg Automotive Germany GmbH, Breuberg.


Landrat Dietrich Kübler hob als Gastgeber in seiner Begrüßungsrede hervor, dass der Odenwaldkreis als Wirtschaftsstandort in den letzten Monaten eine dynamische Entwicklung vollzogen hat. Insbesondere das bundesweit einmalige Breitbandprojekt Odenwaldkreis, nach dessen Abschluss Anfang 2012 nahezu alle Haushalte und Gewerbebetriebe im Kreis Zugang zur Breitbandtechnologie erhalten, ist ein zentraler Standortfaktor, der den Oden-waldkreis wettbewerbs- und zukunftsfähig macht. Weiter berichtete Kübler über eine weitere bundesweit einmalige Maßnahme des Odenwaldkreises: Die Einrichtung einer Wirtschaftskommission, in der den Vertretern aus der Wirtschaft ein wesentliches Mitsprache- und Mitgestaltungs-recht bei wirtschaftspolitischen Entscheidungen eingeräumt wird. Gleichzeitig wies der Landrat darauf hin, dass aufgrund der prekären Haushaltslage der Kommunen und des Kreises nicht alles auch finanzierbar ist, was zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts wünschenswert wäre.

Als zweiter Gastgeber und Begrüßender erläuterte Jürgen Walther, Geschäftsführer der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH, warum der Ausbildungs-Macher, bislang in einer separaten, kleineren Veranstaltung verliehen, erstmalig im Rahmen des Macher-Dinners vergeben wurde: Die Preisverleihung im Rahmen des Macher-Dinners soll den Stellenwert, den die Kreisspitze und die Wirtschaftsförderung Odenwaldkreis dem Thema Ausbildung und Fachkräfte-sicherung zumessen, zum Ausdruck bringen. Auch wenn Unternehmen und Wirtschaftsförderung bereits mit der Qualifizierungsoffensive, den Odenwälder Berufs-informationstagen (OBIT) oder einer für den 23.11.2011 geplanten Veranstaltung zum Thema Duales Studium schon erfolgreiche Maßnahmen im Bereich betrieblicher Aus- und Weiterbildung entwickelt haben, bedarf es zukünftig erheblicher Anstrengungen aller Beteiligten, um sich gegen
den drohenden Fachkräftemangel zu stemmen.

Auch Gastredner Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, wies auf den Stellenwert von gut ausgebildeten Fachkräften für die Handwerksbetriebe hin. Aufgrund der aktuell außerordentlich guten Auftragslage des regionalen Handwerks, ist der Fachkräftemangel bereits heute in den Betrieben deutlich spürbar. Die breit angelegte Imagekampagne „Das Handwerk – die Wirtschaftsmacht von nebenan“ zielt daher auch darauf ab, junge Menschen für einen Einstieg in das Handwerk zu begeistern. Dass es sich beim Handwerk tatsächlich um eine Wirtschaftsmacht handelt, verdeutlichte Bernd Ehinger eindrucksvoll an konkreten Beispielen und Zahlen.

Bei der anschließenden Würdigung der „Macher 2010/2011“ durch Landrat Dietrich Kübler, Jürgen Walther und Gabriele Seubert, Leiterin der Wirtschaftsförderung Odenwaldkreis unter dem Dach der OREG, wurde das besondere Engagement von zwei Unternehmen für deren Leistungen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts und von zwei Unternehmen für das Engagement in der betrieblichen Ausbildung gewürdigt. Neben der „Macher-Urkunde“ erhielten die Preisträger ein süßes Präsent aus einem bekannten Café überreicht.

Würdigungen

Andrea Armbrüster-Hohenstein und Uwe Hohenstein, ITG-Management, Erbach, als Macher 2010/2011 in der Kategorie „Kleines Unternehmen“.
Nominiert vom Kommunalen Job-Center Odenwaldkreis.
Das Unternehmen mit derzeit 12 Mitarbeitern, davon vier Auszubildende, hat in den letzten vier Jahren ca. eine Million Euro in den Neubau am jetzigen Standort an der Carl-Benz-Straße in Erbach investiert. Weitere Investitionen in Höhe von 300.000 Euro sind für die nächsten 24 Monate geplant. Die Mitarbeiterzahl ist seit 1997 von zwei auf jetzt 12 Mitarbeiter gewachsen. Dabei zeigt die Firma eindrucksvoll, wie auch kleine Unternehmen dem Fachkräftemangel entgegen treten können: Gleich zwei langzeitarbeitslose Jugendliche mit problematischem Hintergrund und fehlender Ausbildungsreife hat das Ehepaar Hohenstein in eine Einstiegsqualifizierung und später in eine Ausbildung übernommen. Außerdem hat es einem langzeitarbeitslosen Kunden des Kommunalen Job-Centers mit 56 Jahren noch eine Chance auf ein Praktikum gegeben und ihn nach drei Wochen in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen.

Günther Schuberth, Geschäftsführer der Trelleborg Automotive Germany GmbH, Breuberg, in Vertretung von Präsident Henrique Fischer, als Macher 2010/2011 in der Kategorie „Großes Unternehmen“.

Nominiert von der Stadt Breuberg und Landrat Dietrich Kübler
Mit der Umsiedlung des Europäischen Entwicklungszentrums und Headquarters von Hörgrenzhausen nach Breuberg, wobei das Werk in Breuberg mit mehreren anderen europäischen Standorten im Wettbewerb stand, gingen Investitionen in Höhe von ca. sechs Millionen Euro einher. Über 150 neue Arbeitsplätze entstanden durch diese Betriebsverlagerung. Die Entscheidung dafür traf die Konzernzentrale in Trelleborg, Schweden.

Christina und Martin Schlingmann, Schreinerei Schlingmann, Bad König als Ausbildungs-Macher 2010/2011 in der Kategorie „Kleines Unternehmen“.
Nominiert von Eltern der Auszubildenden.
Die Schreinerei Schlingmann zeichnet sich durch eine Ausbildungsquote von 50 Prozent aus – auf drei angestellte Schreinergesellen und -meister kommen ebenso viele Azubis. In den letzten 12 Jahren wurden acht junge Menschen in diesem kleinen Unternehmen – auch dank umfangreicher inner- und außerbetrieblicher Weiterbildungsmaßnahmen - erfolgreich ausgebildet. Auch für das vor wenigen Wochen gestartete Ausbildungsjahr hat das Unternehmen wieder zwei neue Azubis unter Vertrag genommen.

Kurt Haag, Fertigungsleiter der Bosch Rexroth AG Erbach, als Ausbildungs-Macher 2010/2011 in der Kategorie „Großes Unternehmen“.
Nominiert von: IHK Darmstadt sowie von 24 Mitarbeitern und Auszubildenden.
Das Unternehmen hat in den letzten zwei Jahrzehnten ein beeindruckendes Personalentwicklungskonzept aufgebaut, das Maßstäbe in der betrieblichen Ausbildung setzt – von Hauptschulabgängern bis hin zu Absolventen in Dualen Studiengängen. Jahr für Jahr zählen die Azubis aus dem Hause Bosch-Rexroth in Erbach bei den Abschlussprüfungen zu den Besten. In der Prüfung 2009/2010 stellte Bosch-Rexroth den besten Elektroniker für Systeme und Geräte im Bezirk der IHK Darmstadt.

22.06.2011

CLEO Fachkompetenz zum Thema EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)

Diskussionsrunde mit Dr. Michael Meister und Prof. Rolf Katzenbach in Reichelsheim

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Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach (Direktor der Technischen Universität Darmstad, Energy Center) und Dr. Michael Meister (stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion des Bundestages) während der Diskussionsrunde mit den Besuchern des CLEO-Diskussionsforums zum Thema EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz).

Reichelsheim. Am 15. Juni 2011 fand in der Reichenberghalle in Reichelsheim ein Diskussionsforum zum Thema EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) statt. Zur Veranstaltung eingeladen hatte das CLEO-Netzwerk (Cluster Erneuerbare Energien Odenwald) unter Federführung der Brenergo GmbH, einer Tochtergesellschaft der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH. Dr. Michael Meister, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion des Bundestages, und Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach, Direktor der Technischen Universität Darmstadt Energy Center, konnten als Referenten gewonnen werden. Schwerpunkt des Vortrages mit anschließender Diskussion war das neue Energiekonzept der Bundesregierung und die Novellierung des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Nach den Grußworten von Florian Voigt (Bereichsleiter Brenergo GmbH), Michael Vetter (Kreisbei-geordneter des Odenwaldkreises), Jürgen Walther (Geschäftsführer Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH) und Dr. Matthias Zürker (stellvertretender Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Bergstraße) begann Dr. Michael Meister mit der Vorstellung des neuen EEG. Die regionalen Politiker und Geschäftsführer versprachen sich durch die Veranstaltung eine gewisse Einflussnahme auf das Gesetz, das voraussichtlich am 9. Juli verabschiedet werden wird.

Schrittweiser Ausstieg aus
der Kernenergie bis Ende 2022

Nach der Nuklear-Katastrophe in Fukushima hat Deutschland die gesellschaftliche Entscheidung getroffen, seine Energieversorgung durch erneuerbare Energien zu decken. Der Ausstieg aus der Atomenergie bedarf einer systemischen Neuausrichtung, welche mit Kosten und Risiken behaftet ist, aber auch die Gelegenheit für einen nachhaltigen energiewirtschaftlichen Strukturwandel bietet. Deutschland ist Vorreiter auf dem Weg in die Energieversorgung der Zukunft und hat die Chance, als erste Industrienation die Wende zu einem hocheffizienten, erneuerbaren Energie-system zu schaffen. Die Bürger und auch die Industrienation Deutschland bauen auf die Zuverlässigkeit, dass Strom zu jeder Tages- und Nachtzeit, in jeder Menge und zu bezahlbarem Preis vorhanden ist. So sieht Dr. Michael Meister die vorrangigen Ziele bei der Novellierung des EEG in der Versorgungs-sicherheit, der Bezahlbarkeit und der Umweltfreundlichkeit.

In seinem Impuls-Referat skizziert Herr Dr. Meister, dass das Risiko eines Black-outs so gering wie möglich gehalten werden soll. Durch das Abschalten von derzeit acht der siebzehn in Deutschland existierenden Atommeiler, verzichte man auf Energiereserven, die bislang besondere Verbrauchsspitzen gedeckt haben. Diese Reserven werden fehlen, bis in etwas zwei Jahren mit dem Ausbau von regenerativen Energien und durch den Ausbau von konventionellen Kraftwerken, wie z.B. Kohlekraftwerken, Ersatz geschaffen ist. Sollte dieser Weg den Strombedarf deutschlandweit nicht ausreichend decken, behält sich die Bundesregierung auch vor, stillgelegte Atomkraftwerke wieder ans Netz zu nehmen. Schnellere Wege beim Netzausbau erhofft man sich durch das Netzausbaube-schleunigungsgesetz, welches zukünftig zentral auf Bundesebene gesteuert wird. Bisher lag die Verantwortung bei den Ländern. Auf diesem Weg erhofft man sich, die Genehmigungsverfahren für den Netzausbau um die Hälfte, also auf etwa fünf Jahre zu minimieren. Immerhin ist für den Umstieg auf regenerative Energien eine Trassenerweiterung um rund 4.000 Kilometer erforderlich.

Dabei soll laut Herrn Dr. Meister die Bezahlbarkeit des Stroms im Fokus bleiben. Letztendlich werden Preissteigerungen an den Verbraucher weitergegeben werden müssen. Kosteneffizienz strebt man durch intelligente Netze an, die die Verbraucherprofile kennen und auch steuern können. Erzeuger sollen ihren Strom dann ins Netz stellen, wenn er gebraucht wird. Man arbeitet hierzu an einem vernünftigen Management an neuen, effizienten System zur Stromspeicherung.

Ein weiterer Faktor bei der Novellierung des EEG ist die Klima- und Umweltverträglichkeit. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung soll von heute gut 17 % bis 2020 auf 35 % verdoppelt werden. Hierbei setzt man – sehr zum Leidwesen der Odenwälder Unternehmensvertretern – verstärkt auf Offshore-Parks. Erlöse aus den Auktionen der Emissionszertifikate werden für Förderprogramme und unterstützende Maßnahmen zur Verfügung gestellt. Aus diesem und anderen Finanztöpfen können beispielsweise energetische Gebäude-sanierungsmaßnahmen unterstützt werden. Besondere Anreize werden daneben für den Handel von Öko-Strom an freien Börsen geschaffen.

Weiterer Weg

Die Bundesregierung wird die geplanten Maßnahmen mit einem konsequenten Monitoring-Prozess begleiten. Man plant eine übergeordnete und unabhängige Stelle einzurichten, die sich mit dem Erreichen der energie-wirtschaftlichen Ziele Versorgungssicherheit, Wirtschaftlich-keit und Umweltverträglichkeit auseinandersetzt und kontrolliert. Der europaweite Atomausstieg wäre ein wünschenswert nächster Schritt, allerdings ist dieser kurzfristig nicht in Sicht.

Dr. Michael Meister und  Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach waren sich einig, dass viel Potenzial im Bereich der Geothermie liegt. Hierzu bedarf es allerdings noch einiger Forschungsarbeit um diese unerschöpfliche Energiereserve aus dem Erdinneren effizient für die Stromversorgung nutzen zu können.

Der Odenwald ist mit den bereits gestarteten Maßnahmen und seinem Ziel eine 100%-Erneuerbare Energie-Region zu werden auf dem richtigen Weg. Ein weiterer wichtiger Schritt für die Region ist die Entstehung des „Haus der Energien“, welches derzeit durch die Energiegenossenschaft Odenwald e.G. auf dem ehemaligen Gelände der Erbacher Brauerei entsteht. Diese Einrichtung wird zukünftig der regionale Knotenpunkt für alle Strukturen und Akteure rund um das Thema zukunftsorientierte Energiewirtschaft werden.

06.06.2011

Tag der Gründung am 28.05.11

Wirtschaftsförderung positioniert den Odenwaldkreis als attraktiven Standort für Gründer



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Nach der offiziellen Eröffnung des „Tags der Gründung“ stattete auch Michael Vetter (links), Kreisbeigeordneter des Odenwaldkreises, dem Messestand der Wirtschaftsförderung Odenwaldkreis einen Besuch ab und informierte sich bei Gabriele Seubert (Mitte) und Alfred Guntschnigg (rechts) über das Informationsangebot für Gründer.

Weiterstadt. Chef eines eigenen Unternehmens zu werden kann eine attraktive Option sein – gerade in Zeiten des Konjunktur-aufschwungs.

Da eine Selbstständigkeit neben Chancen aber auch Risiken birgt und vieles beachtet werden muss, sind vorherige Informationen und Beratung sehr wichtig. Beides bot die Gründermesse „Tag der Gründung“ am 28.05.11 im Berufs-bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerks-kammer Rhein-Main in Weiterstadt.

Etwa 500 Gründungsinteressierte, Gründer und Jungunternehmer besuchten die Messe und nutzten die Gelegenheit, Kontakt zu den über 40 Ausstellern aufzunehmen und ihren Wissensstand im Rahmen von 21 Kurzvorträgen zu erweitern. Ausgerichtet wurde der „Tag der Gründung“ vom Kompetenznetz Gründungsberatung Darmstadt Rhein Main Neckar – einem Zusammenschluss regionaler nicht-kommerzieller Akteure, die in der Gründungsförderung aktiv sind. Die Wirtschaftsförderung Odenwaldkreis unter dem Dach der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH ist bereits seit langen Jahren Mitglied des Netzwerkes und war auch an der Organisation des „Tags der Gründung“ wesentlich beteiligt.

An ihrem Messestand informierte die Wirtschaftsförderung Odenwaldkreis über ihren Service für Gründer und Unternehmen und nutzte die Gelegenheit, den Odenwaldkreis als attraktiven Standort für Gründer aus dem Bereich Informationstechnologie, Handwerk, zukunftsorientierte Energiewirtschaft und dem Gesundheitswesen zu positionieren. Daneben informierten Gabriele Seubert, Geschäftsbereichsleiterin Wirtschaftsförderung, sowie Alfred Guntschnigg, Existenzgründungsberater der Wirtschaftsförderung über die Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald und den dazugehörigen Gründerwettbewerb, dessen dritte Runde soeben gestartet wurde. Noch bis zum 15.01.2012 können Gründer aus dem Odenwaldkreis sich an diesem Wettbewerb beteiligen und ihre Businesspläne bei der Wirtschaftsförderung Odenwaldkreis einreichen, um einen der attraktiven Preise in den nachfolgenden Kategorien zu gewinnen:

  • klassische Gründer und Unternehmensübernehmer

  • Sonderpreis Gründer im Handwerk, zur Verfügung gestellt von der Handwerkskammer Rhein-Main

  • Sonderpreis „Internet/E-Commerce“, zur Verfügung gestellt von Design.3000.de, Erbach.

Speziell der Sonderpreis „Internet/E-Commerce“ stieß in Verbindung mit dem Breitbrandprojekt Odenwaldkreis auf besonderes Interesse der Standbesucher. Da aber heute kaum noch ein Geschäftsmodell auf die Nutzung des Internets verzichten kann, ist die Gewährleistung eines bezahlbaren Breitbandanschlusses auch für Gründer aus anderen Geschäftsfeldern ein wesentliches Kriterium bei ihrer Standortwahl.


