Kreative
Gründerpersönlichkeiten mit Teamfähigkeit gesucht!
Bundesweit
einzigartiges Förderprogramm für Existenzgründer
nach dem Konzept der Grameen-Bank geht in Südhessen an den
Start – Chancen für die, die sonst keine bekommen.
Erbach,
den 30. Mai 2005. Vor 30 Jahren wurde in Bangladesch
durch den Wirtschaftsprofessor Muhammad Yunus ein erfolgreiches
Konzept entwickelt, um Existenzgründer erfolgreich mit Unternehmenskapital
zu versorgen, die sonst keines bekommen. In einem lokalen Projekt
finanzierte er in den 70 Jahren 42 sehr armen Frauen in einem
abgelegenen Dorf aus eigener Tasche die Gründung einer Existenz
mit Kleinstkrediten. Auf die von Banken üblicherweise geforderten
Sicherheiten verzichtete er. Die von ihm geförderten Frauen
dankten ihm sein Engagement durch regelmäßige Zahlung
von marktüblichen Zinsen und einer unglaublich hohen Rückzahlungsquote.
Dies war die Geburtsstunde der inzwischen hundertfach kopierten
Grameen-Bank, die heute bei ihren 3,7 Millionen Minikredit-Kunden
eine Ausfallquote von unter fünf Prozent erzielt und nicht
nur hierdurch beim Rating manch anderem Institut den Rang abläuft.
Ein Aspekt seines Erfolgkonzeptes ist, dass bei der Kreditentscheidung
die Persönlichkeit des Gründers im Vordergrund steht
und weniger sein schriftlich ausformuliertes Vorhaben. Gute Ideen
haben viele – um diese auch erfolgreich umzusetzen, muss
der angehende Unternehmer vor allem über persönliche
und fachliche Qualifikationen – insbesondere über eine
große Portion „Unternehmergeist“ - verfügen.
Ein weiterer Aspekt des Grameen-Erfolges ist ein genial einfaches
Sicherheitskonzept, das auf gegenseitige Hilfestellung basiert:
Die Kreditvergabe erfolgt an eine Gruppe von fünf Gründern
als Solidargemeinschaft. Alle Mitglieder der Gruppe behalten die
Aktivitäten der anderen im Auge. Auftauchende Probleme können
so frühzeitiger erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Darüber hinaus versteht sich die Grameen-Bank selbst als
Förderinstitut, die eine langfristige und nachhaltige Gewinnerzielung
bei sich selbst, aber gerade auch bei ihren Kunden, verfolgt.
Krisen werden durch Beratung und Unterstützung bewältigt,
nicht durch kurzfristigen Entzug des Vertrauens und der Kredite.
Im
Jahr 2005, das die vereinten Nationen zum „Jahr des Kleinkredits“
erklärten, wird dieses erfolgreiche Konzept der Grameen-Bank
nun in einem bundesweit einmaligen Pilotprojekt durch Initiative
der Meinhardt Marketing, Bad König, der Rinker Consulting
GmbH, Frankfurt/Main, und dem Wirtschaftsservice der Odenwald-Regional-Gesellschaft
(OREG), Erbach, im Odenwald gestartet. Die Initiatoren wollen
mit dem von ihnen entwickelten „Odenwälder - Innova-
tions-Programm“ (OIP) beweisen, dass das Konzept der Grameen-Bank
auch in Deutschland erfolgreich zur Förderung von Existenzgründern
eingesetzt werden kann.
Im ersten Schritt werden angehende Unternehmer aus Südhessen
aufgerufen, sich an einer Art Gründerwettbewerb zu beteiligen.
Alle bis zum 10.07.2005 eingereichten Antworten werden von einer
fachkundigen Jury ausgewertet und zwölf ausgewählte
Bewerber erhalten im Rahmen eines Gründerplanspiels am 03.09.2005,
das in Kooperation mit den Wirtschaftsjunioren Hessen stattfindet,
die Gelegenheit, sich und ihre Idee der Jury zu präsentieren.
Die fünf Teilnehmer, die sich im diesem Planspiel am erfolgreichsten,
insbesondere im Hinblick auf ihre Netz- und Teamfähigkeit,
gestellt haben, werden in das Odenwälder-Innovations-Programm
(OIP) aufgenommen und bilden gemeinsam das OIP-Team. Diesen fünf
Gewinnern winkt ein umfangreiches Förderprogramm, das sich
an den tatsächlichen Bedürfnissen von Gründern
orientiert und ihnen den notwendigen Freiraum für die erfolgreiche
Umsetzung ihres Vorhabens gibt:
·
Einzug in vollständig möblierte und mit EDV- und Telefonanlage
ausgestatten Büroräumen in einer Top-Lage – im
neuen Schloß von Bad König/Odw. – die ersten
12 Monate mietfrei.
· Vergabe von Startkapital in Höhe von 12.500 Euro
an das OIP-Team (pro Gründer 2.500 Euro) in Form eines Solidargemeinschafts-Darlehens
(Laufzeit 24 Monate, 2% Verzinsung, das erste Jahr Tilgungsfrei).
· Intensives Coaching durch die Initiatoren, die alle über
mehrjährige Erfahrung bei der Gründer-Betreuung verfügen
OIP, das unter
der Schirmherrschaft von Jürgen Walther, Geschäftsführer
der OREG in Kooperation mit Johann Weyrich, Bürgermeister
von Bad König steht, wird vorerst nur einmalig ausgeschrieben.
Unterstützt und Gefördert wird dieses Pilotprojekt auch
durch die RKW Hessen GmbH, Eschborn. Wolfgang Meinhardt, der dieses
Pilotprojekt durch Eigenmittel startet und OREG-Chef Jürgen
Walther sind überzeugt, dass bei OIP neben den fünf
Gründern auch der gesamte Wirtschaftsstandort Südhessen
gewinnen wird.
Die Ausschreibungsunterlagen
für das Odenwälder-Innovationsprogramm sind ab sofort
unter www.meinhardt-marketing.de; www.rinker-consulting.de und
in einigen Tagen auch unter www.oreg.de sowie telefonisch bei
der OREG unter 06062/94 33 62 abrufbar.
Zur
den Ausschreibungsunterlagen
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Kontakt:
Gabriele Seubert
Wirtschaftsservice
Marktplatz 1
64711 Erbach
Tel.: 0 60 62/94-33-62
Fax: 0 60 62/94-33-66
seubert@oreg.de
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