20.05.2011

Gründerwettbewerb Bergstraße-Odenwald
Ausschreibung zur 3. Wettbewerbsrunde

Gemeinsam haben die Wirtschaftsförderungsgesellschaften des Odenwaldkreises und des Kreises Bergstraße die Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald gestartet. Profitieren Sie als künftiger Gründer oder junger Unternehmer beispielsweise von erweiterter Beratung, Coachingangeboten und gewinnen Sie Geld und Sachpreise im Gründerwettbewerb der Gründungsoffensive.

dd

Info-Flyer gibt es >> hier

>> Anmeldeunterlagen



Informationen zum Sonderpreis Internet/E-Commerce

In Kooperation mit dd

>> Anmeldeunterlagen für Sonderpreis

16.05.2011

Gewerbeflächendatenbank

Wirtschaftsförderung des Odenwaldkreises weist auf
die kostenfreie Einstellung von Immobilien in diese Datenbank hin

VON GABI SEUBERT

Odenwaldkreis. Unter www.hessen-flaecheninfo.de, der offiziellen Gewerbeflächen- und Gewerbeimmobilien-datenbank des Landes Hessen, können auch private Besitzer von Gewerbeimmobilien kostenfrei ihre Objekte einstellen. Diese Datenbank wird nicht nur von Gewerbe-flächensuchenden aus Hessen genutzt, sondern auch von Investoren auf überregionaler und internationaler Ebene.

In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Bürgermeistern hat die Wirtschaftsförderung des Odenwaldkreises unter dem Dach der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH bereits alle verfügbaren Gewerbeflächen im Kreis erfasst. Zusätzlich sind für fast alle Städte und Gemeinden im Kreis, die Gewerbeflächen ausweisen können, auch die sogenannten Kommunalinformationen hinterlegt, in dem sich Ansiedlungsinteressierte über wichtige Standortbe-dingungen, wie Logistikdaten, Angaben zu kommunalen Abgaben und Bevölkerungszahlen aber auch über Kinderbetreuungs- sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen kompakt informieren können. Bei den noch fehlenden Gemeinden werden diese Informationen in den nächsten Wochen noch eingestellt.

Um auch die regionale Suche nach Gewerbeflächen und –immobilien zu unterstützen, hat die Wirtschaftsförderung des Odenwaldkreises unter www.oreg.de (Menüpunkt Gewerbeflächen oder Gewerbeimmobilien) eine regionale Variante dieser Gewerbeflächen- und Gewerbeimmobilien-Datenbank eingerichtet, in der ausschließlich Objekte aus dem Odenwaldkreis angezeigt werden. „Denn: Gerade kleinere Gewerbeobjekte, wie Ladengeschäfte in den Innenstädten oder Büro- und Praxisflächen werden eher von Unternehmern und Existenzgründern aus der Region gesucht und diese wollen eine bündige Darstellung der Angebote vor Ort“, erläutert Gabriele Seubert, Leiterin des Geschäfts-bereichs Wirtschaftsförderung den Grund für diese regionale Variante.

Eintragen müssen Immobilienbesitzer ihre Angebote nur einmal unter www.hessen-flaecheninfo.de. Die Ersteinträge und auch alle Aktualisierungen, die vielleicht später noch vorgenommen werden, werden automatisch auch in die Regionalversion übernommen. Diesen für sie kostenfreien Service sollten alle Besitzer von freistehenden gewerblichen Immobilien nutzen – nicht nur im eigenen Interesse, sondern sie unterstützen damit auch das überregionale Standortmarketing für den Odenwaldkreis. <<

Kontakt:

Wirtschaftsförderung Odenwaldkreis
Odenwald-Regional-
Gesellschaft (OREG) mbH
Yvonne Uhrig
Marktplatz 1
64711 Erbach
Tel.: 06062 9433-65
Mail: uhrig@oreg.de
Internet: www.oreg.de

10.05.2011

Marketing für den Standort Odenwaldkreis

Investition: Odenwaldkreis erhält vom Land Hessen fast 140.000 Euro für ein Standortkonzept

VON RAINER KAFFENBERGER

Odenwaldkreis. „Der Odenwaldkreis soll mehr als bisher von der Dynamik der wirtschaftsstarken Region Rhein-Main-Neckar, deren Teil er ist, partizipieren. Deshalb beteiligt sich das Land mit 137. 900 Euro an der Entwicklung eines Konzepts zur Standortvermarktung“, teilte der hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch vergangene Woche mit.

Das Land trägt damit die Hälfte der Gesamtkosten des zukünftigen Standortmarketings, das vorerst bis 2013 befristet ist. Die Fördermittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und gehen, ergänzt um Mittel des Odenwaldkreises, an die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH.

Stärken der Region

Als Stärken des Odenwaldkreises sieht Minister Posch das Reservoir an gut ausgebildeten Fachkräften, niedrige Grundstückspreise und ein günstiges Finanzierungsumfeld. Diese sollen durch ein Marketingkonzept, das in den nächsten Wochen entwickelt wird, herausgearbeitet werden.

Bei der Vermarktung des Wirtschaftsstandorts werden auch die Verkehrsinfrastruktur, die sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert hat und besonders das im Aufbau
befindliche Hochgeschwindigkeits-Datennetz, kommuniziert.

Maßnahmen

„Das wichtigste inhaltliche Ziel des zukünftigen Standort-marketings ist daher, den Odenwaldkreis als attraktiven, leistungsstarken und zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort zu positionieren, der speziell für entwicklungs- und wissens-intensive Branchen sowie als Kompetenzregion in den Branchen Kunststoffverarbeitung, Erneuerbare Energien/Energie-Effizienz-Technologien und Gesundheitswesen erhebliche Standortvorteile für Unternehmen aus diesen Bereichen besitzt. Zusätzlich soll anhand des Pilotprojekts „Schnelles Internet für den Odenwaldkreis“ deutlich gemacht werden, dass der Kreis und seine Wirtschaftsförderungs-gesellschaft bereit und in der Lage sind, Standortnachteile entschlossen anzugehen und unkonventionelle Lösungen zu finden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und der ansässigen Unternehmen zu sichern und zu steigern, erläutert Gabriele Seubert, die Leiterin des Geschäftsbereichs Wirtschaftsförderung der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH.

23.03.2011

Preisverleihung des Gründerwettbewerbs Bergstraße-Odenwald am 22.03.2011

Gewinner der zweiten Runde des Businessplan-Wettbewerbs in Wald-Michelbach ausgezeichnet –
dritte Runde beginnt im Spätsommer


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Gewinner des Odenwaldkreises:
Von links nach rechts: Jürgen Walther (Geschäftsführer der OREG), Alexander Schäfer (Volksbank Odenwald eG), Anja Hofmann-Thielsch (Suitsuit Deutschland, 3. Platzierte), Staatssekretär Steffen Saebisch, Armin Arras (Hardthof-Eis, Sonderpreis „Handwerk“) Günter Hanst (Sparkasse Odenwaldkreis), Thomas Storck (ZAK Türen GmbH, 2. Platzierter), Dietrich Kübler (Landrat des Odenwaldkreises), Gabriele Seubert (Geschäftsbereichsleiterin Wirtschafts-förderung/OREG), Dr. Matthias Wiemers (Geschäftsführer Handwerkskammer Rhein-Main), Florian Hirschmann (Forstunternehmen Hirschmann GbR, Gewinner des Gründerwettbewerbs)

Im Februar endete die Einreichungsfrist für die zweite Runde des Gründerwettbewerbs der Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald und nun feierten am 22.03.2011 die Initiatoren, die Odenwald Regional-Gesellschaft (OREG) mbH und die Wirtschaftsregion Bergstraße/Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) die Preisverleihung in Wald-Michelbach in den Räumlichkeiten der Sparkasse Starkenburg.

Nach dem Entscheid der Jury, in der namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft vertreten sind, belegen im Odenwaldkreis Sascha und Florian Hirschmann mit ihrem Forstunternehmen FSH GbR aus Michelstadt/Vielbrunn, Thomas Storck für die Übernahme der ZAK Türen GmbH Bad-König/Zell sowie Anja Hofmann-Thielsch aus Erbach mit ihrem Unternehmen Suitsuit Deutschland die ersten drei Plätze. Der Kreis Bergstraße vergibt seine ersten drei Plätze getrennt. Der Sonderpreis zum Thema „Gründung im Handwerk“, geht im Odenwaldkreis an Armin Arras, dem Inhaber von Hardhof-Eis aus Reichelsheim. „Insgesamt wurden 32 Wettbewerbs-beiträge in die Juryauswahl genommen, der große Zuspruch lag deutlich über unseren Erwartungen“, erläutert WFB-Geschäftsführer Dr. Carl-Christian Beckmann. „Über 20.000 Euro bekommen die Gewinner aus beiden Kreisen als Geld- und Sachpreise für ihre viel versprechenden Geschäftsideen“, fügt OREG-Geschäftsführer Jürgen Walther hinzu.

Die Gäste begrüßten Matthias Wilkes, Landrat Kreis Bergstraße, Dietrich Kübler, Landrat des Odenwaldkreises sowie der Gastgeber, Jürgen Schüdde, Direktor der Sparkasse Starkenburg. Die Laudatio für die Gewinner sprach Staatssekretär Steffen Saebisch vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Die Preise wurde von Dr. Carl-Christian Beckmann und Jürgen Walther übergeben.

Ab Spätsommer 2011 startet die dritte Runde des Gründerwettbewerbs. Den Grundstein hierfür wurde kurz vor der Preisverleihung gelegt, als Staatssekretär Saebisch den Förderbescheid über rund 200.000 Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Weiterführung der Gründungsoffensive bis 2013 an die beiden Landräte und Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaften übergab.


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Übergabe des Fördermittelbescheids zur Verlängerung der Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald bis 2013 durch Herrn Staatssekretär Steffen Saebisch, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (3. v.l.) an (v. l. n. r.) Dr. Carl-Christian Beckmann, Geschäftsführer der Wirtschafts-region Bergstraße/Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH, Matthias Wilkes, Landrat des Kreises Bergstraße, Dietrich Kübler, Landrat des Odenwaldkreises und Jürgen Walther, Geschäftsführer der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH.

25.02.2011

Leistungen für Unternehmen
aus einer Hand

Wirtschaftsförderung im Odenwaldkreis neu aufgestellt – Einrichtung einer Kommission folgt

Erbach. Seit Beginn dieses Jahres steht den Unternehmen im Odenwaldkreis für alle ihre Anliegen der Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung – ehemals Wirtschaftsservice - im Hause der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung. Diese Fokussierung folgt einem Beschluss des Kreistags vom Dezember 2010, der zwischenzeitlich in die Tat umgesetzt worden ist.

Die strategische Ausrichtung der Wirtschaftspolitik des Landkreises sowie die Aufgaben der Regionalentwicklung und das Controlling verbleiben - direkt dem Landrat unterstellt - in der Kreisverwaltung. Die regionalen Unternehmen bekommen durch die Neuaufstellung zukünftig ein institutionelles Recht des Mitwirkens auf Kreisebene: Im Frühsommer wird, als offizielles Gremium nach der Hessischen Landkreisordnung, eine Wirtschaftskommission unter Leitung von Landrat Dietrich Kübler einberufen, in der Mitglieder der Kreistagsfraktionen gemeinsam mit Vertretern der regionalen Wirtschaft regelmäßig über Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Odenwaldkreis beraten. Sie geben Empfehlungen gegenüber dem Kreisausschuss und damit letztlich auch dem Kreistag. Die politisch Verantwortlichen versprechen sich dadurch einen starken Impuls für die heimische Wirtschaft und einen Schub für den Wirtschaftsstandort Odenwaldkreis.

Auf Anregung der IVO gingen der Neuordnung der Wirtschafts-förderung intensive Gespräche mit der Kreisverwaltung und dem Wirtschaftsservice der OREG voraus. Als der Odenwaldkreis 2002 erstmalig eine Wirtschaftsförderung einrichtete, wurden die Aufgaben-bereiche zwischen der Abteilung Wirtschaftsplanung in der Kreisverwaltung und Wirtschaftsservice bei der OREG aufgeteilt. Die Verantwortung für die strategischen Teile der Wirtschaftsförderung lag bei der Wirtschaftsplanung, um die unternehmensnahen Belange kümmerte sich der Wirtschaftsservice. Diese Aufteilung bewährte sich etliche Jahre gut, erschien Außenstehenden im Laufe der Zeit aber nicht mehr ausreichend transparent. Zudem führten neu hinzukommende Aufgaben öfter zu kaum vermeidbaren Überschneidungen zwischen beiden Stellen.

Unter Federführung von Landrat Dietrich Kübler wurde mittlerweile ein Konzept zur Neuaufstellung der Wirtschaftsförderung mit dem Ziel erstellt, alle Aufgaben im ehemaligen Wirtschaftsservice zu bündeln und hier die zentrale Anlaufstelle für die Betriebe zu verankern.
Unter der Leitung von OREG-Geschäftsführer Jürgen Walther und der für den Geschäftsbereich verantwortlichen Gabriele Seubert wird sich die Wirtschaftsförderung nach wie vor die Bestandspflege mit Betriebs- und Fördermittelberatung sowie der Vermittlung von Kontakten zu anderen Unternehmen, Hochschulen oder Einrichtungen der überregionalen Wirtschaftsförderung annehmen. Weitergeführt werden unverändert auch der Bereich Existenzgründungsförderung sowie der Bereich Fachkräftesicherung mit der Qualifizierungsoffensive und dem Arbeitgeberservice im Auftrag des Kommunalen Job-Centers Odenwaldkreis.

Neu hinzu gekommen ist im Januar dieses Jahres auch die Verantwortung für das gesamte Standortmarketing, das in enger Zusammenarbeit mit allen Städten und Gemeinden des Kreises sowie den Vertretern der regionalen Wirtschaft entwickelt wird. Dazu zählen die Gewerbeflächenver-marktung und die Betreuung von Investoren.

Die Verwaltung des Odenwaldkreises nimmt unter Leitung von Thomas Möschner die Aufgaben der strategischen Planung, Regional- und Kreisentwicklung und Europa sowie die Geschäftsführung der Wirtschaftskommission wahr. Möschner ist auch Ansprechpartner für die Odenwald-Akademie, die für den Odenwaldkreis die Verbindung zur Technischen Universität in Darmstadt pflegt.

Kontakt:

Wirtschaftsförderung
 Odenwaldkreis
c/o OREG mbH
Gabriele Seubert
Marktplatz 1
64711 Erbach
Tel.: 06062 9433-62
Fax: 06062 9433-66
E -Mail: seubert@oreg.de

Kontakt:

Kreisausschuss des Odenwaldkreises
Strategische Planung, Regionalentwicklung und Europa
Thomas Möschner
Michelstädter Str. 12
64711 Erbach
Tel.: 06062 70-387
Fax: 06062 70111-387
E-Mail: t.moeschner@odenwaldkreis.de


17.02.2011

Erinnerung an Nominierungsfrist für „Ausbildungs-Macher”

Vorschläge noch bis Montag, 28. Februar, bei der Oreg einzureichen

Der Kreisausschuss erinnert gemeinsam mit der Wirtschafts-förderung der Odenwald-Regional-Gesellschaft (Oreg) mbH an den Bewerbungsschluss für die Auszeichnung „Ausbildungs-Macher“, der für Montag, 28. Februar 2011, festgelegt ist. Bis dahin können nicht nur Firmen, sondern auch Auszubildende selbst sowie deren Eltern Odenwälder Firmen nominieren, die besonders engagiert ausbilden. Auch der Wirtschaftsbeirat des Odenwaldkreises kann Nominierungen aussprechen, dagegen sind Eigenbenennungen nicht möglich.

Die Auszeichnung, früher als „Ausbildungs-Sigi“ bekannt, wird an Unternehmen vergeben, die Ausbildungsplätze in Anzahl (Ausbildungsquote) und Qualität (Prüfungsergebnisse) über das vergleichbare Niveau hinaus geschaffen haben, Auszubildende durch spezifische und innerbetriebliche Ausbildung (Schulung, Seminare) fordern und fördern, im Verbund mit anderen Betrieben zusätzliche Ausbildungsplätze anbieten oder andere Firmen anregen, selbst Ausbildungsstellen zu schaffen.

Vorschläge können bei der Oreg eingereicht werden; der dafür erstellte Nominierungsbogen kann bei Gabriele Seubert, Marktplatz 1, 64711 Erbach, Telefon 06062 943362, E-Mail: seubert@oreg.de angefordert, aber auch im Internet abgerufen werden: www.odenwaldkreis.de / Rubrik „Verwaltung“ – „Ausbildungs-Macher 2011“.

04.01.2011

GRÜNDER WETTBEWERB

2. Wettbewerbsrunde


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Die Odenwaldregionalgesellschaft (OREG) mbH und die Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH rufen die Gründerinnen und Gründer im Odenwaldkreis und im Kreis Bergstraße zu einem weiteren gemeinsamen Gründerwettbewerb auf.

>> Bewerbungsformular

>> Teilnahmebedingungen und Termine


Die Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald, ein Kooperationsprojekt der Odenwald Regionalgesellschaft mbH (OREG) und der Wirtschaftsförderung Bergstraße, ist darauf ausgerichtet, die Qualität und Quantität von Gründungen in der Region zu steigern.

Die Offensive richtet sich an alle, die konkrete Pläne für eine Gründung haben oder mit einer Idee für eine Gründung spielen. Wir prüfen die Idee und helfen Ihnen, diese erfolgreich umzusetzen. Dazu bieten wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kostenlose Orientierungsberatungen sowie ein qualifiziertes Feedback.

Weiterhin vermitteln wir Kontakte zu weiteren Institutionen der Gründungsförderung oder zu erfahrenen Gründungsberatern, die – unterstützt durch finanzielle Förderung des Landes oder des Bundes - eine intensive Begleitung ermöglichen.

Im Rahmen eines Wettbewerbs können alle Gründer ihre Geschäftsidee und ihren Business-Plan von Experten prüfen lassen und neben wertvollen Informationen auch Preisgelder von bis zu 5.000 Euro gewinnen. Besonders willkommen sind Gründungsideen, die mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllen:

  • Gründungen in Zukunftstechnologien oder aus der Universität oder Hochschule
  • Gründungen, die in der Region Odenwald (Odenwaldkreis, Odenwaldgemeinden des Kreises
    Bergstraße) neue Arbeitsplätze schaffen
  • Gründungen durch Unternehmensnachfolge
  • Gründungen im Handwerk
  • Gründungen, die regionale Strukturen sinnvoll ergänzen, zum Beispiel in der Nahversorgung der Bevölkerung oder durch bisher nicht regional verfügbare Dienstleistungen für die Wirtschaft

Einreichungsfrist für die Teilnahme an der nächsten Rundes des Gründerwettbewerbs: 15.02.2011


Die Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald ist eine Gemeinschaftsinitiative mit:

Wirtschaftsförderung Bergstraße


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Und wird unterstützt von:

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Mit freundlicher Förderung:


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Haben Sie weitere Fragen zur Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen.

09.12.2010

Engagement in der Ausbildung: Zum sechsten Mal besondere Würdigung vorgesehen

Bewerber für Auszeichnung des Kreises gesucht – Vergabe in drei Kategorien: Kleine, mittlere, große Unternehmen


Die seit dem Jahr 2005 jährlich vergebene Auszeichnung des Odenwaldkreises, die früher unter dem Namen „Ausbildungs-Sigi“ lief und ab sofort unter dem Titel „Ausbildungs-Macher“ weitergeführt wird, soll Leistungen von Unternehmen aus der Region würdigen, die sich mit großem Einsatz, mit Kreativität und Beharrlichkeit der beruflichen Ausbildung in ihrem Betrieb und darüber hinaus widmen.

Die damit verbundene öffentliche Würdigung ist nicht finanziell dotiert. Sie erfolgt durch das Überreichen einer Urkunde und der Ausbildungsplakette des Odenwaldkreises. Preisträger waren bisher die „gutdrauf-Unternehmens-gruppe“ in Reichelsheim, die Firma Bereiter Autolackiererei und Karosseriebau in Bad König-Zell, das Bauunternehmen Georg Weber (Michelstadt), das Café „Schloßmühle“ in Erbach sowie im Jahr 2009, als der Preis erstmals in drei Kategorien vergeben wurde, der Malerbetrieb Weyrich (Michelstadt), die Privat-Brauerei Schmucker (Mossautal/Ober-Mossau) und die Volksbank Odenwald.

Auch die kürzlich erfolgte Ausschreibung für das Jahr 2010/2011 teilt sich in drei Sparten auf – kleine Unternehmen (bis 50 Mitarbeiter), mittlere (bis 250 Beschäftigte) und große Unternehmen (mit mehr als 250 Mitarbeitern). Auch in der sechsten Auflage verfolgt die Auszeichnung das Ziel, das Interesse von Unternehmen und Öffentlichkeit verstärkt auf das Thema Ausbildung zu lenken, Einblicke in die Ausbildung der regionalen Unternehmen zu vermitteln, Ausbildungsberufe und ihre erfolgreichen Konzepte vorzustellen sowie den Stellenwert des dualen Ausbildungssystems zu verdeutlichen. Auch bei Betrieben, die bisher noch nicht ausbilden, soll Interesse für das Thema geweckt werden. Bei der Auswahl der auszuzeichnenden Betriebe stehen dauerhafte Qualität und Quantität der Ausbildungsbemühungen im Vordergrund.

Die Industrievereinigung Odenwaldkreis, der Wirtschafts-service der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH sowie die Industrie- und Handelskammer Darmstadt sehen
in der Vergabe des Titels „Ausbildungs-Macher“ den Stellenwert vielfältiger Ausbildungs-Anstrengungen im Odenwaldkreis bestätigt.

Die Auszeichnung wird an Unternehmen vergeben, die Ausbildungsplätze in Anzahl (Ausbildungsquote) und Qualität (Prüfungsergebnisse) über das vergleichbare Niveau hinaus geschaffen haben, Auszubildende durch spezifische und innerbetriebliche Ausbildung (Schulung, Seminare) fordern und fördern, durch den betrieblichen Verbund mit anderen Unternehmen zusätzliche Ausbildungsplätze anbieten und damit Jugendlichen eine qualifizierte Berufsausbildung ermöglichen sowie andere Unternehmen anregen, selbst Ausbildungsstellen zu schaffen. Voraussetzung für eine Nominierung ist, dass die Firma ihren Sitz im Odenwaldkreis hat.

Für den Bewertungszeitraum 2010 hat der Kreisausschuss gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH nun öffentlich dazu aufgerufen, Unternehmen als „Ausbildungs-Macher“ zu benennen. Gefragt sind dabei nicht nur Firmen, sondern auch und vor allem Auszubildende selbst sowie deren Eltern, die nach eigenen Erfahrungen den Einsatz der Betriebe für eine gute Ausbildung als besonders beachtenswert betrachten. Auch der Wirtschaftsbeirat des Odenwaldkreises kann Nominierungen aussprechen. Eigennominierungen bleiben ausgeschlossen.

Bewerbungen können bis Montag, 28. Februar 2011, bei der OREG eingereicht werden. Ein dafür erstellter Nominierungsbogen kann bei Gabriele Seubert, Marktplatz 1, 64711 Erbach, Telefon 06062 943362, E-Mail: seubert@oreg.de angefordert, aber auch im Internet abgerufen werden: www.odenwaldkreis.de / Rubrik „Verwaltung“ – „Ausbildungs-Macher 2011“.



21.11.2010

Wichtiger Wettbewerbsvorteil für die Region

Unternehmen profitieren von der flächendeckenden Breitbandversorgung

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Fasziniert von der schnellen Datenleitung: (v.l.n.r.)
Jürgen Walther (Vorstandsvorsitzender der Industrie-Vereinigung Odenwaldkreis, IVO), Bürgermeister von Beerfelden Gottfried Görig, Udo Klenk, Geschäftsführer des ausführenden Spezialunternehmens Klenk und Sohn GmbH, Landrat Dietrich Kübler und Jürgen Walther, Geschäftsführer der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH.


Erbach. Zu einer Veranstaltung für die Odenwälder Unter-nehmen hatten die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH, Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung und die Industrievereinigung Odenwald (IVO) am 09.11.2010 in das Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) Erbach eingeladen, um über das Projekt „flächendeckende Breitbandversorgung für den Odenwaldkreis“, das bis Ende 2011 abgeschlossen sein soll, zu informieren. Rund 50 Unternehmer nutzten die Chance, über dieses regionale Zukunftsthema weitere Informationen zu erhalten und sich ihre Fragen beantworten zu lassen.

Landrat Dietrich Kübler und Jürgen Walther (Vorsitzender der IVO) betonten in ihren Grußworten, welchen Stellenwert die
Versorgung mit Breitbandtechnologie im Odenwaldkreis für alle Haushalte, die Industrie- und Gewerbebetriebe und für die Entwicklung des Kreises als Wirtschaftsstandort in Zukunft haben wird.

Jürgen Walther, Geschäftsführer der OREG und Udo Klenk von der Firma Klenk & Sohn GmbH, erläuterten in ihren Vorträgen das organisatorische - und technische Konzept des flächendeckenden Breitbandausbaus in der Region.

Kreisweite Koordinierung
Dank eines mit allen Bauämtern des Odenwaldkreises
und des ASV Bensheim (Amt für Straßen- und Verkehrswesen) abgestimmten Sanierungsplanes, werden sämtliche Möglichkeiten der ohnehin notwendigen Baumaßnahmen optimal und Kosten sparend mit dem Breitbandausbau koordiniert: Leerrohre für Datenleitungen, die auch den zukünftigen und immer weiter steigenden Datenübertragungs- raten entsprechen, werden z.B. bei Straßensanierungen und Kanalbauarbeiten gleich mitverlegt. Derzeit sind bereits über 30 Kilometer Leerrohr verlegt.

Das Netz wird anschließend an einen Betreiber vermietet werden, der auch anderen Telekommunikationsanbietern das Netz zur Verfügung stellt, um deren Leistungspakete
(Internet, Telefon und TV) an den Endkunden zu vertreiben und somit die Refinanzierung des Projektes sicherstellt.
Mit der ersten Ausbaustufe wird eine Datenübertragungsrate
von bis zu 50 Megabit/ Sekunde erreichbar sein. Die OREG, die über ihr Tochterunternehmen Brenergo GmbH weiterhin Eigentümer des Netzes bleibt, wird weitere Ausbaustufen - die Verlegung von Glasfaser auf der berühmten „letzten
Meile“ bis zu den Hausanschlüssen - initiieren. Damit können mittelfristig Datenübertragungsraten von weit über 50 Megabit/ Sekunde realisiert werden.

Standortmarketing
Referenten und Gäste waren sich einig: Der flächendeckende Ausbau des Breitbandnetzes auf der Basis der Glasfaser-technologie, ist neben der Modernisierung der Odenwald-bahn, die wichtigste Investition in die Zukunftsfähigkeit des Odenwaldkreises. Das zukunftsfähige Datenleitungsnetz wird sich positiv auf die Sicherung des Wirtschaftsstandorts
Odenwaldkreis und den wichtigen Bereichen Gesundheits-wesen, Bildung, Forschung, Verwaltung, Bürger und öffentliche Sicherheit auswirken. Damit ist das Breitband-projekt Odenwaldkreis der Faktor im Bereich Standort-marketing für die Region.

Das Breitbandnetz Odenwaldkreis ist Modellprojekt
des Landes Hessen und sorgte auch bundesweit für enormes Aufsehen und Anerkennung, wie auch viele Nachfragen
aus anderen Landkreisen bestätigen.

Informationen:

Weitere Informationen und aktuelle Daten zum jeweiligen Stand des flächendeckenden Breitbandausbaus gibt es im Internet unter www.odenwald-breitband.de. <<


11.10.2010

Standortfaktor Breitband

Informationsabend für Unternehmen am 09.11.2010 im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis

Erbach. Am 09.11.2010 um 18.00 Uhr lädt die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) in Kooperation mit der Industrievereinigung Odenwald (IVO) Unternehmen aus dem Kreisgebiet ein, um sich über den Stand der Ausbauarbeiten für ein kommunal getragenes, flächendeckendes Breitbandnetz auf der Basis von Glasfaser im Odenwaldkreis zu informieren. Nach der Begrüßung durch Jürgen Walther, Geschäftsführer der OREG mbH, und Jürgen Walther, Vorsitzender der IVO, wird der OREG-Geschäftsführer gemeinsam mit Udo Klenk, Fa. Klenk&Sohn und Generalunternehmen für den Ausbau des Breitbandnetzes im Odenwaldkreis, das bundesweit einmalige Pilotprojekt vorstellen und erläutern, wie und wann jedes Unternehmen im Kreis zukünftig an das Glasfaser angeschlossen werden kann.

Das zukunftsfähige Datenleitungsnetz mit einer Übertrag-ungsrate von bis zu 50 Mbit/s in der ersten Ausbaustufe ist eines der zentralen Infrastrukturmaßnahmen zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Odenwaldkreis und wird sich auch positiv auf andere Bereiche, wie Gesundheitswesen, Bildung, Forschung, Verwaltung, Bürger und öffentliche Sicherheit auswirken.

Die Teilnahme an der Veranstaltung am 9. November 2010
um 18.00 Uhr im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in
Erbach ist kostenfrei. Anmeldungen bitte bis 29.10.2010
unter Tel. 06062 9433-80 oder an joeckel@oreg.de

11.10.2010

Gründerfrühstück

Am 17.11.2010 zum Thema Unternehmensgründung
durch Nachfolge


Odenwaldkreis. Existenzgründung durch die Übernahme
eines bestehenden Betriebs ist eine attraktive Alternative
zur klassischen Existenzgründung. Doch bislang wird die Möglichkeit, durch eine Nachfolge erfolgreich in die Selbstständigkeit zu starten, noch zu selten von Existenz-gründern genutzt.

Businessfrühstück

Die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH bietet daher in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft des Oden-waldkreises, der Handwerkskammer Rhein-Main sowie der Sparkasse Odenwaldkreis und der Volksbank Odenwald eG am 17.11.2010, 8.30 Uhr, im Haus des Handwerks, Erbach, ein Businessfrühstück für Gründer zum Schwerpunktthema „Unternehmensübernahme“ an. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Gründungsinteressierte (auch außerhalb der Handwerksberufe) sowie an Unternehmer, die ihren Betrieb übergeben wollen.

Betriebsberater der Handwerkskammer Rhein-Main sowie Tino Klinger, Steuerkanzlei Klinger & Partner, informieren gezielt über die Besonderheiten, die bei Existenzgründungen durch Betriebsübernahmen zu beachten sind. Abgerundet wird der Informationsblock durch einen Bericht des Gewinners des Businessplan-Wettbewerbs aus der Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald, der über seine Erfahrungen bei der Übernahme eines Malerbetriebs berichten wird. Im Anschluss besteht im Rahmen einer Diskussions- und Fragerunde die Möglichkeit, Einzelfragen zu stellen, sich von den Experten individuellen Rat einzuholen und Kontakt zu Unternehmensübergebern aufzubauen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und wird im Rahmen der Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald vom Land Hessen und der Europäischen Union gefördert.

Anmeldungen unter:

Odenwald-Regional-
Gesellschaft (OREG) mbH
Wirtschaftsserivce
Alfred Guntschnigg
Marktplatz 1
64711 Erbach
Tel.: 06062 9433-60
E-Mail: guntschnigg@oreg.de

09.08.2010

Systematische Weiterbildung sichert Arbeitsplätze

Noch mehr Hessen können künftig Zuschüsse zur beruflichen Weiterbildung erhalten. Wie Wirtschaftsminister Dieter Posch am Montag mitteilte, gibt es die sogenannten Qualifizierungsschecks ab sofort auch für jüngere Teilzeit-kräfte sowie betriebliche Ausbilderinnen und Ausbilder.
„Wir wollen mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unterstützen, sich beruflich weiterzubilden und dadurch langfristig ihre Arbeitsplätze zu sichern. Systematische Weiterbildung sichert das Know-how im Unternehmen, motiviert die Beschäftigten und macht Hessen fit für die Herausforderungen der Zukunft“, sagte Posch.

Qualifizierungsschecks gibt es in Hessen seit 2008. Bislang waren sie reserviert für Beschäftigte kleiner und mittlerer Unternehmen, die für ihre derzeitige Tätigkeit keinen anerkannten Abschluss haben oder älter als 45 Jahre sind. Künftig haben auch Mitarbeiter gemeinnütziger Organisationen sowie Teilzeitkräfte unter 45 einen Anspruch. Die Schecks decken 50% der Weiterbildungskosten, sind aber auf höchstens 500 Euro pro Person und Jahr beschränkt. Finanziert werden sie aus dem Europäischen Sozialfonds.

Die neuen Förderrichtlinien dehnen den Kreis der Berechtigten auf Teilzeitkräfte mit höchstens 30 Wochen-stunden aus. Ausbilderinnen und Ausbilder können den Qualifizierungsscheck für Weiterbildungen erhalten, die im unmittelbaren Zusammenhang mit Ihrer Ausbildungstätigkeit stehen.

Ansprechpartner:
Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH
Geschäftsbereich Wirtschaftsservice
Projektleitung Qualifizierungsoffensive
Hans Schlipf
Tel.: 06062 9433-63
Fax: 06062 9433-66
E-Mail: schlipf@oreg.de
Internet: www.oreg.de/qualifizierung
www.weiterbildung-suedhessen.de

13.07.2010

Höchst i. Odw. erhält Auszeichnung
als Gründerfreundliche Kommune

Vielfältige Unterstützung von Seiten der Gemeinde
bei der Existenzgründermesse „Tag der Gründung“

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Gabriele Seubert, Leiterin des Wirtschaftsservices der OREG (links) und Sebastian Everling, Koordinator des Kompetenznetzes (rechts) mit dem stellvertretenden Bürgermeister Günther Podzimek, der am 07.07.2010 die Urkunde, „Gründerfreundliche Kommune“ für die Gemeinde Höchst entgegennahm.

VON GABRIELE SEUBERT

Höchst i. Odw.. Die Existenzgründermesse „Tag der Gründung“ am 11.06.2010 im Bürgerhaus Höchst war ein voller Erfolg: Über 800 Gründer aus der gesamten Region Südhessen und darüber hinaus informierten sich bei den 32 Messe-ausstellern und in 21 Fachvorträgen über alle Bereiche der Gründung.

Die Veranstaltung fand 2010 erstmals außerhalb von Darmstadt statt. Dass sie in Höchst so viel Zuspruch fand, überraschte selbst die Organisatoren, das Kompetenznetz Gründungsberatung Darmstadt-Rhein-Main-Neckar und die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH positiv.

Der Eintritt war für Gründer kostenlos, so dass die Veran-staltung auf Sponsoren angewiesen war. Einen großen Teil zum Gelingen hatte die Gemeinde Höchst beigetragen, die die Räumlichkeiten für den Tag der Gründung kostenfrei zur Verfügung stellte. Zudem unterstützten kommunale Mitarbeiter unbürokratisch die Vorbereitungen sowie den Auf- und Abbau der Messe.

Zum Dank hierfür überreichten Gabriele Seubert, Leiterin des Wirtschaftsservices der OREG, und Sebastian Everling, Koordinator des Kompetenznetzes, dem stellvertretenden Bürgermeister Günther Podzimek am 07.07.2010 eine Urkunde, die die Gemeinde Höchst als „Gründerfreundliche Kommune“ auszeichnet.

Die Veranstalter bedankten sich bei den Verantwortlichen und Mitarbeitern der Gemeinde für deren Unterstützung beim Tag der Gründung. Die Beteiligten waren sich einig: Das war nicht die letzte Gründerveranstaltung in Höchst – wir kommen wieder.

17.06.2010

„4. Tag der Gründung“ gut besucht

Auch Höchst i. Odw. als Veranstaltungsort akzeptiert

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Rosemarie Lück, stellv. Landrätin des Kreises Darmstadt-Dieburg (2.v.l), Dietrich Kübler, Landrat des Odenwaldkreises, (3. v.l.) und Günther Podzmiek, Erster Beigeordneter der Gemeinde Höchst (3.v.l.) beim Besuch des Messestandes des Wirtschaftsservice der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbh vertreten durch Alfred Guntschnigg und Gabriele Seubert, Geschäftsbereichs-leiterin des Wirtschaftsservice der OREG, und Rainer Sens von der Wirtschaftsförderung Bergstraße.

Höchst i.Odw.
 Mit der am 11. Juni stattgefunden Messe „Tag der Gründung“ fand das Ausstellungs- und Informationsangbot für Exsistenzgründer erstmals im Odenwaldkreis statt. Die Veranstalter, das Kompetenznetz Gründungsberatung Darmstadt Rhein Main Neckar, verständigten sich wegen der kürzlich stattgefunden und in enger Verbindung stehenden Preisverleihung des Gründerwettbewerbs aus der Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwaldkreis auf diesen Veranstaltungsort. Hier wurden besonders pfiffige Ideen beim Schritt in die Selbstständigkeit durch die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH und die Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH ausgezeichnet. Üblicherweise findet der „Tag der Gründung“ in Darmstadt statt.

Die Messe für Existenzgründer wurde von einem informativen Begleitprogramm mit Fachvorträgen zu den Themen Marketing, Finanzierung und Förderung sowie Grundlagen der Gründung begleitet. Aber auch Zeit für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch wurde eingeräumt. Neben den Fachvorträgen bestand die Möglichkeit, mit ausgewiesenen Experten ins Gespräch zu kommen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist eine objektive Entscheidungsfindung für oder gegen den Schritt in die Selbstständigkeit unerlässlich. Unterstützt wurde die Messe von der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, den Existenz-gründungsstellen der Hochschulen, der Bundesagentur für Arbeit, der Wirtschaftsförderungen der Kreise und Kommunen, der Finanzinstitute und Förderstellen des Bund und des Landes sowie durch Gründungsberater.

Die Existenzgründer fanden umfassende und koordinierte Beratungs- und Serviceleistungen sowie eine Vielzahl von Kontakten. Diese Informations- und Beratungsquellen waren für die Interessierten innerhalb kurzer Zeit und ohne großen Aufwand erreichbar, was auch die rund 800 Messebesucher zu schätzen wussten. Ein weiterer Anreiz bot der freie Eintritt zu den Fachvorträgen und zur Messe. Auch der Landrat des Odenwaldkreises, Dietrich Kübler, die stellvertretende Landrätin des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Rosemarie Lück und der erste Beigeordnete der Gemeinde Höchst, Günther Podzmiek, waren unter den Messebesuchern zu finden und erkundigten sich über die vielfältigen Angebote der Messeaussteller bei einem Rundgang.

Ausgerichtet wurde die Messe vom Kompetenznetz Gründungsberatung Darmstadt Rhein Main Neckar mit Unterstützung der Sparkasse Odenwaldkreis, der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH, der Gemeinde Höchst, der Volksbank Odenwald eG, der R+V-Versicherungen, der Succeed GmbH und Alexandra Kroner.

Ansprechpartner für Existenzgründer im Odenwald ist:

Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH
Gabriele Seubert
Marktplatz 1
64711 Erbach

Tel.: 06062 9433-62
Fax: 06062 9433-66
E-Mail: seubert@oreg.de


09.06.2010


Preisverleihung des Gründerwettbewerbs Bergstraße-Odenwald am 08.06.2010


Gewinner der ersten Runde des Businessplan-Wettbewerbs in Reichelsheim ausgezeichnet

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Feierliche Preisverleihung: Moderatorin Petra Pfeifer vom Hessischen Rundfunk, 1. Preisträger Frank Petermann aus Erbach, Carl-Christian Beckmann von der Wirtschaftsregion Bergstraße/Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH und OREG-Geschäftsführer Jürgen Walther (v.l.n.r)

Reichelsheim. Im September fiel der Startschuss der Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald in Heppenheim,
und nun feierten die Initiatoren, die Odenwald Regional-gesellschaft (OREG) mbH und die Wirtschaftsregion Bergstraße/Wirtschafts-förderung Bergstraße GmbH (WFB)
die Preisverleihung der ersten Runde des Businessplan-Wettbewerbs in Reichelsheim.

Nach dem Entscheid der Jury, in der namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft vertreten sind, belegen im Odenwaldkreis Frank Petermann aus Erbach, Michael Walter aus Reichelsheim und Rainer Kurleto aus Michelstadt die ersten drei Plätze. Der Kreis Bergstraße vergab seine ersten drei Plätze getrennt. „Insgesamt wurden 12 Wettbewerbsbeiträge in die Juryauswahl genommen, was unsere Erwartungen sogar übertroffen hat, erläuterte Jürgen Walther, Geschäftsführer der OREG. „Insgesamt 18.500 Euro bekommen die Gewinner aus der ersten Runde für ihre pfiffigen und zukunftsweisenden Gründungsideen“, fügt WFB-Geschäftsführer Dr. Carl-Christian Beckmann hinzu. Wie die Auftaktveranstaltung bietet auch die Preisverleihung nicht nur Informationen über die Gründungs-offensive Bergstraße-Odenwald, sondern ebenso reichlich Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und die Möglichkeit, wichtige Kontakte zu knüpfen. Denn die umfangreiche Gästeliste umfasste neben rund 60 Gründerinnen und Gründern auch bedeutende Unternehmer und Persönlichkeiten aus dem Kreis Bergstraße und dem Odenwaldkreis sowie aus den Institutionen der Metropolregionen Rhein-Neckar und Rhein-Main.

Die Gäste begrüßen Detlev Blitz, Erster Kreis Beigeordneter des Odenwaldkreises, und Thomas Metz, Erster Kreis-beigeordneter des Kreises Bergstraße. Die Hauptrede sprach Johannes Baron, Regierungspräsident des Regierungs-präsidiums Darmstadt. Dr. Beckmann und Walther übernahmen die Preisübergabe. Mit der Entscheidung über die Preisträger beginnt gleichzeitig die zweite Runde im Gründerwettbewerb, bei der erneut alle Existenzgründer aus dem Kreis Bergstraße sowie dem Odenwaldkreis aufgerufen sind, sich mit ihren Erfolg versprechenden Geschäftsideen an der Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald zu beteiligen. Sonderpreise werden diesmal für „Gründung im Handwerk“ sowie für „Service/Qualität/Dienstleistung“ vergeben.

   

04.06.2010

Macher des Jahres 2009/2010


Acht Unternehmen aus dem Odenwaldkreis erfahren Würdigung für besondere unternehmerische Leistungen
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V.l.n.r.: Landrat Dietrich Kübler, Herr Hanst (Sparkasse Odenwaldkreis) Staatssekretär Steffen Saebisch, Rainer Eckert von der Volksbank Odenwald, Andrea Fritz , Firma Möbel und Raum, Stefan Scharmann von der Jacob Maul GmbH, Gabriele Seubert von der OREG, Till Alvermann, Odenwald-Früchte GmbH, Irmtraut Germann, German GmbH, Daniel Graulich vom Edeka Aktivmarkt, Werner Germann, Germann GmbH, Ralf Beisel und Thomas Reeg von der Firma Möbel und Raum.

Erbach. Am Montag, den 31.05.2010 war es wieder soweit. Rund 80 Gäste aus dem Odenwälder Wirtschaftsleben und der regionalen Politik fanden sich im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach ein, um die Auszeichnung der Macher 2009/2010 mit zu erleben. So konnte Landrat Dietrich Kübler die Ehrengäste Staatssekretär Steffen Saebisch, Rüdiger Holschuh (Vorsitzender des Kreistags), Horst Schnur Landrat a.D., Herrn Heckwolf, Bundesagentur für Arbeit, Regional-direktion Südhessen in Vertretung für Birgit Förster, die Mitglieder des Wirtschaftsbeirats und Jürgen Walther als neuer Vorsitzender der IVO (Industrie-vereinigung Odenwald e.V.) auf das Herzlichste begrüßen.

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04.06.2010

Mit Energieeffizienz zur
Gewinnsteigerung und CO2-Einsparung


Auftaktveranstaltung des ersten Energieeffizienz-Netzwerks Südhessens am 01.06.2010

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Erbach. Energieeffizienz bedeutet Gewinnsteigerung und Energieoptimierung – zu dieser Erkenntnis sind mittlerweile viele Unternehmer aus den unterschiedlichsten Branchen gekommen. Aus diesen Gründen haben sich elf namhafte Unternehmen der Region zum ersten Energieeffizienz-Netzwerk Südhessen (EEN) zusammengeschlossen. Das Netzwerk wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Das Ziel des Netzwerkes ist die Ausarbeitung eines individuellen Energieoptimierungskonzeptes für alle teilnehmenden Betriebe.

Die Grußworte zur Auftaktveranstaltung übernahm Landrat Dietrich Kübler, der sich über die Erkenntnis, dass es immer noch Möglichkeiten zur Energieoptimierung gibt, besonders freut, zumal die Akteure im Odenwaldkreis auf diesem Gebiet schon sehr aktiv sind, wie zum Beispiel mit dem CLEO-Netzwerk (CLEO - Das Kompetenznetz für neue Energie!) oder der Gründung der Energiegenossenschaft Odenwald eG.

Ein Team, bestehend aus der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH vertreten durch Gabriele Seubert, Quint sdi GmbH vertreten durch Matthias Volk, Arqum GmbH vertreten durch Carmen Kolonko und der HEAG Südhessische Energie AG vertreten durch Zijad Lemes koordinieren das EEN und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Unterstützt wird das Quartett von der Wirtschaftsregion Bergstraße/Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH. Der Vorteil dieses Netzwerkes ist die bereits positiv erprobte und klare Struktur, die wissenschaftliche Unterstützung des renommierten Frauenhofer Instituts, die zielstrebigen Umsetzungsmöglichkeiten der Maßnahmen und die finanzielle Förderung. Die Projektdauer ist bis Ende Juni 2013 festgelegt. In dieser Zeit gilt es, die spezifischen Zielvereinbarungen mit den elf Unternehmen umzusetzen. In der ersten Phase geht es darum, eine fachkundige Energieanalyse bei den einzelnen Unternehmen durchzuführen. Daraus resultieren die Zielvereinbarungen und ein Monitoring der Ergebnisse. Besonders interessant für die Teilnehmer ist der Erfahrungsaustausch, der in regelmäßigen Treffen stattfindet.

Die Möglichkeit von Expertenvorträgen zu spezifischer Themen wird ebenso gewährleistet wie eine Hotline für die Netzwerkpartner, bei der sie unkompliziert, fachkundig und schnell bei aktuellen Problemen geholfen bekommen. Aber auch bei formalen Dingen, wie zum Beispiel der Erstellung von Fördermittelanträgen werden die Unternehmen durch den auf diesem Gebiet bereits erfahrenen Geschäftsbereich Wirtschaftsservice der OREG mbH unterstützt. Um von dem Netzwerk partizipieren zu können, muss man Energiekosten über 150.000 Euro pro Jahr nachweisen können, eine schriftliche Willenserklärung zur Einbringung des Engagements unterzeichnen, die aktive Teilnahme am Erfahrungsaustausch bekunden und natürlich einem seriösen Umgang mit allen vertraulichen Daten zustimmen. Ein jährlicher Statusbericht und der Vergleich des Analysejahres mit dem Basisjahr erfolgt unter Kooperation mit der Firma Arqum, der die Moderation des Netzwerkes unterliegt. Bis Ende August können sich noch weitere drei Unternehmen dem Netzwerk anschließen.
Somit erhält die Region Unterstützung bei ihrem Ziel der CO2-Reduktion und beteiligt sich aktiv an der Verbesserung des globalen Klimawandels. Umwelttechnologien werden zu einem der wichtigsten Zukunftsmärkte des 21. Jahrhunderts und die Verknappung der fossilen Ressourcen auf unserer Erde sind die großen Herausforderungen dieses Jahrhunderts.

Deutschland und das Land Hessen haben sich das ehrgeizige Ziele gesetzt den Verbrauch endlicher Rohstoffe und die hohe Abhängigkeit von Importen, die mit den fossilen Rohstoffen verbunden ist, zu reduzieren. Hierfür soll zum einen der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch bis zum Jahr 2050 von derzeit ca. 8 Prozent auf 50% erhöht und zum anderen sollen die eingesetzten Energien effizienter genutzt werden, womit die Bildung dieses Netzwerkes ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist.

Informationen:

Odenwald-Regional-Gesellschaft
(OREG) mbH
Gabriele Seubert
Marktplatz 1
64711 Erbach
Tel.: 06062 9433-62
E-Mail: seubert@oreg.de






27.05.2010

Weiterbildung für Mitarbeiter gefragt

Impulsveranstaltung für Mitgliedsbetriebe des Gewerbevereins Reichelsheim

Reichelsheim. Am 27. April fand in der Reichenberghalle in Reichelsheim im Rahmen der Qualifizierungsoffensive Hessen im Odenwaldkreis ein Impulsreferat statt, das sich speziell an Inhaber und Führungskräfte im Einzelhandel aus Reichelsheim richtete. Veranstalter war der Geschäftsbereich „Wirtschaftsservice“ der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH in Kooperation mit dem Gewerbeverein Reichelsheim.

Die Erwartungen der Teilnehmer(innen) der Veranstaltung wurden nach deren eingefangener Meinung zum überwiegenden Teil erfüllt. Nach einer vorausgegangenen Veranstaltung im Dezember 2009 trafen sich wieder 16 Inhaber(innen) aus dem Gewerbeverein Reichelsheim, um nun konkrete Vereinbarungen bezüglich der eigenen und der Weiterbildung der Mitarbeiterinnen in ihren Firmen zu treffen. Unter der Moderation von Referentin Daniela Mann wurden
aus einer im Dezember 2009 erarbeiteten Themen-Zusammenstellung nun für Mitarbeiter der Reichelsheimer Betriebe zwei Schwerpunktthemen für eine entsprechende Weiterbildungsmaßnahme festgelegt:

„Identifikation mit dem Unternehmen“ und „Beschwerden als Chance (Umgang mit Konflikten)“.

Aus dieser Veranstaltung heraus entwickelte sich der Plan, diese Themen durch eine Schulungsmaßnahme für Mitarbeiter(innen), die modular an drei halben Tagen stattfinden soll, weiterzuentwickeln. Diese soll für die Beschäftigten in Handels- und Dienstleistungsbetrieben auf
der Basis theoretischer Grundlagen und praktischer betrieblicher Situationen von einer kompetenten Trainerin angeleitet werden.

Teilnehmen können weitestgehend alle Angestellten einschl. Teilzeitkräfte auf Minijob-Basis aus oben genannten Betrieben. Die Einzelheiten werden noch bekannt gegeben. Die Teilnahme kann im Rahmen der Qualifizierungsoffensive Hessen mittels eines Qualifizierungsschecks gefördert werden. Die Förderhöhe beträgt 50 % der Seminarkosten bis max. 500,00 Euro pro Person und Kalenderjahr. 

Im Rahmen weiterer Netzwerktreffen in Reichelsheim im laufenden Jahr werden die Inhaber(innen) noch die Themen Kundengewinnung, Kundenbindung sowie Selbstbild und Fremdbild aufarbeiten. Ein zusätzliches Anliegen ist dabei eine Rückkopplung der Interessen durch gegenseitigen Austausch von betrieblichen Themen und Informationsaustausch über die Produkte/ Dienstleistungen der Teilnehmer(innen). Die Veranstaltungsreihe wird im Rahmen der Qualifizierungsoffensive Hessen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), des Landes Hessen sowie des Odenwaldkreises gefördert.

Informationen:

Odenwald-Regional-Gesellschaft
(OREG) mbH
Geschäftsbereich Wirtschaftsservice
Ansprechpartner der
Qualifizierungsoffensive
Hans Schlipf
Tel.: 06062 9433 63
Fax: 06062 9433 66
E-Mail: schlipf@oreg.de
Internet: www.oreg.de/qualifizierung



03.05.2010

4. Tag der Gründung –
Freitag, 11. Juni in Höchst

Existenz- und Unternehmensgründung als Chance

Höchst i. Odw. Vom Hausmeister-Service über das Elektrikerhandwerk bis zum High-Tech Spin-Off: Existenz- und Unternehmensgründung ist ein vielseitiges Thema. Es erfordert je nach Branche und Fragestellung eine spezielle Beratung. Um Gründern in ihrem Informations- und Beratungsbedarf zu unterstützen, wurde das Kompetenznetz Gründungsberatung Darmstadt Rhein Main Neckar geschaffen.

Zu diesem Netzwerk haben sich etwa 25 regionale Non-Profit-Institutionen aus dem Bereich der Gründungsförderung zusammengeschlossen. Koordiniert wird das Kompetenznetz seit 2004 von Sebastian Everling vom Career Center der Hochschule Darmstadt. Everling: „Hauptziel unseres Netz-werks ist es, Gründern umfassende und koordinierte Beratungs- und Serviceleistungen sowie eine Vielzahl von Kontakten anzubieten. Dies erspart Gründern viel Zeit und Aufwand und hilft, Fehler bei der Gründung zu vermeiden.“
Zu den gemeinsamen Aktivitäten des Kompetenznetzes zählt die Gründermesse „Tag der Gründung“. Nach drei zurück-liegenden Veranstaltungen in Darmstadt wird der Tag der Gründung am Freitag, dem 11. Juni 2010 erstmalig in Höchst
im Odenwald ausgerichtet. Gründungsinteressierte und Jungunternehmer können sich hier kostenlos über alle Fragen und Details der Selbstständigkeit informieren.

In drei Themensträngen bieten Experten 21 Kurzvorträge zu den Grundlagen der Gründung, zu Finanzierung und Förderung sowie zu Marketing. Im Strang „Grundlagen“ werden das Finden einer geeigneten Geschäfts-idee, die Erstellung
von Businessplänen und die Risikoabsicherung durch Versicherungen und Rechtsformwahl behandelt. Die „Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten“ werden von Finanzinstituten, den Förderbanken und von der Arbeits-agentur erläutert. Dem wichtigen Thema „Marketing“ sind ebenfalls sieben Vorträge von ausgewiesenen Experten gewidmet. Alle Vorträge bieten auch Raum für Fragen und Diskussion.

Die Messe bietet Gründern und Interessierten die ideale Gelegenheit, auf nur einer Veranstaltung gleich mit vielen Experten aus den verschiedenen Themenbereichen der Gründung in Kontakt zu treten und sich wertvolle Informationen, Kontakte und Beratung zu verschaffen.

Alle gründungsrelevanten Akteure werden da sein: Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Existenzgründungs-stellen der Hochschulen, die Bundesagentur für Arbeit, Wirtschaftsförderungen von Kreisen und Kommunen, Finanzinstitute und Förderstellen und Gründungsberater.
Der diesjährige Tag der Gründung in Höchst ist hervorragend erreichbar mit der Odenwaldbahn, stündlich von Darmstadt über Ober-Ramstadt, Reinheim, Lengfeld. Der Veranstaltungs-ort, das Bürgerhaus Höchst, ist nur fünf Fußminuten vom Bahnhof entfernt. Höchst ist zudem über die B 45 schnell mit dem Pkw erreichbar. Parkplätze befinden sich direkt am Bürgerhaus.

Ort: Bürgerhaus Höchst im Odenwald, Montmelianer Platz 4, Termin: 11.06.2010, 9.30 bis 16.00 Uhr.

Der Eintritt ist frei – ermöglicht durch den Hauptsponsor Sparkasse Odenwaldkreis, und folgenden weitere Sponsoren: Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH, die Stadt Höchst, Volksbank Odenwald eG, R+V-Versicherungen, Succeed und Alexandra Kroner.

Weitere Informationen unter www.tag-der-gruendung.de <<

Kontakte:

Infos zum Tag der Gründung
Dr. Iris Allmendinger
Handwerkskammer Rhein Main
Hindenburgstraße 1
64295 Darmstadt
Tel: 069 97172 – 296
E-Mail: allmendinger@hwk-rhein-main.de
Internet: www.tag-der-gruendung.de

Infos zum Kompetenznetz
Gründungsberatung Darmstadt
Rhein Main Neckar

Sebastian Everling
Hochschule Darmstadt - Career Center
Haardtring 100
64295 Darmstadt
Tel.: 06161 / 16-80 21
Fax: 06151 / 16-80 35
E-Mail: career.center@h-da.de
Internet:www.kompetenznetz-gruendung.de



07.04.2010


Vier Faktoren drehen das Schwungrad
des betrieblichen Erfolgs


Experten sprechen bei Odenwald-Regional-Gesellschaft und Volksbank – „Temp“-Methode und Teamgeist im Blickpunkt


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V.l.n.r.: Achim Kopp, Fa. Kopp GmbH), Jürgen Frey. Fa. Tempus, Kerstin Fess, VOBA Odenwald und Prof. Dr.Jörg Knoblauch,
Fa. Tempus im Rahmen einer Fragerunde mit den Teilnehmer(Innen).


„Machen Sie Ihr Unternehmen fit mit der ,Temp-Methode’: Unter diesem Motto hatten die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH und die Volksbank (Voba)
Odenwald eG Unternehmenskunden zu einer abendlichen Informationsveranstaltung nach Michelstadt eingeladen. Markus Göbel, Mitglied im Voba-Vorstand, begrüßte dazu
mehr als 100 Gäste und freute sich über diese große Resonanz. Sein Dank galt OREG-Geschäftsführer Jürgen Walther für sehr gute Zusammenarbeit.

Professor Dr. Jörg Knoblauch als Geschäftsführer sowie
Jürgen Frey als Vertriebsleiter der Tempus Consulting
(Giengen bei Ulm) rückten ein Schwungrad mit vier betrieblichen Erfolgsfaktoren nach der „TEMP“-Methode
in den Mittelpunkt ihres lebendigen Vortrags. „TEMP“
steht für Teamchef (Führung und Bewertung des eigenen Unternehmens), Erwartungen (der Kunden und Geschäftspartner), Mitarbeiter (sowie Technik) und Prozesse.
Bei den Erwartungen der Kunden müsse das Ziel des Unternehmens lauten: „Begeistern Sie ihre Kunden nicht
nur, verblüffen Sie diese“. Der Kunde bestimme, ob das Unternehmen langfristig am Markt eine Daseinsberechtigung hat oder nicht. Deshalb müsse stetige  Kundenzufriedenheit
für den Betrieb zur obersten Leitlinie werden. Der
Teamchef sollte sein eigenes Unternehmen bewerten und
es zielgerichtet führen. Der Unternehmer prägt und leitet ein Team – etwa vergleichbar mit dem Leistungssport.
Gemeinsam mit dem Team richtet er das Unternehmen auf langfristige Ziele und den Erfolg aus.

Das Thema Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfasste unter anderem das Gewinnen motivierter und eigenverantwortlich arbeitender Kräfte - besonders wichtig, um die ständig wachsenden Wünsche der Kunden erfüllen zu können. Jede Firma brauche Mitarbeiter, die diesen Wünschen und Ansprüchen mit hoher Qualifikation und vor allem flexibel begegnen. Prozesse – sie müssten möglichst fehlerfrei verlaufen, kostengünstig und ohne Verzögerungen. Ob Deckungsbeiträge erwirtschaftet werden können, hängt entscheidend von der Qualität der betrieblichen Abläufe ab – dies machten die Berater in ihrem Vortrag deutlich.

Achim Kopp (Kopp Schleiftechnik, Lindenfels) als Vertreter eines „Best-Practice“-Unternehmens war seitens der Veranstalter als Ko-Referent zum Abend-Thema gewonnen worden. Er hatte sich schon vor rund zehn Jahren der „TEMP“-Methode zugewandt. Den Hintergrund für seine Entscheidung bildete damals die Erkenntnis: „Als wir unser Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen“. Heute folgt Kopp dem Leitsatz: „Sorge dafür, dass im Unternehmen positive Energie herrscht. Das ist viel wichtiger, als im Tagesgeschäft mitzuwirken.“ Das Hauptaugenmerk müsse auf der Weiterentwicklung der Mitarbeiter-Fähigkeiten liegen mit der Maßgabe, dass ihr Arbeitgeber Kunde ist und nicht Chef. Für die Mitarbeiter-Entwicklung müssten als selbstverständliche Elemente regelmäßige Wertschätzung sowie das Erkennen ihrer Bedürfnisse und Wünsche gehören.

Der Unternehmer solle bestrebt sein, seinen Beschäftigten „höherwertige“ Aufgaben zu übertragen und sie so weit wie möglich sozusagen zum Mit-Unternehmer zu profilieren. Das Übertragen besonderer Verantwortung fördere die Identifikation mit dem Betrieb und die Arbeitszufriedenheit.
Ein transparentes Informationssystem begünstige ein angenehmes Arbeitsklima. Eigenständige Organisation solle
an die Stelle des Überwachens der Mitarbeitertätigkeit treten. Achim Kopps stetiges Vorankommen beruht auch darauf, dass seine Belegschaft nach einem festgelegten Schlüssel regelmäßig am Erfolg des Unternehmens beteiligt wird. Durch den Einsatz modernster Technik behauptet sich die Firma auf dem Markt. Begleitender Schritt: Eine gesundheitsfreundliche Raumgestaltung führte zu einer Atmosphäre, in der die Mitarbeiter sich wohlfühlen. Innerhalb von acht Jahren verzeichnete Kopp keine Mitarbeiterfluktuation mehr – auch ein Grund dafür, dass ihm 2008 der „Temp Award“ verliehen wurde. Ein Jahr später gab’s auch noch den „Bester-Kunden“-Award.

Fred Schweikert (Bereichsleiter Firmenkunden der Volksbank) moderierte abschließend eine Publikumsrunde, in der Achim Kopps Erfahrungen hinterfragt wurden. Interessante Erkenntnis: Der Einsatz für und das Vertrauen auf die Mitarbeiter haben sich gelohnt. Bester Beweis dafür, so der Unternehmer, sei die Tatsache, dass er den Wiedereinstieg nach der Rückkehr vom Jahresurlaub an gut einem Tag schafft. Bevor er sich der  ganzheitlichen Unternehmens-entwicklung zugewandt hatte, waren dafür „mindestens zwei Wochen“ erforderlich.

12.03.2010

Ein Schlepper für
das Freilandmueseum Keilvelterhof


Museumsstraße Odenwald-Bergstraße erhält Unterstützung von Odenwälder Entsorgungsunternehmen

Dank der Unterstützung durch die Firma Reso, Michelstadt, kann auf dem Keilvelterhof in Reichelsheim/Unter-Ostern künftig ein Schlepper für im Freigelände anfallende größere Arbeiten eingesetzt werden. Reso-Geschäftsführer Ralf Mai stellte dem Verein Museumsstraße Odenwald-Bergstraße einen gebrauchten Deutz als Dauerleihgabe für das Freilandmuseum zur Verfügung. Darüber hinaus übernahm er die Kosten für die Anschaffung eines neuen Schlepper-Reifens. Über diese unternehmerische Initiative freuten sich bei einem Ortstermin anlässlich der offiziellen Fahrzeug-Übergabe zusammen mit Familie Mai auch Landrat Dietrich Kübler als Vorsitzender des Vereins und der stellvertretende Vorsitzende, Reichelsheims Bürgermeister Stefan Lopinsky, sowie der Geschäftsführer der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) Jürgen Walther. Deren Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung (Gabriele Seubert) ist mit der Geschäftsbesorgung des Keilvelterhofes betraut.
Für die weiteren Planungen dort ist der Einsatz des Traktors von großem Nutzen. Die Anschaffung eines neuen Schleppers hätte die finanziellen Möglichkeiten des Vereins bei weitem überschritten. Auch die auf dem Hof stattfindenden Berufsorientierungsprogramme für Jugendliche und ältere Langzeitarbeitslose profitieren vom großen Gefährt: Unter fachkundiger Anleitung eines Teilnehmers aus dem Berufsorientierungsprogramm, der über die Qualifikation eines Kfz-Mechanikermeisters verfügt, nahmen einige Jugendliche bereits Reparaturen zum Erhalt des „rüstigen“ Traktor-Seniors vor.

Wer sich ein Bild von den Fortschritten auf dem Museumshof machen will, hat dazu bereits beim Ostermarkt am Sonntag (28.) Gelegenheit. Das Freilandmuseum hat weitere Sonderveranstaltungen für dieses Jahr wie folgt geplant: Handwerkermarkt mit Traktortreffen und Dreschfest am 15. August, Latwergerühren am 19. September sowie Keltern und Krautschneiden am 10. Oktober. Beginn ist jeweils um 11.00 Uhr.


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Im Freilandmuseum Keilvelterhof wird seit einigen Wochen ein generalüberholter Schlepper für Arbeitseinsätze genutzt, den das Michelstädter Entsorgungsunternehmen Reso zur Verfügung gestellt hat. Bei einem Ortstermin zur Vorstellung des Gefährts freuten sich gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vereins Museumsstraße Odenwald-Bergstraße, Landrat Dietrich Kübler, auch der zweite Vorsitzende und Bürgermeister von Reichelsheim Stefan Lopinsky und der Geschäftsführer der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) Jürgen Walther (dritter und vierter von links). Mit von der Partie waren auch Marion und Ralf Mai von der Firma Reso (links außen) sowie (von rechts) der Hauptabteilungsleiter der Kreisverwaltung Oliver Kumpf und Gabriele Seubert (OREG-Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung) sowie die Mitarbeiter des Berufsorientierungsprogramms auf dem Keilvelterhof Michael Bissoir und Thomas Greuner (verdeckt, im Schlepper).

12.03.2010

Strahlemann erhält Zusage für neues
JOBSTARTER-Projekt bis 2013

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Helge Braun
übergibt Fördermittelbescheid

Erfolgreiche Begleitung von Jugendlichen in die Berufsausbildung


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Das Foto zeigt den Vorstandsvorsitzenden der Strahlemann-Stiftung, Franz-Josef Fischer (links) und Staatsekretär
Dr. Helge Braun bei der Übergabe des Förderbescheids.


Seit dem Freitag, den 12. März 2010 ist es offiziell: Die heimische Strahlemann-Initiative nahm erfolgreich an der Ausschreibung der 5. Förderrunde des Bundesprojektes „JOBSTARTER“ teil. Das neue Förderprojekt wird bis März 2013 laufen. Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Helge Braun, überreichte am Freitag im Rahmen einer Feierstunde in der Alten Sparkasse Heppenheim den Förderbescheid an die Strahlemann-Vertreter. Die weitere Gesamtförderung des beispielhaften Projektes beläuft sich auf exakt 439.592 Euro.

Die neue JOBSTARTER-Förderung gilt dem Strahlemann-Projekt „Talent2Go“. Ziel ist es, in der Projektlaufzeit bis März 2013 80 zusätzliche Ausbildungsplätze in den Branchen/Bereichen mit Fachkräftemangel in der Region Südhessen, Bergstrasse und Odenwald, zu schaffen und zwar im Handwerk, im gewerblich-technischen Bereich, in der Gastronomie und der Branche der Erneuerbaren Energie. Bei der Besetzung der Ausbildungs-plätze fokussiert das Projekt vor allem auf junge Frauen, deren Potenziale auch für Berufe erschlossen werden, die bislang als frauenuntypisch gelten.
 
Mit Hilfe des Online-Talentchecks „Talent2Go“, das von Strahlemann selbst entwickelt und betrieben wird, können ab der 8. Klasse Talente für gewerblich-technische Berufe identifiziert werden. Betriebe in den genannten Branchen sollen gezielt durch Ausbildungslotsen aufgesucht werden, um vor Ort Profile der zu besetzenden Ausbildungsstellen aufzunehmen.

Im derzeitigen Förderprojekt, das noch bis 15. September 2010 läuft, konnte Strahlemann mit messbaren Erfolgen überzeugen: Alleim im vergangenen Jahr ist es gelungen, rund 50 zusätzliche Ausbildungsplätze zu akquirieren und zu besetzen. Davon waren zwei Drittel so genannte Altbewerber, also Jugendliche, die seit einem Jahr und länger einen Ausbildungsplatz suchen.

Ergänzend zum Verein Strahlemann e.V. wurde im August 2008 die Strahlemann-Stiftung von insgesamt 51 Gründungsstiftern gegründet. Heute zählt die Stiftung bereits 58 Stifter, darunter als offiziellen Botschafter auch den Bundesliga-Torwart Timo Hildebrand (TSG Hoffenheim).


11.03.2010

Beerfelder Betriebe finden zu einem Netzwerk zusammen

Impulsveranstaltung mit Unternehmensvertretern weckt großes Interesse – Lebendiges Referat der Reinheimer Expertin Monika Kilb

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Betrieblicher Blickpunkt Kundengewinnung, so ließ sich die Impulsveranstaltung skizzieren, bei der Monika Kilb aus Reinheim, Expertin für Coaching und Kommunikation, in Beerfelden mit dort angesiedelten Unternehmen die Voraussetzungen für erfolgreiche Kundenbetreuung erörterte.

Auf Einladung der Stadt Beerfelden und der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH kamen kürzlich rund
20 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Stadt Beerfelden im dortigen Bürgerhaus zusammen. Bürgermeister Gottfried Görig begrüßte sie und zeigte sich sehr zufrieden über den beachtlichen Zuspruch aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Dienstleistungen und Handel. Geweckt hatte dieses Interesse die Impulsveranstaltung unter dem Titel „Die Kunden, deren Erwartungen wird übertreffen, kommen wieder“. Referentin Monika Kilb (Reinheim) hatte dafür mit Lothar Beck von der Firma BBK GmbH, dem Bürgermeister und dem Qualifizierungs-beauftragten Hans Schlipf (OREG - Geschäftsbereich Wirtschaftsservice) die inhaltliche Gestaltung des Informationstreffens gezielt vorbereitet.

Als Diplom-Ingenieurin (Fachgebiet Fertigungstechnik) verfügt die Fachfrau für Kommunikation und Kooperation über vieljährige Erfahrungen unter anderem in der
Industrie und im Handel, wo sie als Führungskraft wirkte. Zusatzausbildungen in den Bereichen Training und
Business-Coaching für interne und externe Kommunikation, Führungskräfteentwicklung und Vertrieb runden ihre Kompetenzen ab. In ihrem lebendigen Vortrag bezog
sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv mit in die Aufgabe ein, die Voraussetzungen für Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit herauszufinden.
Sie traf dabei auf rege Beteiligung.

Als wesentliche Erkenntnis hielt Kilb fest: „Kundenzu-friedenheit entsteht aus dem subjektiv empfundenen Nutzen, den der Kunde erwartet. Der kommunikative Umgang mit Reklamationen sollte immer eine positive Betrachtung einschließen, das heißt, das kritische Anliegen des Kunden sollte stets in eine Empfehlung umgewandelt werden“. Insofern sollte der Kunde sozusagen als Unternehmensberater und Ideengeber soviel Wert-
schätzung erfahren, dass er sich als Stammkunde
gewinnen lässt.

Der zweiten Teil der Veranstaltung war der Absicht gewidmet, ein lokales Netzwerk zu schaffen. Monika Kilb entwickelte anhand der Wünsche und Interessen der Unternehmens-vertreter ein Leitbild für eine solche Einrichtung auf lokaler Ebene wie sie unter Mitwirkung aktiver Unternehmerinnen und Unternehmer in Beerfelden entstehen kann. Die ersten Ziele umfassen einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer, gegenseitige Firmenbesuche, das Sammeln von Ideen für gemeinsame betriebsbezogene Aktionen sowie die Entwicklung, das Zusammenführen  und Umsetzen von Maßnahmen zur Weiterbildung.

Im Mittelpunkt der Zusammenkünfte soll jeweils unter fachlicher Moderation ein Kernthema stehen, das für alle Beteiligten im betrieblichen Alltag Bedeutung hat.
Vereinbart wurde, sich bis auf weiteres vierteljährlich zu treffen, wenn möglich im Wechsel bei Partnern aus dem Netzwerk. Auf Wunsch der beteiligten Betriebe und der
Stadt Beerfelden wird OREG-Qualifizierungsbeauftragter Hans Schlipf das Netzwerk organisatorisch betreuen und
als Berater in allen Fragen betrieblicher Weiterbildung zur Verfügung stehen.

Der Termin für die nächste Zusammenkunft steht bereits fest; sie wird am Mittwoch, 09. Juni 2010, 20:00Uhr bei der Firma BBK GmbH stattfinden.

Die Veranstaltung wurde gefördert aus Mitteln des Landes Hessen und der Europäischen Union sowie des Odenwald-kreises .


Balance zwischen Ökonomie
und Ökologie in der Praxis


ÖKOPROFIT-Betriebe wurden ausgezeichnet



Übergabe der Auszeichungsurkunde „ÖKOPROFIT-Betrieb“ durch Herrn Landrat Dietrich Kübler an Erich Rebscher, Provie Kunststofftechnik GmbH, Michelstadt.

Auch Dr. Petra Sollinger, Unipo GmbH, Michelstadt, freut sich über Ihre Auszeichnung zum ÖKOPROFIT-Betrieb, die ihr von Landrat Dietrich Kübler überreicht wurde.

Am 24.02.2010 fand im Kreishaus des Landkreises Darm-stadt-Dieburg die Abschlussveranstaltung der Einsteige-rrunde ÖKOPROFIT-Südhessen statt, an der auch zwei Unternehmen aus dem Odenwaldkreis beteiligt waren. Landrat Klaus Peter Schellhaas unterstrich zur Begrüßung der rund 60 Gäste die wirtschaftliche Stärke der Region, die auf dem guten Miteinander von Wirtschaft, Verwaltung und Politik basiert. „Wir müssen uns gemeinsam den globalen Herausforderungen stellen, zu denen die Bewältigung der Finanzkrise ebenso zählt wie die demografische Entwicklung und der Klimawandel“, betonte der Landrat. „Mit dem Projekt ÖKOPROFIT ist erneut eine erfolgreiche Kooperation in der Region gelungen. Die beteiligten Unternehmen haben unter Beweis gestellt, dass ökologisches Handeln nicht nur bares Geld spart, sondern auch Wettbewerbsvorteile bringt“, so Landrat Schellhaas.

Neben Landrat Dietrich Kübler waren auch Thomas Will, Erster Kreisbeigeordneter und designierter Landrat des Kreises Groß-Gerau, Kurt Knapp, Kreisbeigeordneter des Kreises Bergstraße, und Michael Kolmer, verantwortlich für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung in Darmstadt, für die beteiligten Gebietskörperschaften der Einladung von Landrat Schellhaas gefolgt. Auch Vertreter der jeweiligen Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie aus Wirtschaft und Verwaltung zählten zu den Gästen. Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung der teilnehmenden Unternehmen als „ÖKOPROFIT Betrieb 2009/2010“. Ausgezeichnet wurden dabei neben sieben anderen Unternehmen aus der Region Südhessen die beiden Michelstädter Unternehmen ProVie Kunststoff GmbH und die Unipo GmbH.

Die Kooperation der südhessischen Kreise und der Wissenschaftsstadt Darmstadt hatte es den Unternehmen aus der Region ermöglicht, an dem Umweltberatungs-programm ÖKOPROFIT teilzunehmen. Ziel des einjährigen Projektes war es, die Umwelt zu entlasten und gleichzeitig Kosten zu sparen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
neun Betriebe hatten gemeinsam mit der Projektleitung Maßnahmen entwickelt, mit denen Ressourcen effizienter, kostensparender und umweltschonender eingesetzt werden können. Fassaden wurden saniert, Decken isoliert, Foto-voltaikanlagen installiert, Anlagen wurden energetisch optimiert, Beleuchtungskonzepte überarbeitet, Abfall-wirtschaft verbessert und Wasserverbrauch reduziert. Unabhängig von der Größe oder Branche konnten alle Teilnehmer Einsparungserfolge realisieren. Insgesamt wurden in allen Betrieben Kosten in Höhe von über
118.000 Euro eingespart. Gleichzeitig wurde der jährliche Energieverbrauch um gut 310.000 Kilowattstunden verringert und der damit verbundene CO2-Ausstoß um
über 283.000 Tonnen reduziert. Nicht zuletzt wurden mit Maßnahmen im Bereich Wasser und Abwasser rund 190.000 Liter Wasser gespart. Die detaillierten Ergebnisse von ÖKOPROFIT-Südhessen kann man in einer Broschüre nachlesen, die über die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) zu beziehen ist. Hier können sich Unternehmen auch zu weiteren Energie-Effizienzprojekten in der Region informieren.

Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH
Wirtschaftsservice
Marktplatz 1, 64711 Erbach
Telefon: 06062/94 33 62
Email: seubert@oreg.de


Stoffe trennen, Werte gewinnen oder: Umweltschutz in der Praxis

Berufliches Schulzentrum nutzt Sammelsystem für leere Druckerpatronen – Weitere Institutionen sollen folgen

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Die Freude über eine die Umwelt schonende Maßnahme steht ihnen ins Gesicht geschrieben: Peter Schug (rechts), Leiter des Beruflichen Schulzentrums Odenwaldkreis sowie (weiter nach links) Jürgen Walther, Geschäftsführer der Odenwald-Regional-Gesellschaft, Integra-Geschäftsführer Detlev Blitz und dem Leiter der Schulverwaltung des Odenwaldkreises Oliver Grobeis, dem Vertreter der Firma Leergutdepot Rene Penzel und Rainer Hotz vom gleichnamigen Kommunikations- und Datenservice-Unternehmen in Bad König.


Kräfte bündeln, so lautet die Devise – wie oft ist dieser Satz in der Welt der modernen Kommunikationstechnologie zu lesen oder zu vernehmen. Der Odenwaldkreis geht hier gern mit gutem Beispiel voran und setzt dieses Gebot um, wo immer die Chance dazu gegeben ist. Praktisches Beispiel gefällig: Umweltschutz. Die gebündelten Kräfte: Der Odenwaldkreis
als Schulträger, die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG), das Bad Königer Unternehmen Hotz Kommunikations- und Datenservice als Ideengeber und -träger und die das Equipment stellende Firma Leergutdepot aus Mühlheim im Kreis Offenbach.

Den Ausgangspunkt fürs aktuelle Handeln bildet dieses Basiswissen: Im Jahr 2008 wurden in Europa insgesamt  428 Millionen Tintenpatronen, 84 Millionen monochrome und 22 Millionen farbige Tonerkartuschen durch einzelne Hersteller verkauft. Deutschland ist der größte Absatzmarkt in Europa mit einem Anteil von mehr als 25 Prozent. Dies entspricht 107 Millionen Tintenpatronen, 21 Millionen monochromen und 5,5 Millionen farbigen Tonerkartuschen pro Jahr.

Die deutsche Gesetzgebung verlangt im Allgemeinen wie im Besonderen zur Schonung natürlicher Ressourcen die Kreislaufwirtschaft zu fördern und die umweltverträgliche Beseitigung von Abfällen sicherzustellen. Genau darauf lenken die Initiatoren einer individuellen, aber wirkungsvollen Umweltschutz-Aktion ihr Augenmerk: Zur Entlastung der Umwelt entsorgen sie Tintenpatronen und Tonerkartuschen. Wie? Ja, eben: nach Kräften gebündelt.

Die von dem Bad Königer Unternehmen Hotz Kommunikations- und Datenservice in Verbindung mit ihrem Partnerunternehmen Leergutdepot aufgegriffene Idee wurde von Geschäftsführer Rainer Hotz dem Geschäftsbereich Wirtschaftsservice der OREG vorgestellt. Deren Geschäftsführer Jürgen Walther und Bereichsleiterin Gabriele Seubert waren sofort davon angetan und unterstützten das Vorhaben in den zurückliegenden Wochen. Abgerundet wurde das Ganze durch die Zusage von Integra-Geschäftsführer Detlev Blitz: Die Integra üernimmt für dieses Umwelt-Projekt die Logistik, sprich das Einsammeln der vollen Behälter.

Als erste Kommune hat bereits die Stadt Bad König mit Bürgermeister Uwe Veith zugesagt, im Rathaus künftig eine Sammelbox zu platzieren. Der Prototyp des Sammelbehälters ging jetzt an das Berufliche Schulzentrum Odenwaldkreis (BSO) in Michelstadt. Viele weitere Boxen, vor allem an Schulen, aber auch in den Rathäusern für die Bürger im Kreisgebiet sollen folgen. Dies bestätigten bei einem Ortstermin am BSO in Michelstadt Integra-Geschäftsführer Blitz und der Leiter der Schulverwaltung des Odenwaldkreises Oliver Grobeis, als Rainer Hotz für das gleichnamige Unternehmen und Rene Penzel von der Firma Leergutdepot einen Sammelbehälter,
der kostenlos zur Verfügung steht, an Schulleiter Peter Schug übergaben.

Die Firmen Hotz und Leergutdepot führen die leeren Druckerpatronen einer fachgerechten Entsorgung zu, legen den Schwerpunkt dabei aber auf Rohstoff-Sicherung durch Trennung der Bestandteile und Wiederverwendung. Wie Rene Penzel erläuterte, ist erstes Ziel seiner Firma nicht die Entsorgung gebrauchter Tonerkartuschen und Tintenpatronen, sondern die Rückführung wertvoller Rohstoffe an die Recycling-Industrie zur Wiederaufbereitung. Er versicherte: „Alle von
uns angenommenen leeren Toner und Tinten werden wieder-verwendet“. Angestrebt wird, an den Odenwälder Schulen
50 bis 70 der bunten Sammelbehälter aufzustellen und allenthalben Schulsekretärinnen sowie Hausmeister für die Aktion zu sensibilisieren und als aktive Mitstreiter zu gewinnnen.

Die weiterführende Vermittlerrolle im Odenwaldkreis obliegt der Bad Königer Firma Hotz Kommunikations- und Datenservice. Geschäftsführer Rainer Hotz nahm im Beruflichen Schulzentrum etliche Anregungen der Start-Beteiligten mit, zum Beispiel jene, an den größeren Bildungseinrichtungen jeweils direkte Ansprechpartner mit dem konstruktiven Entsorgungsangebot vertraut zu machen – damit die Bündelung der Kräfte beispielhaft weitergeführt werden kann.

Interessierte finden weitere Informationen im Internet unter www.druckerpatrone-ade.de sowie – montags bis freitags von 08.00 bis 18.00 Uhr - über die eigens eingerichtete Service-Line 0180 5009985.


Wie das Leben nach der Schule aussehen könnte

Ausbildung: Bei Berufsinformationstagen an vier Bildungseinrichtungen kommen Jugendliche und Firmen in Kontakt

VON MANFRED GIEBENHAIN


ERBACH. Heidi Adam sieht es nicht gerne, wenn Menschen
,,in Schubladen gesteckt werden". Konkret bedeutete dies an diesem Morgen, dass alle Schüler aus den drei Schulformen Haupt- und Realschule sowie Förderklassen ,,nach Neigungen und Interesse" selbst auswählen durften, an welchen Veranstaltungen sie teilnehmen möchten. Möglich war dies bei den Odenwälder Berufsinformations-tagen (Obit), die am Dienstag an der Schule am Sportpark eröffnet wurden. Bevor es richtig losging, versammelten sich alle in der Aula, wo Schulleiterin Adam die Vertreter der beteiligten Firmen vorstellte. Zum dritten Mal mobilisierte die Industrievereinigung Odenwald (IVO) ihre Mitglieder, das Ausbildungs- und Berufsangebot dem potenziellen Nachwuchs hautnah vorzustellen.

Genau dies unterscheide die Obit von Ausbildungsmessen oder der Berufsberatung, betonte IVO-Geschäftsführer Hermann Braun. ,,Außer der IHK weiß niemand, wer in welchen Berufen ausbildet", bedauerte er, und aus Gründen des Datenschutzes seien diese Informationen öffentlich nicht zugängig. Die IVO verfolge daher das Ziel, auf mehreren Wegen junge Leute über ihre beruflichen Perspektiven in der Region aufmerksam zu machen.

Teil des Netzwerks sind die Schulen, die am Beispiel Erbach ihrerseits die Kontakte zur lokalen Wirtschaft pflegen.
So ist Heidi Adam davon überzeugt, ,,dass alle Schüler, die wollen, hier einen Ausbildungsplatz finden können." Die Informationstage nähmen daher einen sehr hohen Stellenwert ein: ,,Die Firmenvertreter stellen Euch vor, wie das Leben nach der Schule aussehen kann", kündigte Adam den rund 140 Schülern aus den achten und neunten Klassen an. Neun namhafte Partner aus der Region waren mit Personal-, Ausbildungsleitern und Auszubildenden erschienen, um in mehreren Workshops Rede und Antwort zu stehen. Sie kommen aus den Sparten Industrie, Verwaltung, Soziales, Banken, Gastronomie und Handel. Lediglich das Handwerk sei schwer zu mobilisieren, räumten Adam, Braun und Gabriele Seubert vom Wirtschaftsservice der Odenwald-Regionalgesellschaft (Oreg) ein. Die Oreg hat zum zweiten Mal die Organisation der Obit übernommen.

Interesse und Nutzen lägen auf beiden Seiten, bestätigte Wolfgang Fröhlich, Ausbildungsleiter der Jakob Maul GmbH (Zell), der von Beginn an maßgeblich an der Umsetzung der Idee mitgewirkt hat: ,,Die Obit hat uns zuletzt fünf bis sechs brauchbare Bewerbungen beschert." Seubert äußerte sich optimistisch, dass an diesem Tag auch viele persönliche Kontakte geknüpft werden, die schon bei der Auswahl von Praktikumsplätzen im März ihre Früchte tragen werden.
Zu diesem Zweck seien die Schüler bereits vor Wochen auf die Obit vorbereitet worden, was sich an der zielgerichteten Auswahl in die Veranstaltungen bezahlt gemacht habe, ergänzte Adam. Sie wünscht sich, dass sich auch die Eltern mit dem Infotag und den damit verbundenen Chancen beschäftigen. Denn: ,,Die meisten Menschen wissen gar nicht, welche innovativen Betriebe im Odenwaldkreis Ausbildungs-plätze zur Verfügung stellen", unterstrich Braun. Die IVO unterstütze daher die Ausbildungsplatzsuche und Kontaktpflege durch die eigens hierfür eingerichtete Internetseite www.ivo-ausbildung.de, auf der die Mitgliedsunternehmen ihre Ausbildungsberufe und freien Plätze vorstellen. Weit über die Landesgrenzen hinaus dürfte dieses Engagement seines Gleichen suchen, betonte Seubert.

Fortgesetzt wird die Obit an der Theodor-Litt-Schule (Michelstadt), an der Oberzentschule (Beerfelden) und an der Georg-August-Zinn-Schule in Reichelsheim. Die anderen weiterführenden Schulen haben sich diesmal für ein anderes Verfahren, einen Berufsparcour, entschieden.


Was kommt nach dem Schulabschluss?

7. Odenwälder Aus- und Weiterbildungsmesse bietet Antworten!

Umfassende Informationen zu Ausbildungs- und Studien-möglichkeiten erhalten Jugendliche am 13. und 14. November
2009 bei der 7. Odenwälder Aus- und Weiterbildungsmesse im Beruflichen Schulzentrum, Michelstadt: 70 Aussteller infor-mieren am ersten Messetag von 9 bis 15 Uhr, am zweiten Messetag von 9 bis 14 Uhr interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13 über Karrieremöglichkeiten nach dem Schulabschluss. Aussteller sind regionale Unternehmen,
Hochschulen, private Bildungsanbieter, Verbände, Kammern und Innungen. Wer sich konkret über seinen beruflichen
Einstieg und seine Entwicklungsmöglichkeiten informieren will, der findet bei der 7. Odenwälder Aus- und Weiterbildungs-messe Informationen zu fast 100 Ausbildungsberufen - was in etwa der Hälfte aller in der Region ausgebildeten Berufe entspricht - sowie zu einer Vielzahl von Studienmöglichkeiten und Weiterbildungsangeboten.

Die Aus- und Weiterbildungsmesse bietet damit eine wichtige Orientierungshilfe bei der Entscheidung im Übergang zu einer betrieblichen Ausbildung, einer weiterführenden Schule
oder einem Studium. Veranstalter sind das Berufliche Schulzentrum Odenwaldkreis, die Agentur für Arbeit sowie
im Auftrag des Odenwaldkreises die Odenwald-Regional-
Gesellschaft (OREG) mbH.

An den Messeständen geben Unternehmen, Experten von der Agentur fürArbeit und dem Kommunalen Job Center sowie weiterer Beratungsinstitutionen, öffentlicher Stellen und aus Verbänden den Schülern, Eltern und Lehrern
Tipps zu Berufswahl und Bewerbung. Daneben hält das Rahmenpro-gramm wichtige Informationen über die unterschiedlichsten Berufsbilder und Einstiegsvor-aussetzungen bereit. Geplant sind Vorträge wie zum Beispiel „Studieren, Lernen und Verdienen beim Finanzamt - Mit dem dualen System qualifiziert in die Zukunft“ oder „Wie bewerbe ich mich richtig? Das Auswahlverfahren bei der Pirelli Deutschland GmbH“.

Sparkasse Odenwaldkreis und die Volksbank Odenwald. Ob Bankkaufleute, Mechatroniker oder Chemielaboranten – gefragt sind engagierte Jugendliche. Die offizielle Eröffnung der 7. Odenwälder Aus- und Weiterbildungsmesse findet am
Freitag, dem 13. November 2009, um 8 Uhr, in der Aula des Beruflichen Schulzentrums mit Grußworten der Messe-Initiatoren, von Detlev Blitz, Erster Kreisbeigeordneter des
Odenwaldkreises, Birgit Förster, Vorsitzende der Geschäfts-führung der Agentur für Arbeit Darmstadt und Peter Schug, Leiter des Beruflichen Schulzentrums, statt. Der Begrüßung schließt sich ein gemeinsamer Messerundgang an. Am ersten Tag besuchen traditionell die Jugendlichen im Klassenverband die Messe. Der Messe-Samstag bietet als „Familientag“ dann in etwas ruhigerer Atmosphäre ausreichend Raum und Möglich-keiten für den erneuten Besuch mit den Eltern und den erstmaligen Besuch von Erwachsenen, die sich über Wieder-einstiegs- oder Weiterbildungsmöglichkeiten minformieren wollen. Der Eintritt zur Odenwälder Aus- und Weiterbildungs-messe ist

frei. Nähere Informationen zu Ausstellern, Begleitprogramm und Hallenplan vermittelt ein 56 Seiten umfassender Messekatalog, der kostenfrei bei der OREG, Telefon
06062 9433-68, angefordert oder unter www.odenwaldkreis.de/messe elektronisch abgerufen werden kann.

Veranstaltungsdaten:


13. November 2009, 9.00 bis 15.00 Uhr ,
14. November 2009, 9.00 bis 14.00 Uhr
Eintritt frei, Ort: Berufliches Schulzentrum
Odenwaldkreis, Michelstadt.

Informationen:

Odenwald-Regional-Gesellschaft
(OREG) mbH
Gabriele Seubert
Marktplatz 1,
64711 Erbach
Tel.: 06062 9433-62
E-Mail: seubert@oreg.de


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GRÜNDER WETTBEWERB

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Die Odenwaldregionalgesellschaft (OREG) mbH und die Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH rufen die Gründerinnen und Gründer im Odenwaldkreis und im Kreis Bergstraße zu einem gemeinsamen Gründerwettbewerb auf.


>> Informationsflyer

>> Bewerbungsformular

>> Teilnahmebedingungen


Mit freundlicher Förderung:

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Pressemitteilung 04.11.2009

Ausbildungs-Sigi 2009
in drei Kategorien vergeben

Odenwaldkreis: Idelle Anerkennung für Malerbetrieb Weyrich, Privat-Brauerei Schmucker und Volksbank Odenwald

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Mit dem Ausbildungs-Sigi des Odenwaldkreises für das Jahr 2009, einer symbolischen Anerkennung für besonderes Engagement in der betrieblichen Ausbildung, ist in der Kategorie der kleineren Unternehmen der Michelstädter Malerbetrieb Weyrich GmbH ausgezeichnet worden. Jürgen Walther (Odenwald-Regional-Gesellschaft / OREG) überreichte die entsprechende Plakette bei einer Feierstunde anlässlich der Preisverleihung in Ober-Mossau an Geschäftsführer Hermann Weyrich.


Drei Unternehmen aus dem Kreisgebiet, die sich in besonderem Maße für solide, qualifizierte und nachhaltig zukunftorientierte Ausbildung junger Menschen einsetzen, sind am 26. Oktober 2009 mit dem Ausbildungs-Sigi des Odenwaldkreises geehrt worden. Im Auftrag des Kreisbeauftragten für Schule und Jugend Dr. Michael Reuter überreichte der Geschäftsführer der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH Jürgen Walther die Acryl-Plaketten mit der Figur des kleinen Drachen „Sigi sagenhaft“ im Sudhaus der Privat-Brauerei Schmucker in Ober-Mossau an Vertreter der ausgezeichneten Betriebe. Bei der fünften Verleihung des Ausbildungs-Sigi richtete sich diese symbolische, nicht finanziell dotierte Anerkennung erstmals nicht nur an eine Firma. Auf Anregung der Industrie-Vereinigung Odenwaldkreis (IVO) wurde sie im Jahr 2009 in drei Kategorien aufgeteilt – für kleine und mittlere Unternehmen und darüber hinaus für große Betriebe mit mehr als 250 Beschäftigten.
Für den Gastgeber der Feierstunde begrüßte Geschäftsführer Willy Schmidt die illustre Runde zu Ehrender sowie Repräsentanten weiterer Betriebe und mit dem Thema Ausbildung vertrauter Institutionen wie dem Beruflichen Schulzentrum Odenwald und der Kreishandwerkerschaft. „Ausbildung ist Zukunft für die Region“, sagte Schmidt, dessen Unternehmen selbst auf diesem Sektor mit gutem Beispiel vorangeht und sich zudem das Ziel gesetzt hat, „junge Leute auch hier zu halten“.

Markante Punkte, die für die Vergabe des Ausbildungs-Sigi den Ausschlag geben, skizzierte Jürgen Walther: Anzahl der Ausbildungsplätze und Qualität der Ausbildung (gemessen an Prüfungsergebnissen), die Förderung Auszubildender beispielsweise durch innerbetriebliche Schulungen, die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze etwa durch die Ausbildung im Verbund und die aktive Ansprache gegenüber Betrieben, die sich bisher noch keine Ausbildungsstellen vorhalten.

Diese Voraussetzungen sah die Jury, der für die Preisvergabe 2009 elf Bewerbungen beziehungsweise Nominierungen vorlagen, am besten erfüllt beim Michelstäder Malerbetrieb Weyrich GmbH, bei der Privat-Brauerei Schmucker (Mossautal) und bei der Volksbank Odenwald (Michelstadt). Die auf eine Tradition von über 100 Jahren zurückblickende Firma Weyrich hat mittlerweile mehr als 50 Nachwuchskräfte ausgebildet und ist Mitglied in der Gütegemeinschaft Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb. Die Weyrich GmbH leistet kontinuierlich gute und umfassende Ausbildung mit vielen zusätzlichen Qualifizierungsmaßnahmen und ihre Lehrlinge schließen stets mit hervorragenden Prüfungsergebnissen ab.

Das Engagement der Privat-Brauerei Schmucker spiegelt sich unter anderem in aktiver Mitarbeit im Netzwerk Schule/Wirtschaft wider. Schmucker gibt auch Jugendlichen Gelegenheit, eine Ausbildung zu beginnen, die nicht gerade von den besten Voraussetzungen gesegnet sind. Zudem unterstreich die Firma ihre Identifizierung mit der Region nicht nur durch publikumswirksame Veranstaltungen, sondern auch durch ihr stetiges Bemühen, ihre Auszubildenden – derzeit neun an der Zahl - nach Abschluss der Lehrzeit zu übernehmen.

Die Volksbank Odenwald verzeichnet eine außergewöhnlich hohe Ausbildungsquote. Das von nicht weniger als 15 Auszubildenden, von der Max-Planck-Schule Groß-Umstadt und der Ernst-Göbel-Schule Höchst für den Ausbildungs-Sigi vorgeschlagene Geldinstitut erfährt Wertschätzung sowohl für Qualität als auch Quantität: Die Nominierenden hoben in ihrer Begründung auch die vorzügliche Begleitung der Ausbildung durch vielfältige Fortbildung sowie, gute Übernahmechancen und die starke Zusammenarbeit mit Schulen hervor.
Die Auslobung des Ausbildungspreises seitens des OREG-Wirtschaftsbeirates und des Odenwaldkreises lässt sich von der Erkenntnis, leiten, dass Qualität und Quantität von Ausbildungsstellen in der Region entscheidend von der Initiative und dem Engagement kleiner und mittelständischer sowie großer Unternehmen getragen werden.

Der Ausbildungs-Sigi soll die Leistungen regionaler Unternehmen würdigen, die sich mit großem Einsatz, kreativ und beharrlich im Bereich der beruflichen Ausbildung in ihrem Betrieb und darüber hinaus zuwenden. So soll auch das Interesse von Betrieben gewonnen werden, die bisher nicht ausbilden. Bei der Vergabe des Preises durch den Kreisausschuss steht die dauerhafte Gestaltung aktiver Ausbildung im Vordergrund.

Vorschläge für die Vergabe des Ausbildungspreises können sowohl von Firmen als auch von Auszubildenden eingereicht werden. Zudem kann der OREG-Wirtschaftsbeirat aussprechen. Dieses Gremium hatte den ideellen Preis im Sommer aufs Neue ausgeschrieben. Die vom Kreisausschuss eingesetzte Jury beriet am 24. September über die Vergabe des Ausbildungs-Sigi 2009, wertete Bewerbungen und Empfehlungen aus.
Die aus sieben Personen bestehende Jury, die über die Preisvergabe entscheidet, setzt sich wie folgt zusammen:
Dr. Michael Reuter (Vorsitzender), Kreisbeauftrager für Schule und Jugend  (MdL), Gabriele Seubert (Geschäftsbereichsleiterin Wirtschaftsservice der OREG), Oliver Kumpf (Kreisausschuss Odenwaldkreis), Peter Schug (Leiter des Beruflichen Schulzentrums Odenwald), Hermann Braun (Industrievereinigung Odenwaldkreis), Ludwig Jung (Kreisobermeister) und Arnold Zörgiebel (Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Darmstadt).


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Zielgruppen für den Qualifizierungsscheck werden erweitert

Ab sofort sind alle sozialversicherungspflichtigen Angestellten, die entweder über 45 Jahre alt sind oder in ihrer bisherigen Tätigkeit als an- und ungelernt gelten, förderfähig, unabhängig von der Rechtsform des Unternehmens. Dies betrifft auch Angestellte aus Vereinen und Stiftungen, sofern deren Beschäftigtenzahl nicht über 250 Personen liegt. Mitarbeiter/innen im öffentlichen Dienst, Kirche etc. sind allerdings weiterhin von einer Förderung ausgeschlossen. Die Modifizierung des Programms kommt auch Franchiseunternehmen zugute. Da diese in der Regel wirtschaftlich eigenverantwortlich tätig sind, werden sie ebenfalls der Kategorie „kleine und mittlere Unternehmen“ zugeordnet.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Herr Hans Schlipf, Qualifizierungsbeauftragter des Odenwaldkreises, Email schlipf@oreg.de  ,Tel 06062-943363


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Zum fünften Mal wird der
"Ausbildungs-Sigi" vergeben

Bewerber für Kreis-Auszeichnung gesucht –
Neu: Auch große Unternehmen können nominiert werden

Im Jahr 2005 vergab der Kreisausschuss des Odenwald-kreises erstmals den „Ausbildungs-Sigi“ – eine ideelle Anerkennung für Leistungen von Betrieben, die sich mit großem Einsatz, Kreativität und Beständigkeit in der beruflichen Ausbildung engagieren. Die Werbefigur des kleinen Drachen „Sigi sagenhaft“ stand Pate für die Urkunde, die verliehen wird. Das Unternehmen, das sie erhält, wird
als „sagenhafter Ausbildungsbetrieb“ gewürdigt. Preis-
träger waren bisher die „gutdrauf-Unternehmensgruppe“
in Reichelsheim, die Firma Bereiter Autolackiererei und Karosseriebau GmbH in Bad König-Zell sowie das Bauunter-nehmen Georg Weber GmbH & Co. (Michelstadt). Im Jahr 2008 wurde das Café „Schloßmühle“ in Erbach für sein Engagement geehrt. Der neue Wettbewerb wird um eine Kategorie erweitert: Neben der Auszeichnung für kleine und mittelständische Unternehmen (bis 250 Mitarbeiter) wird es nun auch einen Preis für große Unternehmen (mit mehr als 250 Beschäftigten) geben.

Auch in der fünften Auflage verfolgt die Auszeichnung das Ziel, das Interesse von Unternehmen und Öffentlichkeit verstärkt auf das Thema Ausbildung zu lenken, Einblicke in die Ausbildung der regionalen Unternehmen zu vermitteln, Ausbildungsberufe und ihre erfolgreichen Konzepte vorzustellen sowie den Stellenwert des dualen Ausbildungs-systems zu verdeutlichen. Auch bei Betrieben, die bisher noch nicht ausbilden, soll Interesse für das Thema geweckt werden. Bei der Auswahl der auszuzeichnenden Betriebe stehen dauerhafte Qualität und Quantität der Ausbildungs-bemühungen im Vordergrund.

Die Auszeichnung ist als öffentliche Würdigung besonderen Ausbildungsengagements anzusehen und nicht finanziell dotiert. Sie erfolgt durch Überreichung einer Urkunde und der Ausbildungsplakette des Odenwaldkreises. Die Industrie-vereinigung Odenwaldkreis, der Wirtschaftsservice der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH sowie die Industrie- und Handelskammer Darmstadt sehen in der Vergabe des „Ausbildungs-Sigi“ den Stellenwert vielfältiger Ausbildungs-Anstrengungen im Odenwaldkreis bestätigt.
Für das Jahr 2009 ruft der Kreisausschuss nun öffentlich dazu auf, kleine und mittelständische Unternehmen sowie die in eigener Kategorie neu aufgenommenen startenden großen Unternehmen für den „Ausbildungs-Sigi“ zu benennen. Gefragt sind dabei nicht nur Firmen, sondern
auch und vor allem Auszubildende sowie deren Eltern, die nach eigenen Erfahrungen den Einsatz der Betriebe für eine gute Ausbildung als besonders beachtenswert betrachten. Zudem können Nominierungen durch den Wirtschaftsbeirat des Odenwaldkreises ausgesprochen werden.

Eigennominierungen bleiben ausgeschlossen. Bewerbungen können bis zum Samstag, 15. August 2009, bei der OREG eingereicht werden. Ein dafür erstellter Nominierungsbogen kann beim Landratsamt, Michelstädter Straße 12, 64711 Erbach, Telefon 06062 70378 (Oliver Kumpf) und bei der Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH, Abteilung Wirtschaftservice, Marktplatz 1, 64711 Erbach, Telefon 06062 943362 (Gabriele Seubert) angefordert, aber auch im Internet abgerufen werden: www.odenwaldkreis.de / Rubrik „Unser Landkreis“ – „Prämierungen“.

In die Entscheidung für die Vergabe des „Ausbildungs-Sigi“ mit eingebunden sind die OREG und eine aus sieben Personen bestehende Jury unter dem Vorsitz des Kreisbeauftragten für Schule und Jugend Dr. Michael Reuter (MdL). Weiter gehören dieser Jury an: Gabriele Seubert (Wirtschaftsservice der OREG), Oliver Kumpf (Kreisaus-schuss), Hermann Braun (Industrievereinigung Odenwald-kreis), Ludwig Jung (Kreishandwerkerschaft) und Arnold Zörgiebel (Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Darmstadt) sowie Peter Schug (Schulleiter Berufliches Schulzentrum Odenwaldkreis).

Die Auszeichnung wird an Unternehmen vergeben, die Ausbildungsplätze in Anzahl (Ausbildungsquote) und Qualität (Prüfungsergebnisse) über das vergleichbare Niveau hinaus geschaffen haben, Auszubildende durch spezifische und innerbetriebliche Ausbildung (Schulung, Seminare) fordern und fördern, durch den betrieblichen Verbund mit anderen Unternehmen zusätzliche Ausbildungsplätze angeboten und damit Jugendlichen eine qualifizierte Berufsausbildung ermöglichen sowie andere Unternehmen anregen, selbst Ausbildungsstellen zu schaffen. Voraussetzung für eine Nominierung ist, dass die Firma ihren Sitz im Odenwaldkreis hat.

Wertvolle Unterstützung bei Firmen-Neugründungen

Wirtschaftsförderung Bergstraße präsentierte sich gemeinsam mit Odenwald-Regional-Gesellschaft bei Gründermesse in Darmstat / viele neue Kontakte geknüpft




Auf dem „Tag der Gründung“ bei der IHK Darmstadt (v.l.n.r.): Dr. Uwe Vetterlein, Hauptgeschäftsführer IHK Darmstadt Rhein-
Main-Neckar, Landrat Enno Siehr (Kreis Groß-Gerau), Landrat Matthias Wilkes (Kreis Bergstraße), Darmstadts
Oberbürgermeister Walter Hoffmann, Landrat Alfred Jakoubek (Landkreis Darmstadt-Dieburg), Kreisbeigeordneter Christian
Wesp (Odenwaldkreis), Gabriele Seubert, Leiterin Gründerberatung bei der OREG, Rainer Sens, Leiter Gründerberatung Kreis Bergstraße, und Dr. Carl-Christian Beckmann, Geschäftsführer WFB. (Foto: Schmidt)



Die Wirtschaftsregion Bergstraße/Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) und die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH haben ihre Angebote für Unter- nehmensgründer am vergangenen Freitag zum ersten Mal auf einem gemeinsamen Stand anlässlich der Veranstaltung „Tag der Gründung“ in den Räumen der IHK Darmstadt
Rhein Main Neckar vorgestellt.

Auch der Kreisbeigeordnete des Odenwaldkreises, Christian Wesp, der Landrat des Kreises Bergstraße und Aufsichts-ratsvorsitzender der WFB, Matthias Wilkes, sowie seine Amtskollegen Enno Siehr (Groß-Gerau) und Alfred Jakoubek (Darmstadt-Dieburg), Darmstadts Oberbürgermeister Walter Hoffmann und der Hauptgeschäftsführer der IHK, Dr.
Uwe Vetterlein, statten dem Gemeinschaftstand der OREG und der WFB zusammen einen Besuch ab.

Christian Wesp merkte dabei zur Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald an: "Wir im Odenwaldkreis setzen
bei der Offensive einen besonderen Schwerpunkt auf Gründungen im Bereich der Erneuerbaren Energien und der Energie-Effizienz." Mit diesem Projekt, das aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird, werden die beiden Landkreise ihre Angebote für Gründer weiter ausbauen und ergänzen. „Es ist wichtig, dass Gründer auch Ansprechpartner vor Ort haben“, lobte Dr. Uwe Vetterlein und wies auf die gute Zusammenarbeit mit den Experten aus dem Starter-Center der IHK
Darmstadt Rhein-Main-Neckar hin: „Im Kompetenznetzwerk Gründung mit IHK und Handwerkskammern, Wirtschafts-förderern und Gründerzentren sind Gründer gut aufgehoben und bekommen schnell die richtige Information.“

Auch eine Reihe von Gründerinnen und Gründern aus dem Odenwaldkreis nutzten die Chance, in unterschiedlichsten Bereichen der Gründung direkt mit Ansprechpartnern aus
den Bereichen Finanzierung, Marketing, Coaching und anderen zu sprechen. So konnte die OREG bei dieser Gelegenheit vielen Gründern wertvolle Hilfe zum Start-Up im Kreis geben. Die Gründungsberatung der OREG steht allen Gründern aus dem Odenwaldkreis nach Terminvereinbarung unter 06062/ 94 33 62 kostenfrei zur Verfügung.




Die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH als Kontaktpartner bei
der Personalakquise!

Der Wirtschaftsservice der OREG baut seine Angebote für
die Odenwälder Unternehmen weiter aus: Neben dem im Jahr 2006 geschaffenen Beratungs- und Vermittlungsservice
in Verbindung mit dem Kommunalen Job Center, hat die OREG nun eine Kooperation mit der Kimeta GmbH, Darmstadt, geschlossen.

Diese Zusammenarbeit beinhaltet, dass die OREG ab sofort kleineren und mittleren Unternehmen die Möglichkeit bietet, ihre freien Stellen kostenfrei im elektronischen Stellenmarkt bei Kimeta einzustellen. Der Link hierfür findet sich auf der OREG Startseite.

  1. Stellenangebote Südhessen
  2. Für Unternehmer
  3. Kostenlose Listung

Anhand der Postleitzahl erkennt das System der Kimeta GmbH, dass es sich um ein Unternehmen aus dem Oden-waldkreis handelt und die Anzeigenschaltung daher für dieses Unternehmen kostenfrei ist.

Doch der Service der OREG geht noch weiter: Auf Wunsch übernimmt der Wirtschaftsservice auch das Ausfüllen der Anzeigenformulare für die Unternehmen und trifft entsprechend der Vorgaben der Unternehmen eine Vorauswahl aus den eingehenden Bewerbungen. Für die Unternehmen bedeutet dies eine enorme Zeit- und Kosteneinsparung beim Suchen und Besetzen der Stellen – schließlich stellen sich nur passgenaue Bewerber bei ihnen vor. Auch diesen Service bietet die OREG für Unternehmen aus dem Odenwaldkreis selbstverständlich kostenfrei an.

Weitere Informationen erhalten Unternehmer bei der:

Odenwald-Regional-Gesellschaft
(OREG) mbH
Geschäftsbereich Wirtschaftsservice
64711 Erbach
Tel.: 06062 9433-69
Fax.: 06062 9433-66
E-mail:daum@oreg.de

Stellenangebote Südhessen
http://www.Jobs-Suedhessen.de

Kimeta (Stellenangebote und Jobs)
http://www.kimeta.de/




Gründungsexperten knüpfen weiter erfolgreich am Netz

Kompetenznetz Gründungsberatung Darmstadt
Rhein-Main Neckar bündelt Informationen für Gründer jetzt auch im Internet

Die Kooperation der Südhessischen Kreise funktioniert bestens – zumindest zwischen den Existenzgründungs-beratungsstellen: Vor über sieben Jahren haben sich Vertreter von Non-profit-Organisationen aus der Region im losen Verbund zusammengetan. Hauptziel der Mitglieder dieses Netzes ist es, kompetente, objektive und seriöse Informationen zu Existenzgründungen zur Verfügung zu stellen – auch indem man auf die Fachkompetenz anderer Mitglieder verweist. Durch diese Zusammenarbeit können
die Mitglieder des Kompetenznetzes Gründungsberatung Darmstadt Rhein-Main-Neckar Gründern umfassende Pakete an Beratungs- und Serviceleistungen sowie eine Vielzahl von Kontakten anbieten. Dies erspart Gründern viel Zeit und Aufwand.

Mittlerweile umfasst das Netzwerk rund 30 Mitglieder: Von den Existenzförderstellen bei den Kammern und der Bundesagentur für Arbeit, den Gründungszentren und Hochschulen in der Region über das FachFrauenNetzwerk e.V. bis hin zum Patentinformationszentrum in Darmstadt. Auch die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH sowie die anderen Wirtschaftsförderungseinrichtungen der Südhessischen Landkreise gehören dem Kompetenznetz an. Vor kurzem ist eine gemeinsame Plattform des Netzwerks im Internet online gegangen: Alle Angebote, Termine und Kontakte finden Gründer in spe ab sofort auf
www.kompetenznetz-gruendung.de.

Jüngstes Projekt der Gründungsexperten ist die Vorbereitung des dritten Tags der Gründung. Auf den zwei vorangegangenen Tagen der Gründung in den letzten beiden Jahren informierten jeweils ca. 30 Aussteller rund um das Thema Gründung. Zusätzlich wurden jeweils über 40 Fachvorträge zu den Themen Businessplan, Finanzierungs- und Absicherungsstrategien, Zeitmanagement, Controlling, potenzielle Märkte und Marketing geboten. „Die Besucher waren begeistert, welche Vielfalt und wertvolle Informationen sie dort erhielten. Zudem profitierten sie von den gewonnenen Kontakten: Bei einer Existenzgründung sind so viele rechtliche, wirtschaftliche und persönliche Aspekte zu berücksichtigen und Entscheidungen zu fällen, dass persönliche Gespräche mit Fachleuten meist am besten weiterhelfen“, weiß Gabriele Seubert, Gründungsexpertin bei der OREG.

Der nächste Tag der Gründung, der wiederum als Messe angelegt ist, findet am 8. Mai 2009 in den Räumen der
IHK Darmstadt statt. Erstmals können dann persönliche Beratungstermine bei Fachexperten gebucht werden –
und dies bei freiem Eintritt. Weitere Informationen unter:
www.kompetenznetz-gruendung.de




Frische Ideen, um Kunden zu begeistern

OREG und Kreishandwerkerschaft kooperieen –
Referat von Achim Hofmann: Wirkungsvoller Auftritt
als Visitenkarte





Ein Gewinnspiel als Blickfang – diese Messe-Szenerie schuf Achim Hofmann (rechts) bei der Impulsveranstaltung, zu der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) und Kreishand-werkerschaft kürzlich nach Reichelsheim eingeladen hatten.
Im Mittelpunkt stand Hofmanns Vortrag über den „wirkungs-
vollen Auftritt bei Kunden“. Unser Bild zeigt ihn zusammen
mit Betriebswirtin Simone Lohbrunner vom gleichnamigen Autohaus in Reichelsheim-Bockenrod sowie Uwe Scholz, dem Geschäftsführer der Firma Fliesen-Scholz (Michelstadt).


Die Qualifizierungsoffensive Hessen, im Odenwaldkreis präsent durch den Projektbeauftragten Hans Schlipf (Odenwald-Regional-Gesellschaft, Geschäftsbereich Wirtschaftsservice), steht weiterhin für besondere Einfälle. Kürzlich realisierte Schlipf in Reichelsheim zusammen mit
der Kreishandwerkerschaft die schon seit längerem
gehegte Idee einer konkreten Zusammenarbeit mit dieser Organisation durch eine Impulsveranstaltung. Dabei begrüßte Kreishandwerksmeister Ludwig Jung (Brensbach-Wersau) gut 30 interessierte Vertreter aus Odenwälder Unternehmen - und einen Referenten mit reichlich Renommee: Achim Hofmann (Erlangen), seit bald 20 Jahren in Training und Coaching unter anderem tätig für Siemens oder Bosch sowie zahlreiche kleinere und mittelständische Betriebe.

„Der wirkungsvolle Auftritt bei Kunden ist Ihre Visitenkarte“, so lautete der Titel des Hofmann-Vortrags, der durchaus klare Antworten auf jene Frage parat hielt, die das Einladungsschreiben formulierte: „Wollen Sie frische Ideen kennenlernen, um Ihre Kunden zu begeistern?“ Interesse beim Kunden wecken, Angebote profiliert präsentieren und dank  Beratung Aufträge zu ins Haus zu holen – wie der Handwerker diese Schritte am besten geht, das demonstrierte Achim Hofmann zum Teil unter Einbeziehung des Publikums erfrischend praxisnah. „Wirken – Ankommen – Überzeugen“, das ist die Maxime seiner Beratung, das Motto, dem seine Schulungsangebote folgen. Die Trainingsinhalte gründen auf dem Ansatz, Redegewandtheit, Körpersprache, Stimme und Präsentationstechnik so zu üben, dass der Auftritt des Anbieters/Verkäufers zum gewünschten Erfolg führt. Die entscheidenden Elemente dafür liegen im Vermitteln eines positiven Eindrucks, in möglichst natürlichen Ausstrahlung, spannender Ansprache und spürbarer Motivation.

Wie Achim Hofmann anhand von Forschungsergebnissen darlegte, geben für eine erfolgreiche Unternehmens-kommunikaton zu 70 Prozent die Körpersprache, zu 20 Prozent die Stimme und nur zu zehn Prozent der Inhalt des Angebots den Ausschlag. In den Blickpunkt rücken Persönlichkeit, kluger Umgang mit Vorgesetzten, Mitarbeitern und – nicht zuletzt – Kunden. Auch wenn Fachleute sagen, dass Marketing Menschen glücklich machen muss, wissen auch sie: Damit ist noch nichts verkauft. Wer dem Kunden keine Wertschätzung vermittelt, ihm nicht ein gewisses Grundvertrauen entgegenbringt, nicht auf dem schmalen Grat zwischen Emotion und Verstand das Gleichgewicht bewahrt, der wird schwerlich ins Geschäft kommen.
Zum Abschluss schuf der Referent mit Hilfe zweier Vortragsgäste eine Messe-Szenerie, die das Gesagte bestens illustrierte: Ein Gewinnspiel am Werbestand, das Besucher anlockt. Achim Hofmann mimte den Moderator, assistiert von Simone Lohbrunner, im gleichnamigen Autohaus in Reichelsheim-Bockenrod für Öffentlichkeitsarbeit und Verkauf verantwortlich. Uwe Scholz, Geschäftsführer von Fliesen-Scholz in Michelstadt, zog mit verbundenen Augen die Gewinnkarte. Danach stand Hofmann für Gespräche zur Verfügung. Nach dem gelungenen Start der Kooperation von Qualifizierungsoffensive und Handwerkerschaft lässt sich absehen, dass der von Ludwig Jung geäußerte Wunsch, dem Auftakt sollten Fortsetzungen folgen, in Erfüllung gehen kann. Hans Schlipf machte daher noch einmal auf die Angebote in Weiterbildung und Qualifizierung aufmerksam, entsprechend der Erkenntnis des Kreishandwerksmeisters, wonach den Meisterbetrieben „in der Praxis keiner was vormachen kann“, aber im betriebswirtschaftlichen Bereich mitunter doch ein wenig Nachholbedarf besteht.


Informationen:
Wirtschaftsservice der OREG
Hans Schlipf
Marktplatz 1
64711 Erbach
Tel. 06062 943363
Fax 943366
E-Mail: schlipf@oreg.de


Informationen zu Achim Hofmann:
www.Hofmann-Training.de

Wirtschaftsservice der
Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH aktiv für mehr Ausbildungsplätze

Die Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften ist für Unternehmen unverzichtbar, um den Fortbestand des Betriebes zu sichern oder ihn auszubauen. Unter diesem Gesichtspunkt hat der Wirtschaftsservice der OREG einen weiteren Beratungsservice für Unternehmen aus dem Odenwaldkreis aufgebaut: Eine umfassende Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Einrichtung von Ausbildungsstellen. Kooperationspartner der OREG ist hierbei die Strahlemann-Initiative, die in den letzten Jahren schon beachtliche Erfolge bei der Vermittlung von Jugendlichen in Ausbildungsplätze verzeichnen kann.

Die Betreuung der Unternehmen durch die OREG ist dabei nicht nur punktuell, sondern als ganzheitliche und lang-
fristige Begleitung angelegt. Und, den Unternehmen soll es dabei so einfach wie möglich gemacht werden, auszubilden. Die OREG unterstützt bei der Ermittlung des mittel- und langfristigen Ausbildungs- und Qualifizierungsbedarfs, klärt mit den Kammern ab, welche Berufsbilder in Frage kommen und wie die Voraussetzungen zum Ausbilden vor Ort ge-
schaffen werden können. Danach gehts auf die Suche nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern vornehmlich aus dem Kreis, der von der Strahlemann-Initiative betreuten Jugendlichen. Das Unternehmen erhält durch die OREG eine qualifizierte Bewerber-Vorauswahl und sie koordiniert auch die Bewerbungsgespräche. Wenn sich Betrieb und Jugend-
licher gefunden haben, recherchiert die OREG, ob Förder-
mittel in Anspruch genommen werden können und der Betrieb wird dann auch durch das Antrags- und Ausbildungs-
vertragsverfahren gelotst. Eine Besonderheit des Services
ist darüber hinaus, dass die OREG auch nach Beginn der Ausbildung am Ball bleibt und das Ausbildungsverhältnis auch nach Vertragsabschluss noch über einen längeren Zeitraum begleiten.

 

Kontaktpartner für Unternehmen und Bewerber:
OREG
Wirtschaftsservice
Marktplatz 1
64711 Erbach
Telefon: 06062/943367
Fax: 06062/943366

E-Mail: knell@oreg.de

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Hier finden eine Übersicht der Veranstaltungen, Seminaren und Tagungen aus den Unternehmen, Netzwerken sowie unseren Partnern.

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Ansprechpartner:
Sabine Daum
OREG mbH
Tel: 06062/ 943363
E-Mail: daum@oreg.de


 
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Hainhaus - Park für grüne Technologien

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Gesellschaft für Breitband und
regenerative Energien mbH


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Sie interessieren sich für eine bestimmte Kommune als Standort Ihrer unter-nehmerischen Aktivitäten? Hier finden Sie detaillierte Informationen über unsere Städte und Kommunen in der Odenwald-Region!

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Seit 2005 werden die „Macher“ durch den Landrat und die Wirtschaftsförderung der OREG für ihr besonderes unternehmerisches Engage-ment ausgezeichnet.

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